Firefox vs. Safari: War of the world – Browserkrieg?
20. Juni 2007 um 08:10 | boss | In Produkte / Hersteller |
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Das Steve Jobs nicht gerade an mangelndem Selbstbewusstsein leidet wussten wir schon. Mit seinen Statement zur Entwicklung des Browsermarkts (wohlgemerkt aus seiner Sicht) bei der Entwicklerkonferenz hat nun auch Firefox auf den Plan gerufen. Nicht nur dass Jobs mit seiner “Safari for Windows” Entwicklung mächtig daneben gegriffen hat. Im Rahmen der Konferenz hat Jobs auf einer seiner einfachen Folien (anschaulich bei unseren Kollegen vom e-Commerce-blog.de) die heutige und zukünftige Aufteilung der Browserwelt dargestellt.
- aktuell: 15% Marktanteil für Firefox und andere (neben dem Rest für Microsoft IE)
- Job´s Vision: immerhin noch 75% für Microsoft IT aber: die restlichen 25% für Apple/Safari!
Darauf John Lilly, Chief Operating Officer bei Mozilla, in seinem persönlichen Blog john.jubjubs.net:
“Eine Weltvision von zwei Browsern zu haben, die zudem von Unternehmen kontrolliert werden, ist völlig überholt und tut der Entwicklung des Webs nichts Gutes”
Das sieht nach einem weiteren Kampf in der Szene aus. Eine solch radikale Darstellung durch Apple, die insbesondere zum Nachteil der “kleinen Alternativen” (so hatte sich Apple ja auch lange Zeit gesehen) gereicht, dürfte die “unabhängige Szene” deutlich gegen beide Big Player aufbringen. So etwas kann sich in diesen Kreisen auch sehr schnell auf weitere, kommerziell interessantere Produkte (iPod, iPhone etc.) auswirken. Gerade im Zeitalter von Social Networking sollte man (Herr Jobs) solche Entwicklungen bzw. die möglichen Auswirkungen derartiger Aussagen bedenken.
via: Pressetext.de
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