The Return of the “Thin Client”?

25. April 2007 um 17:27 | little.john | In Allgemein, Technologie, Web 2.0 and Stuff | 1 Kommentar

Bis Mitte der 90er waren Thin Clients gerade in Großunternehmen große Mode. Mit Monitor und Tastatur hat man über das Netzwerk auf Server zugegriffen, auf denen dann die entsprechenden Applikationen liefen (vorzugsweise im Batch-Betrieb).

Irgendwann kam dann der Paradigmenwechsel dahin, dass man die Client-Server-Architekturen aufgebrochen hat und mit normalen Desktops (oder mittlerweile Notebooks) gearbeitet hat.

Aber die “Thin Clients” kommen wohl bald wieder in Mode. Das zumindest sagt eine Studie von Centracon aus, die über 350 IT-Manager aus deutschen Unternehmen befragt haben.

Den Managern ist die Komplexität der Desktop-Systeme zu hoch:

“Ein Großteil der Unternehmen sieht sich in einer schwierigen Situation bei der kosteneffizienten Bereitstellung ihrer dezentralen IT-Arbeitsplätze und sucht deshalb nach praktikablen Alternativen, ohne gleich ein Outsourcing an externe Dienstleister vorzunehmen.”

Und diese Alternative sollen eben Thin Client (oder wie sie jetzt bezeichnet werden: Smart-Client) Systeme darstellen.

Rückschritt oder Fortschritt? Je nach Abteilung sicher nicht eindeutig bestimmbar. Gerade für uns im Vertrieb, die mit Ihren Maschinen auch den einen oder anderen Kundentermin wahrnehmen müssen, ist diese Aussicht nicht besonders anregend.

Passend übrigens dazu die Gartner-Studie zur neuorganisierten IT-Abteilung.

via computerwoche


IT-Abteilung Reloaded

25. April 2007 um 16:13 | little.john | In Technologie, Web 2.0 and Stuff, eCommerce | 1 Kommentar

Gartner “expertet” mal wieder. Diesmal in Person von Jennifer Beck, die das “Verschwinden der konventionellen IT-Organisation” vorher sagt.

Für Gartner sind die IT-Abteilungen und -Organisationen noch zu sehr auf Kontrolle und zuwenig auf die Bereitstellung von Services ausgerichtet.

Gerade in Zeiten von SOA (Service-orientierte Architektur) steht die Verwaltung von Produkten und Software nicht mehr im Mittelpunkt der IT.

Auch personell ist in den meisten Organisationen einiges im Argen und Gartner fordert ein Umdenken:

“IT-Abteilungen sollten (…) mit Personal bestückt werden, das daran glaube, dass Technik das Business ermögliche. Sie sollten sich ferner ein eigenes ‘Transformationsbüro’ einrichten, um Verbrauchertrends zu verfolgen, die kommende Veränderungen der IT anzeigten.”

Was bedeutet das nun? Muss jeder IT’ler um seinen Job bangen? Natürlich nicht. Wichtig ist zu allererst ein Umdenken in den IT-Abteilungen, dass man nicht mehr nur Erfüllungsgehilfe ist, sondern viel mehr einen essentiellen Teil zum Unternehmenserfolg beiträgt – und das nicht dadurch, dass man lediglich Lizenz- und sonstige Kosten einspart, sondern die technologische und prozessliche Basis für echtes Business liefert. Nämlich genau das, was der Kunde des Unternehmens mittlerweile erwartet.

Das heißt aber auch, dass sich die IT auch als “Ideenschmiede” sehen muss – Prozessoptimierung oder neue Trends in der IT müssen nicht mehr nur als “nice-to-have” angesehen, sondern als echte Chance begriffen werden, die Unternehmen weiterzubringen.

via computerwoche


Kommerzielles Engagement Second Life – kein Flickenteppich

25. April 2007 um 15:10 | boss | In Technologie, Web 2.0 and Stuff | 1 Kommentar

Second-LifeDas Internet, unendliche Weiten, Sternzeit 2007 und eine neue Galaxie voraus: SECOND LIFE! So oder ähnlich kann man die Hysterie um das Thema wohl etwas cineastisch zugespitzt beschreiben. Täglich werden neue Engagements der unterschiedlichsten Anbieter, Organisationen etc. in allen erdenklichen Medien verbreitet. Viele haben davon gehört, einige waren schon “drin” (aber kommen sie auch wieder?) und noch mehr kennen Leute die schon “drin” waren. Aber was bedeutet das für unsere Kunden im IT-Umfeld. Ist das nur eine Spielwiese oder kann / muss man sich dem Thema ernsthaft und strukturiert zuwenden. Einen nahezu tagesaktuellen Ãœberblick über die Entwicklungen insbesondere auch in Deutschland sowie umfangreiche Slideshows, Kommentare bis hin zu Leitfäden und Checklisten bieten die Kollegen von digital:next. Unsere Empfehlung: einfach mal reinschauen.


Generation Web 0.0 – Gefahr im Verzug?

25. April 2007 um 13:19 | boss | In Vertriebs Know-how | 1 Kommentar

Generation Web 00Oft genug muss ich mir selbst anhören, dass ich ja wohl noch “Web 1.0″ sei (wenn überhaupt ;-) . Meine wenig charmanten Kollegen empfinden das so, weil ich nicht jedem Trend in Sachen Web 2.0 völlig unreflektiert folge – oder besser hinterher renne. Spannend fand ich daher in diesem Zusammenhang ein Essay vom Handelsblatt Redakteur Thomas Knüwer zum Thema “Generation Web 0.0.”. Es handelt natürlich nicht von mir, sondern von der Generation, die sich dem Internet scheinbar völlig verweigert und das z.T. mit Stolz. Hier werden Personen wie Michael Glos (Bundesminister für Wirtschaft und Technologie!!!), Werner Müller (Chef des Mischkonzerns RAG) oder Jörg Zierke (Chef des Bundeskriminalamtes) zitiert, die sich weder schämen, ja sogar damit brüsten, dass ihnen der Umgang mit dem Medium Internet nahezu völlig fremd ist und sie sich eigentlich völlig in die Abhängigkeit ihrer Mitarbeiter überantworten.

via: Handelsblatt Blog

➡Weiterlesen [...]


Endlich allein

24. April 2007 um 17:45 | little.john | In Off-Topic | 3 Kommentare

DAS ist das neue Business-Modell im Web 2.0. Auch im Internet alleine sein bei “alleinr”. Die Beta-Version sieht schon sehr nett aus.

Aus der Selbstdarstellung: “Hier müssen Sie nichts tun. Sie melden sich nicht an, Sie laden nichts hoch, Sie kommentieren nicht, Sie knüpfen keine Kontakte. Niemand beobachtet, was Sie tun.”


Friert die Hölle zu? Proof of concept wird ausgewertet

24. April 2007 um 10:30 | little.john | In Off-Topic | 3 Kommentare

“Papst erklärt “Vorhölle” für überholt.” So und so ähnlich wurde gestern in vielen Medien getitelt.

Da steht in der “Welt“: laut einem neuen Vatikan-Papier können auch ungetaufte Kinder darauf hoffen, in den Himmel zu kommen.

Das Papier beruht auf mehrjährigen Beratungen innerhalb des Vatikans.

Wie muss ich mir das jetzt vorstellen?

Es wurde ein Projekt aufgesetzt und ein Pflichtenheft erstellt. Daraufhin ist ein Workshop zwischen den involvierten Parteien Kirche, Gott und Teufel veranstaltet worden, um die genauen Anforderungen der Vorhölle zu spezifizieren. Ein unabhängiger Berater mit der Kernkompetenz “Schließung von Liegenschaften” entwickelt ein Feinkonzept.

Nach mehreren Budget- und Verhandlungsrunden wird ein “Proof of Concept” aufgesetzt und in einer Testumgebung mit einer repräsentativen Anzahl von Kindern getestet.

Dieser Proof of concept hat jetzt ergeben, dass von 20 Kindern 3 in die Hölle gewandert und der Rest in den Himmel gekommen sind – dieses Ergebnis zeigt, dass damit gerechnet werden kann, dass die Vorhölle für ungetaufte Kinder durchaus vermeidbar ist.

In einem Folgeprojekt wird jetzt getestet, was das für Auswirkungen auf die Hölle und den Himmel hat. Die religionsübergreifende und weltweite Ausschreibung wird sicher bald über die gängigen Kanäle bekannt gegeben.

inspired by boss


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