SaaS doch nur eine leere Hülse? Oder nicht? Oder doch?

27. Juni 2007 um 15:51 | little.john | In Web 2.0 and Stuff | 2 Kommentare

images1.jpgZDNet hat sich in einem Artikel dem Thema SaaS (Software as a Service) angenommen und räumt ein wenig mit dem Hype auf – zumindest wird SaaS durchaus kritisch betrachtet.

Dabei erklingt eigentlich folgender Grundtenor: “Es gibt Hypes, die muss man so oft wiederholen, bis sie Realität werden. Zu den lohnenden Kandidaten dieser Art gehört Software as a Service (SaaS). Besonders im betriebswirtschaftlichen Umfeld versperrt der Blick auf SAP und Co. einen realistischen Blick auf tragfähige Geschäftsmodelle.”

Da ist durchaus was dran – wenn man nicht gerade über Web 2.0 spricht (erwiesenermaßen DER Trend aktuell), so kommt schnell SaaS ins Gespräch und viele “Visionäre” überschlagen sich in Möglichkeiten, Visionen und Geschäftsmodellen. Dies ist ja an sich nichts negatives – aber die Welt und der Markt ist bekanntlich nur selten rosarot.

Was heißt es aber im Konkreten?

motiviert durch ZDNet

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SaaS goes APS

26. Juni 2007 um 20:25 | little.john | In Produkte / Hersteller, Web 2.0 and Stuff | Kommentieren

Nein, kein Schreibfehler. Es ist tatsächlich das Akronym APS gemeint und nicht ASP (Application Service Providing).

Hinter APS verbirgt sich “Application Packaging Standard”. Ausgedacht haben sich das die Strategen von 1&1 und SWsoft.

APS soll es Providern möglich machen, einfacher SaaS-Anwendungen in ihrer Server-Landschaft zu integrieren und Software-Entwicklern einen weiteren Vertriebskanal zu eröffnen.

Dabei soll APS als Standard etabliert werden. Um die Einheitlichkeit zu garantieren, wird ein zweistufiges Zertifizierungsprogramm ins Netz gestellt.

 Der Application Packaging Standard definiert ein Paket-Format, nach dessen Spezifikation Softwarehersteller ihre Anwendungen quasi ‘Plug&Play-fähig’ machen können, so dass Service-Provider mit APS-konformen Systemen wie 1&1 Click-n-Build, SWsoft Plesk und SWsoft PEM keinerlei Integrationsaufwand haben.

Für einen “Standard” sind die “konformen Systeme” noch etwas übersichtlich, aber bekanntlich ist jeder Anfang schwer.

Ob sich APS aber wirklich durchsetzen wird, muss sich erst noch zeigen. Die Idee ist sicherlich gut, die Frage ist, ob dies auch von der Entwicklerseite angenommen wird – immerhin beschneidet jegliche Art der Reglementierung und Standardisierung in gewisser Weise auch die Kreativität der Entwickler.

Gerne hätten wir uns auch das Zertifizierungsprogramm näher angeschaut, leider war auf der Website von 1&1 dazu nichts zu finden – vielleicht hat jemand der 1&1er, wenn er dies hier liest, ein gutes Herz und lässt uns einen Link unter little.john@pimp-my-sales.de zukommen.

gelesen in der Internet World, recherhiert bei pr-inside 


Der perfekte Wecker für verschlafene IT-Vertriebler

25. Juni 2007 um 17:24 | little.john | In Nice to have | Kommentieren

carpet_alarm.jpg Wer kennt das nicht? Am Ende der Nacht ist noch soviel Schlaf übrig – der Wecker klingelt, aber eigentlich möchte man noch nicht hoch. Die Hand wandert gen Nachttisch und haut gefühllos das Plärren aus. Die Folge: manchmal ratzt man wieder ein und verschläft einfach.

Das muss nicht mehr sein! Sofie Collin und Gustav Lanberg haben den Fussmatten-Wecker entwickelt, der nur dann aufhört zu fiedeln, wenn man mit beiden Beinen fest drauf steht. Wenn die Matte (oder Wecker) ein paar Meter vom Bett wegsteht, dann ist es zumindest eine todsichere Methode aufzustehen.

via electrobeans


Second Life bekommt verschiedene Gesetze

25. Juni 2007 um 15:14 | little.john | In Web 2.0 and Stuff | Kommentieren

secondlifelogo.jpg Die virtuelle Welt “Second Life” wird vielleicht bald realer, als mancher zu träumen vermag. Der tecchannel berichtet, dass Linden Labs plant, verschiedene Filtersysteme in Second Life zu integrieren, die es Regierungen erlauben soll, festzulegen, was ihre Bürger dürfen und was nicht.

Was auf den ersten Blick in Hinblick auf die verschiedenen Skandale und Skandälchen sicherlich gut klingt, birgt aber ein massives Konfliktpotential.

“Damit soll jede Regierung selbst regeln können, welchen Gesetzen ihre Bürger in ‘Second Life’ unterliegen”, sagte “Second Life”-Entwickler Philip Rosedale in einem Interview des Nachrichtenmagazins “Focus”.

So sollen Länder beispielsweise genaue Altersbeschränkungen festlegen und überprüfen können. Auf diese Weise wolle der Chef von Linden Lab, der Firma hinter “Second Life”, Regelverstöße von Nutzern erschweren.

Wo kann das aber im schlimmsten Falle hinführen? Zu einer Zensur, wie es derzeit manche zum Teil totalitäre Regime durchführen. Inseln, Inhalte und Informationen können gesperrt werden.

Für weiteren Zündstoff (der komischerweise in der Tecchannel-Meldung ganz am Ende steht), könnte aber auch folgende Aussage sorgen:

 “‘Second Life’ ist ökonomisch total überbewertet.”

Das lassen wir dann doch mal unkommentiert…

via tecchannel


Google Bildersuche macht Sachen

24. Juni 2007 um 22:56 | little.john | In Off-Topic, Search | Kommentieren

Selbst Google ist ja nicht unfehlbar. Besonders die Bildersuche ist ja auf Tags und Titel angewiesen. Aber diesen “Faux-pas” finde ich schon fast amüsant.

Die (Bilder-) Suche nach “Sophie Ellis Bextor” förderte auf der Startseite (sic!) dann doch ein Bild des RAF-Terroristen Christian Klars hervor. Eine gewisse Ähnlichkeit kann man aber auch nach dem Genuss diverser Biere sicherlich nicht herstellen – weder wird Bextor so hässlich noch Klar so hübsch ;-)

Glaubt Ihr nicht? Hier ist der Beweis. Und der Link

bextor.JPG


Interne IT: Fremdworte Service & Kundenorientierung

22. Juni 2007 um 22:13 | boss | In Allgemein, Vertriebs Know-how | Kommentieren

customer-service.jpgDas interne Projekte nie den Status und die Priorität von “echten” Kundenprojekten genießen, kann wohl jeder aus seiner beruflichen Tätigkeit leidig bestätigen. Aber was nun der “Bensberger Kreis” im Rahmen eines Benchmark-Projekts beim Vergleich von 28 Konzern-IT Organisationen festgestellt hat, ist schon alarmierend. Demnach gibt es bei einem Großteil der getesteten internen IT-Dienstleister weder

  • Service-Level-Agreements noch
  • kalkulierte Preise oder
  • Key-Account-/Portfolio Management

via: Computerwoche.de
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