Telefon-Konvergenz: Telekom investiert in Skype-Konkurrent
3. Juni 2007 um 19:12 | boss | In Technologie |
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Das passt ja wie die berühmte Faust aufs Auge. Quasi als indirekte Reaktion auf das Interview (Post von gestern)von Skype Chef Niklas Zennström (CEO) kann man die heutige Aussage von Telekom Chef Obermann gegenüber der Financial Times Deutschland interpretieren.
Man könne sich eine größere Zahl von kleinen Investments wie bei Jajah vorstellen, verriet Obermann der Zeitung. Außerdem entwickle T-Online eigene Dienste und geht Kooperationen mit anderen Unternehmen ein.
Will sagen, man sieht seine Felle im Bereich des klassischen Festnetz & Mobilfunk davon schwimmen und will durch Zukauf von etwaigen Wettbewerbstechnologien (in diesem Bereich sicherlich aktuell Skype als Marktführer) nicht vollständig den Anschluss verlieren. Wie so oft schein das aber ein eher halbherziger Versuch zu sein. Schließlich ist man bei dem eher unbedeutenden Dienst Jajah lediglich mit einer Minderheitsbeteiligung eingestiegen. Hier befürchtet man wohl einen zu starken Kanibalisierungseffekt mit dem bisherigen “Brot & Butter” Geschäft. Würde man aber konsequent diese Richtung verfolgen könnte aufgrund des immer noch enormen Kundenstamms sicherlich einiger Mehrwert geschaffen werden. Denn diese Dienste funktionieren primär aufgrund des Community-Gedankens und der Zugehörigkeit zu den entsprechenden Social Networks.
Und noch viel wichtiger und schwerwiegender ist dabei ein Grundprinzip des Vertriebs. Einmal gewonnene Kunden zu halten sollte oberste Priorität haben, allein aufgrund der bereits investierten Akquisekosten. Ist der Kunde erstmal weg (wie es der Telekom gerade zu 100.000den passiert) müssen weitere Investitionen folgen und zudem noch der Imageverlust und die Wechselschwelle erneut überbrückt werden. So think about it!
via: Golem.de
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Das passt ja wie die berühmte Faust aufs Auge. Quasi als indirekte Reaktion auf das Interview (Post …
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