Verlag Holzbrink kauft Golem.de: möge die Qualität siegen
4. Juli 2007 um 19:29 | boss | In Unternehmens-News |
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Der von uns hochgeschätzte und oft zitierte, bisher freie IT-Branchendienst golem.de gab heute selbst seinen Verkauf an die Verlagsgruppe Holzbrinck bekannt. Grundsätzlich sollte durch die zweifellos vorhandene Kompetenz des Holzbrinck Verlags (dazu gehören immerhin etablierte Printprodukte wie das Handelsblatt, Die Zeit oder Der Tagesspiegel) das bestehende Niveau mindestens gehalten werden können. Allerdings fragt sich natürlich bei solchen Akquisitionen immer, welche Strategie der Käufer hiermit verfolgt. Zudem sollte man – journalistische Neutralität hin oder her – die politische Grundorientierung eines Verlags nie unterschätzen. Offiziell heißt es seitens Holzbrinck:
“Mit seiner in der IT-Branche bekannten und angesehenen Marke, dem seit Jahren erfolgreichen und qualitätsvollen Newsportal sowie dem erfahrenen Gründerteam ist Golem.de gut gerüstet für eine inhaltliche und technologische Weiterentwicklung, die wir konstruktiv begleiten wollen. Natürlich sehen wir eine Vielzahl von Anknüpfungspunkten mit bestehenden Angeboten bei eLAB und in der Verlagsgruppe von Holtzbrinck”, so Dr. Stephan Roppel, Geschäftsführer von Holtzbrinck eLAB, einer 100-prozentigen Tochter der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck.
Wir sind gespannt, ob sich das wirklich positiv für Golem.de auswirkt. Gerade die hier angesprochene Zielgruppe gilt gemein hin als gebildet und kritisch insbesondere bei schwankender oder abnehmender Qualität des Service.
via: Golem.de
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