Forderung nach ROI bei Web 2.0

31. Juli 2007 um 18:12 | little.john | In Technologie, Web 2.0 and Stuff | 7 Kommentare

Wow, zwei Buzzwords in der Ãœberschrift, nicht schlecht.

Aber zum Thema. Passend zum Artikel über die Profitabilität von Websites habe ich bei ZDNet noch etwas interessantes gefunden: IT-Chefs fordern ROI-Werte für Web 2.0

 Während Business-Units überwiegend dazu neigen, die sogenannten weichen Vorteile wie bessere Kommunikation mit Kunden und Partnern, Mitarbeitereffizienz und eine allgemeinen Produktivitäts-Verbesserung in den Vordergrund zu stellen, sind die IT-Chefs wesentlich mehr businessorientiert. (…)

“Ohne eine klare ROI-Rechnung haben Web-2.0-Projekte kaum eine Chance, um sich gegenüber konkurrierenden IT-Investitionen durchzusetzen”, schreibt Forrester-Analyst Oliver Young in einem Bericht, für den er 275 IT-Chefs interviewte. (…)

“Fast zwei Drittel der IT-Chefs bewerten Web-2.0-Anwendungen nach quantitativen Verfahren wie Total Cost of Ownership, ROI oder ähnlichen internen Methoden. In den stets mit sehr knappen Margen operierenden Branchen wie Herstellung und Handel bestehen sogar 75 Prozent der CIOs auf mathematischen Verfahren zur Projektbewertung.”

Macht Sinn – also zumindest zum Tei: eigentlich sollte jede Investition kritisch einer ROI-Betrachtung unterzogen werden, allerdings habe ich so meine Probleme mit der Formulierung “konkurrierende Investitionen”. Was soll denn genau mit solchen Projekten konkurrieren?  Wenn man rein nach dem ROI geht, besteht auf jeden Fall die Gefahr, dass man schnell Äpfel mit Birnen vergleicht und dann hat irgendjemand etwas in der Argumentationskette falsch gemacht.


Off-Topic: Back to the 80s

31. Juli 2007 um 17:58 | little.john | In Off-Topic | 3 Kommentare

Ist zwar schon ein paar Tage her, aber ich hab mich am vergangenen Samstag im Sportpark Netphen noch mal in die 80er zurückschießen lassen – mit Karacho und ungebremst.

Warum gerade da? Weil eine meiner damaligen Lieblingsbands dort aufgetreten sind und fast zweieinhalb Stunden Rabatz veranstaltet haben.

Wer war denn da? The Hooters. Und es war großartig. Deshalb quäle ich Kollegen und Freunde derzeit fast permanent mit den guten alten Sachen.

Und auch hier:


Hooters – Karla With A K
Hochgeladen von jpdc11

Unnötige Sachen, die Strom verbrauchen: der USB-Duftstick

31. Juli 2007 um 17:44 | little.john | In Nice to have, Off-Topic | 9 Kommentare

20070727_usb_stick_duft.jpgRiecht es im Büro manchmal etwas strenger? Und ist es vielleicht nicht möglich, Fenster zu öffnen? Ein Ventilator hilft auch nicht wirklich weiter? Was tun?

Entweder den Geruch ertragen, oder einen Duft-USB-Stick benutzen. Nach dem Einstöpseln duftet es in den Geschmacksrichtungen Apfel, Orange, Erdbeere oder Johannisbeere.

Einen praktischen Nutzen haben die Teile auch noch: Speicherplatz von 128 MB bis zu 4 GB.

Bekommt man hier.

via electrobeans


Yahoo Messenger: Goodbye Desktop, Hallo Browser

31. Juli 2007 um 17:40 | boss | In Produkte / Hersteller, Technologie, Web 2.0 and Stuff | Kommentieren

yahoo.jpgViele Nutzer des Yahoo Messenger war bisher unzufrieden, dass sie das Tool nur über eine lokale Desktop-Installation betreiben konnten. Das ist umständlich und auch im Webzeitalter nicht mehr standesgemäß. Allerdings hat sich Yahoo bisher in diese Richtung nicht bewegt, was der Verbreitung und Differenzierung gegenüber anderen Instant Messenger wie ICQ o.ä. sicherlich nicht zuträglich war. Deshalb ist es umso nachvollziehbarer, dass Yahoo nun nachgezogen hat. Ab sofort stehe eine plattformunabhängiger (wenn auch funktional eingeschränkter) Browserclient zur Verfügung. Dieser unterstützt alle gängigen Browser wie Firefox, Microsoft IE, Opera und Safari. Allerdings wie gesagt ist das Tool in der Funktion eingeschränkt, so fehlen beispielsweise Funktionen wie Video- und Sprachunterstützung. Dafür bietet sie im Gegensatz zur Desktopversion eine Suchfunktion für die Chat-Historie sowie das bereits z.B. von ICQ bekannte Tab-Browsing bei parallelen Chats (in der Praxis wirklich sehr hilfreich). Zunächst sollen beide Clients weiter entwickelt werden. Ob sich die Desktopversion aber noch lange halten wird, darf getrost bezweifelt werden. Der Bann scheint hier gebrochen. Es wird auch schon spekuliert, ob Microsoft mit seinem Windows Live Messenger in Sachen Web nicht nachziehen muss. Allein diese Frage ist aus unserer Sicht doch ein Unding in der heutigen Zeit, oder?

via: Pressetext.de


Totale Kontrolle: RFID meets GPS

31. Juli 2007 um 17:02 | boss | In Technologie | 2 Kommentare

navigation.jpgWas sich zunächst anhört wie ein Auszug aus einem Akronym-Verzeichnis kann in der Realität wirklich zukunftsweisend werden. Es geht um die Nachverfolgung und Identifikation von Waren über die gesamte Wertschöpfungskette. Dazu wird auch und gerade in der mittelständischen Wirtschaft verstärkt auf die Ausstattung mit RFID-Chips gesetzt. Diese enthalten – im Idealfall – alle notwendigen Informationen über das Produkt, seine Eigenschaften etc. seitens des Herstellers. Damit wäre aber nur die erste Stufe der Wertschöpfungskette einbezogen. Sicherlich können Zwischenhändler, Weiterverarbeiter o.ä. diese Daten auslesen und für ihre Zwecke nutzen. Aber ein wirklicher Mehrwert entsteht erst, wenn diese auf dem Weg des Produkts durch die Prozesskette mit weiteren wertschöpfungskettenspezifischen Daten angereichert werden. Dazu fehlt es aber nicht selten auf den nach dem Hersteller folgenden Wertschöpfungsstufen an technischen Einrichtungen und Know-How. Diesem Dilemma hat sich nun das Frauenhofer ILM in Zusammenarbeit mit ausgewählten Firmen aus dem Mittelstand angenommen. Ausgangspunkt ist der Gedanke, dass eine Investition in die notwendige Technik zur Erfassung der RFID-Tags ein Barriere darstellt. Allerdings verfügen die meisten dieser Unternehmen heute schon über GPS-Positionsdatenverfolgungssysteme – in der Regel nur für den internen Gebrauch der Sendungsverfolgung. Diesen Umstand will sich das Frauenhofer ILM zu Nutze machen und damit die RFID-Informationen bestücken, die dann auch allen Teilnehmern in der Distributionskette zur Verfügung gestellt werden können. Da diese Infos primär an die zum Transport benutzten Fahrzeuge gebunden sind, läßt sich so ein deutlicher Mehrwert erzielen.

via: Tecchannel.de


Profitabilität einer Website

30. Juli 2007 um 13:23 | little.john | In eCommerce | Kommentieren

Bei selbstaendig-im-netz.de einen sehr netten Artikel gefunden, der in sechs Schritten eine profitable Internet-Seite verspricht. Wobei “versprechen” eigentlich das falsche ist.

Es wird eigentlich nur das empfohlen, was auch im sonstigen Unternehmensalltag gang und gäbe ist: eine ROI-Betrachtung der Online-Aktivitäten. Klingt doch logisch, oder?

Das einzige Problem, was auch Peer Wandiger sieht, ist, wenn ein Unternehmen keinen Vertrieb über das Internet macht. Wie kann man dann die Profitabilität messen?

Auch hier gibt es eigentlich eine logische Erklärung: genauso wie für andere Aktivitäten muss ein Ziel (oder deren viele) definiert werden, die die Website erreichen soll. Das können Kontakte, Steigerung der Besucher, Terminvereinbarungen, und und und sein. Wichtig ist, auch wieder analog zur “offline”-Welt, dass man diese Ziele monetär beziffert. Also, was ist mir ein Kontakt (oder oder oder oder) wert (5 Euro? 10 Euro? 100 Euro? ) und wieviele dieser Ziele möchte ich erreichen.

Aus diesen Parametern lässt sich dann sehr schön der ROI für die Internet-Aktivitäten errechnen.

via selbstaendig-im-netz


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