Multicore-Processing PC: 100 Prozessorkerne – was bringts?
2. Juli 2007 um 13:28 | boss | In Produkte / Hersteller, Technologie |
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An der University of Maryland wurde auf Basis eines an sonsten Standard-PC ein Supercomputer entwickelt, der mit 64 parallel geschalteten Prozessoren aufgebaut wurde und zwar auf einem Single-Chip. Wahrscheinlich achtet jeder bereits jetzt beim Kauf heute darauf einen Dual-Core Prozessor zu erwerben. Wäre es da nicht genial, wenn das Ganze noch x-fach potenziert werden könnte? Sicher aber nur, wenn die Maschine dabei nicht doppelt oder x-fach in Wartestellung steht, sonder die Potentiale nutzt. Problem ist hier die Nutzung der gestiegenen Leistung durch die Software und Programmierung:
“Bei Multi-Core-Architekturen zeige sich zwar die Tendenz, dass die einzelnen Prozessorkerne im Vergleich zu den jetzigen High-end-Prozessoren einfacher aufgebaut seien. Das Programmieren für parallele Rechenabläufe gestalte sich aber als äußerst komplexes und aufwändiges Unterfangen, so Benkner.” (Leiter des Instituts für Computerwissenschaften an der Universität Wien)
Das wird also die Herausforderung für die Zukunft darstellen. Das sich Unternehmen dieser Entwicklung durchaus bewußt sind und darauf massiv reagieren, verdeutlicht z.B. auch die kürzliche erfolgte Akquise von Google der Firma PeakStream. Also eher Vorsicht bei der Bewertung dieses Leistungsmerkmals beim Kauf oder Einsatz solcher Systeme. In Zukunft wird dies sicher mehr an Bedeutung gewinnen aber davor muss z.B. die Standardisierung von Programmiersprachen für parallel rechnende Multicore-Architekturen noch deutlich verbessert werden.
via: Pressetext.de
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