IBM investiert in Virtuelle Welten – trotz sinkender Nutzerzahlen bei Second Life

13. Juli 2007 um 15:46 | blob.sing | In Technologie, Unternehmens-News, Web 2.0 and Stuff | Kommentieren

Die Nutzerzahlen in Second Life sind rückläufig. Doch dies scheint bei IBM in dieser Form noch nicht angekommen zu sein. So sagte der offizielle “Metaverse Evangelist” des Unternehmens – Ian Hughes – dass das Erforschen und Verstehen von Virtuellen Welten forciert werden müsse.

Damit bezieht er sich zwar nicht ausschließlich auf Second Life, dennoch sind die Aussagen im Rahmen des Bekanntwerdens von rückläufigen Nutzerzahlen in Second Life besonders bedeutend. Daher investiert IBM auch nicht direkt Millionen in Second Life – außer den finanziellen Mitteln, die in die eigene Präsenz in SL geflossen sind natürlich – sondern vielmehr in den Aufbau eines neuen Geschäftsbereiches, der Anwendungen von Virtuellen Welten in Wirtschaft und Gesellschaft entwickeln will.

Laut eigener Aussage beschäftigen sich aktuell rund 3000 IBM-Mitarbeiter in virtuellen Welten, ein kleinen Team ist sogar in Vollzeit daran beschäftigt.
IBM werkelt zudem an einem eigenen 3D-Intranet, dem sogenannten “Intraverse”. Dazu sagt Hughes folgendes:

“Wir nutzen ja bereits Instant Messaging, Blogs, Wikis und webbasiertes Intranet für die Mitarbeiterkommunikation. Ein internes Metaversum würde das sofort nützlich ergänzen.”

via: Heise


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