IT-Sicherheitsrisiko Mensch: Beispiel Apple Safari 3.0.1

15. Juni 2007 um 20:00 | boss | In Produkte / Hersteller, Technologie | Kommentieren

security.jpgBedenkt man, was für Anstrengungen und vor allen Dingen finanzielle Aufwändungen Firmen für IT-Sicherheit (Firewall, Virenscanner, Zugriffskontrolle, Router, Verschlüsselung etc.) unternehmen, kommt man ins Grübeln. Reichen alle diese rein technologisch geprägten Maßnahmen? Offensichtlich NEIN! Der Faktor Mensch, den z.B. SearchSecurity.de übersichtlich differenziert dargestellt (Mitarbeiter mit Blackberrys, Handys, PDAs & Notebooks sowie autodidaktische Administratoren als Beispiel) ist hier das größte “Scheunentor”. Beispiel gefällig? Binnen 48 Stunden ist der mit zig Security-Lücken behaftete Apple Browser Safari 3.0.1 für Windows mehr als 1.000.000 Mal heruntergelanden und mit Sicherheit auch installiert worden. Und das trotz der Tatsache, dass nahezu jeder Dienst, Blog oder Website, die auf das Erscheinen des Browsers hingewiesen hat mindestens in gleichem Umfang über die Sicherheitsprobleme berichte hat. Und das auch innerhalb besagter 48 Stunden Frist. Sicher hier werden auch viel Privatnutzer drunter sein, aber auch ein gerüttelt Maß an Mitarbeitern in Firmen. Und wenn ebenfalls besagte Risikofaktoren Admins hier nicht sauber bei der Vergabe von Installationsrechten gearbeitet – BINGO.

Fazit: Augen auf bei der Berufswahl und einfach einmal den gesunden Menschenverstand einschalten, denn die Hinweise sind und waren mehr als eindeutig.

via: Golem.de und SearchSecurity.de


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