Mobile Banking – An der Strippe bei der Sparkasse

27. August 2007 um 13:17 | blob.sing | In Produkte / Hersteller, Technologie | Kommentieren

Das mobile Banking vom Mobiltelefon aus ist im Moment noch ein Nischenmarkt. Damit dies nicht so bleibt, will die Sparkasse bis Ende 2008 in mehr als 16.000 Filialen Verkaufsecken für Mobiltelefone einrichten. DFazu wird ein spezieller Sparkassen-Tarif angeboten, für den der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Heinrich Hasis eine Vereinbarung mit Vodafone und dem Diensteanbieter Ensercom getroffen hat. Außerdem soll zeitgleich eine Werbeoffensive gestartet werden, mit der den Nutzern die scheu im Umgang mit Mobile Banking genommen werden soll. Zusätzlich werden die Datentarif in den Sparkassen-Paketen sehr günstig sein, die in Verbindung mit einer Vereinfachung des Mobile Banking für steigende Nutzerzahlen sorgen soll. Geplant sind etwa auch sogennante One-Touch-Short-Cuts, mit denen beispielsweise auf Knopfdruck der Kontostand abgefragt werden kann. Der Mobilfunkanbieter Ensercom aus Singen ist darauf spezialisiert Mobilfunkangebote für branchenfremde Unternehmen zu entwickeln und übernimmt deshalb für die Sparkassen die Abrechung und Freischaltung der Handyverträge.

via: Golem

Die Förderung des Mobile Banking ist eine feine Sache. Allerdings müssen bestimmte Grundvorraussetzungen geschaffen werden, damit diese Dienste erfolgreich sind. Dazu gehören u.a. auch Anreize die Dienste zu nutzen. Dies könnten anfangs beispielsweise durchaus auch kleinere Cent-Beträge für die Nutzung von Handy-Überweisen usw.  sein. Darüber hinaus, darf das Mobile Banking nicht wesentlich teurer als die gängigen Bankingdienste (Schalter, Online) sein, denn Geldgeschäfte sind selten wirklich so zeitsensitiv, dass direkte Überweisungen oder Transaktionen unbedingt notwendig sind. Darüber hinaus sollte in der Werbung darauf hingewiesen werden, dass man so Geld- und Bankgeschäfte zwischendurch machen kann und sich somit Zeit am Abend einspart.

Während die vorgenannten Punkte alle zwar wichtig sind, kommt Mobile Banking nicht umhin, dem letzten Punkt  besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Nur wenn die mobilen Dienste sicher genug sind, kann sich die im Ausbau befindliche Dienstleistung entwickeln. Jede Sicherheitslücke und jeder Fehler wären daher in der Anfangsphase fatal.


Second Life: IBM hat Visionen

27. August 2007 um 10:32 | boss | In Unternehmens-News, Web 2.0 and Stuff | 1 Kommentar

second-life.jpgWenn man drei Personen oder Firmen zum Thema “SecondLife” befragt, bekommt man mindestens soviele unterschiedliche Einschätzungen. Diverse Abgesänge wurden bereits geschrieben genauso wie unzählige “Mega-Success-Stories” (die allerdings bisher noch keinen Weg in die “RealWorld” fanden). Allgemein können die aktuellen “Erfolgsmeldungen” von Neuzugängen innerhalb von SecondLife aber nicht mehr wirklich überzeugen. Daher ist die Aussage von IBM Maggie Blayney, Direktorin Global Web Strategy & Innovation schon bemerkenswert:

“The real reason why we’re doing this (staff the company’s virtual Business Center in Second Life) is because we do feel the beginning of a major transformation on how people are going to interact on the Web — going from a flat to an immersive experience”

Man glaubt also hier tatsächlich an den Start einer neuen Entwicklung hin zur modernen Nutzung von Bibliotheken. Das der Besuch in Präsenzräumen nicht mehr uptodate sind ist zweifelsfrei richtig. Aber ob der Weg hin zu virtuellen Charakteren in Form von Avataren die letzte Stufe der Entwicklung oder auch nur der Weg in die Zukunft ist? Wenigstens ist IBM überzeug, dass diese Form die “klassische zweidimensional” nicht vollständig ersetzen wird. Aber andererseits, wer sind wir, dass wir uns hier als Kritiker aufschwingen können. Immerhin sind Visionen ja per Definition abstrakt und zukunftsweisend. Menschen die soetwas besitzen kann man halt nicht so einfach verstehen oder nachvollziehen. Aber wir werden das sicher in den kommenden Monaten beobachten.

via: Reuter.com


Qualität deutscher Webseiten nur durchschnittlich

27. August 2007 um 09:33 | little.john | In Web 2.0 and Stuff | 1 Kommentar

Dies ist die Aussage einer Studie, die das Unternehmen seven49.net aus der Schweiz durchgeführt hat.

Die Studie, die von seven49.net – einem schweizerischen Spezialist im Bereich Information Management und Engineering – mit der neuen Software Qualidator durchgeführt wurde, überprüfte über 100.000 Webseiten mit knapp 70 Tests auf die Bereiche Usability, Accessibility, Suchmaschinenfreundlichkeit und technische Qualität.

Klingt ja soweit ganz interessant und in vielen Bereichen sicher auch schlüssig. Trotz allem bin ich sehr skeptisch, wenn eine Software die Qualität einer Seite bestimmen soll, denn eines kann auch ein “Qualidator” nicht: Optische Qualität und Ziele einer Website bestimmen. Es gibt eben Seiten, deren Zweck alles ist ausser Usability, Suchmaschinenfreundlichkeit oder anderes, sondern einfach nur “bling-bling” und Emotionalität.

Dass diese dann natürlich entsprechend miserabel bewertet werden, steht dann wohl außer Frage.
Ich entscheide weiterhin lieber selber, was Qualität ist und was nicht.

via pressetext


Präsentieren Sie noch oder faszinieren Sie schon?

26. August 2007 um 22:33 | little.john | In Veranstaltungen, Vertriebs Know-how | 2 Kommentare

Der Management-Berater Sven Sander fordert: “Stehlen Sie Power Point die Show” – wie scheinbar viele hat er eine gewisse Indifferenz gegenüber dem allseits “beliebten” Präsentationstool. Aber er hat irgendwie ja auch recht:

Neueste Untersuchungen haben gezeigt, dass mehr als 80% der Befragten die letzten Power Point-Präsentationen, die Sie gesehen haben, entweder langweilig oder sogar einschläfernd fanden.

Dem ist wenig hinzuzufügen. Präsentationen – egal ob im kleinen oder großen Kreis, laufen oft nach dem gleichen Schema ab und irgendwie haben wir ja auch alle schon mal darunter gelitten – und to be honest, wir alle haben diese Fehler auch schon gemacht:

 Eine überladene Folie jagt die nächste, Horrorsätze mit Hauptwortmonstern, Anglizismen und Abkürzungen stehen auf den Folien! Das Publikum ermüdet bereits nach wenigen Minuten und freut sich, dass es eine identische Dokumentation dieses Vortrages erhält.

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Veranstaltung: Small talk im Business

26. August 2007 um 10:22 | little.john | In Veranstaltungen | Kommentieren

Bei der Haufe Akademie bin ich über ein nettes Seminar gestolpert: Small Talk im Business”.

Small Talk ist eine kommunikative Fähigkeit, bedeutet soziale Kompetenz und ist unerlässlich für den beruflichen Erfolg. Das „lockere“ Gespräch baut Vertrauen auf und Spannungen ab, stellt Kontakte her und schafft die Basis für gute Geschäftsbeziehungen. Erfahren Sie, wie Sie Sprechhemmungen überwinden und Small Talk im beruflichen Kontext professionell, souverän und gezielt einsetzen können.

Gerade für uns Sales-Pimps (und für jeden anderen Vertriebler oder Projektmanager und eigentlich für jeden mit Kundenkontakt) ist diese Fähigkeit des Small Talk von existentieller Bedeutung. Nicht nur sollte jedes Telefonat oder jeder Kundentermin mit ein wenig “blabla” beginnen, auch eher informelle Veranstaltungen schreien nach der Fähigkeit, sich auch abseits des Fachlichen unterhalten zu können und einfach nur “Konversation machen”.

Termin: 19.09. (andere Termine und Orte ebenfalls vorhanden)

Ort: Stuttgart, Holiday Inn

Preis: 590,-

Anmeldung und weitere Informationen direkt bei Haufe


Braucht Second Life Gesetze für den Erfolg?

24. August 2007 um 16:11 | little.john | In Web 2.0 and Stuff | Kommentieren

Sind Gesetze in Second Life notwendig, damit die virtuelle Welt Erfolg hat? Oder ist gerade diese gewisse “Rechtsleere” der Benefit des Projektes? Und wer kann “Gesetze” erlassen?

Die Antwort auf diese Fragen ist wohl tatsächlich ausschlaggebend für die weitere Entwicklung von SL. Für den wirtschaftlichen Erfolg (also mal abgesehen von Linden Labs) und für viele Unternehmen, die sich nicht nur aus PR-Gründen in SL repräsentieren wollen, sind verpflichtende Vorgaben, Verordnungen und Gesetze fast Voraussetzung, um dort seriös auftreten zu können und um dort auch Geschäft zu machen.

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