ICQ: Führt Kommerzialisierung zum Untergang?
1. August 2007 um 13:14 | boss | In Unternehmens-News |
2 Kommentare
Die Wahl von Instant Messenger wie ICQ, Windows Instant Messenger, AOL oder Yahoo spaltet die Internetgemeinde fast schon relligiös. Der Einsatz ist eine Glaubensfrage und aufgrund dieses hohen Involvement sind die Anbieter daran interessiert, die Differenzierung zum Wettbewerb zu optimieren. Teils geschieht das durch geschickte Feature-Entwicklung, teils aber auch durch zumindest in der Community fragwürdigere Aktionen. Hierzu würde ich auch die aktuelle Entwicklung bei ICQ zählen. Ziel ist es nämlich nach Aussage des CEO, Orey Gilliam:
[die] “soziale Komponente des Instant Messaging nutzen, um eine dynamische Consumer-Gemeinschaft zu schaffen.” und “Wesentlicher Bestandteil bei der Entwicklung jeder Marke sollte sein, sich auf dem schnell wachsenden Markt der Internet-Communities einen Platz zu sichern”
Gut begrüllt kleiner Löwe, aber ob die Fan-Gemeinde Produkte und Entwicklungen wie die geplanten Mitglieds- und Kreditkarten oder aber Premium-Clubs als ebenso “unaufdringlich” empfindet wie sich das der CEO vorstellt wage ich zu bezweifeln. Nicht von ungefähr hat die zunehmende Kommerzialisierung (Werbeschaltung im Client etc.) sowie die Feature-Überfrachtung ICQ nicht nur neue Freunde eingebracht.
via: Golem.de
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Da sage ich nur: Liest die Privacy Polity und die Nutzungsbedingungen von ICQ Inc. Da steht es auch drauf, dass die nur mit uns Geld machen und Nachrichten an Dritte weiterverkaufen.
Ich empfehle euch, diese Seite zu lesen: http://janek.php4you.de/against-icq/
Kommentar von Sebijk — 9. September 2007 #
Das hatte ich auch nicht in Frage gestellt. Es ging mir nicht darum, ob die Vorgehensweise rechtmäßig ist sondern mehr, ob es sinnvoll und erfolgversprechend ist aus unternehmenssicht. Das bezweifeln wir weiter
Kommentar von boss — 10. September 2007 #