Gartner Studie: Instant Messaging goes Business
21. Juni 2007 um 19:02 | boss | In Technologie |
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Die Nützlichkeit von Instant Messaging (IM)ist ja in der Gemeinde der internetnahen Arbeitnehmer bereits weit verbreitet. Das Dienste wie ICQ, Google Talk, AOL oder MSN kaum noch weg zu denken sind hatten wir ja erst kürzlich thematisiert. Das die zugrunde liegende Technologie aber unabhängig vom eigentlichen Dienst auch innerhalb von Unternehmen hilfreich und wichtig sein kann, berichten nun die Marktforscher von Gardner. Demnach werde sich der Anteil der Arbeitnehmer, die IM (nein nicht “inoffizieller Mitarbeiter”
) nutzen bis 2013 auf 95% erhöhen (zumindest in globalen Unternehmen). Auch die wirtschaftlichen Aspekte dieses Marktes bergen Potentiale, wenn auch im Vergleich zu anderen Lösungen überschaubare. Immerhin erwartet Gardner 88 Millionen US-Dollar im Jahr 2010 an Investitionen in diesen Bereich.
Wichtiger finden wir allerdings den Hinweis der frühzeitigen Integration dieser Systeme und Dienste in die eigenen Geschäftsprozesse. Wer nicht rechtzeitig den Umgang und damit Funktionen, Vorteile und Risiken erlernt, wird bei einer etwaigen zentralen Einführung Schiffbruch erleiden. Das soll natürlich keine Aufforderung zur Anarchie in den Unternehmen sein, getreu dem Motto, dann installier ich mir das mal. Gemeint ist vielmehr eine strategische Beschäftigung mit diesem Thema auf Management und IT-Leitungsebene, die Evaluierung von Potentialen uns Risiken, den damit verbundenen Investitionen etc. Dann sollte, wie idealtypisch bei allen Hard-/Softwareprojekten, die Auswahl eines geeigneten Testszenarios, ein Proof of Concept folgen. Wird dieser erfolgreich abgeschlossen kommt dann ein Prototyp mit dem sich anschließenden Rollout. Nicht vergessen sollte man die klare und verbindliche Einweisung der betroffenen Mitarbeiter.
Abschließen sollte natürlich auch das Thema Sicherheit nicht vergessen werden. Gardner rät hier zu etablierten Produkten und Herstellern. Das ist wohl etwas opportunistisch. Auch kleinere Lösungen können ausreichend Sicherheit bieten. Gerade spezialisierte Angebot, die aber selbstverständlich auf offenen Standards basieren sollten, können hier z.T. die bessere Lösung sein.
via: Golem.de
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