Sicherheitslücke im PDF-Reader

21. September 2007 um 12:09 | blob.sing | In Produkte / Hersteller, Technologie, Web 2.0 and Stuff | Kommentieren

Nun also auch PDF´s. Der Blogger Petko Petkov behauptet im Adobe Reader eine kritische Sicherheitslücke entdeckt zu haben, über die Angreifer beim Öffnen eines Dokumentes ein Windows-System befallen könnten. Bisher gibt es dazu noch keine näheren Details, weswegen diese Informationen auch nicht verifiziert werden konnte.

Angeblich werden die Informationen noch zurückgehalten, um Adobe genügend Zeit zu geben, diese Sicherheitslücke zu schließen. Doch nach eigener Aussage hat Adobe die Sicherheitslücke bei den betroffenen Adobe Reader Versionen 7,8 sowie 8.1 unter Windows XP SP2 mit Internet Explorer 7 bereits bestätigt. Der alternative PDF-Reader Foxit sei indessen aber auch keine Alternative, da er den selben Fehler beinhalten würde.

In einem YouTube Video zeigt Petkov wie beim Start eines PDF-Dokumentes automatisch Notepad bzw. der Windows Taschenrechner gestartet wird.

Als Lösung bietet sich momentan nur an, ausschließlich PDF´s zu öffnen, die aus vertrauenswürdiger Quelle kommen. Ansonsten klärt diese Nachricht für mich auf, warum in letzter Zeit auffällig häufig in Spam-Mails PDF-Dokumente angehängt wurden. Ob da in der Spammer-Szene dieses Sicherheitsleck schon länger bekannt ist?

via: Golem


Ich danke der Deutschen Bahn…

21. September 2007 um 12:04 | little.john | In Off-Topic | 9 Kommentare

Wie schön begann dieser Morgen. Ich stieg, wie jeden Tag, in die S-Bahn, um zur Arbeit zu fahren. Wie jeden Tag war die S-Bahn erfrischend leer, man bekam einen Sitz, ohne sich zu streiten, ausnahmsweise waren die Sitze sauber, es herrschte eine entspannte Atmosphäre.

So, dachte ich mir, könnte auch der komplette Tag werden – ohne Hektik, ohne viel Stress, einfach arbeiten und dann das Wochenende geniessen. Aber, wie so oft, kommt es meist anders. Wäre ja auch gelacht.

Denn irgendwann blieb die S-Bahn stehen. Es vergingen diverse Minuten, dann ertönte eine Stimme. “Aufgrund einer Stellwerkstörung verzögert sich die Weiterfahrt…” – sehr schön. Entspannt war ich immer noch. Weitere, diverse Minuten später, ertönte wieder diese Stimme: “Aufgrund von Stellwerkstörungen fährt dieser Zug ohne Halt nach Düsseldorf Hbf”. – Auch kein Problem – ich muss ja über den Hauptbahnhof weg.

Der Zug fährt – und bleibt kurz vor dem Hauptbahnhof stehen. Ich höre wieder die Stimme, die nicht nur zu mir spricht: “Alle Gleise belegt, die Einfahrt verzögert sich”. Langsam aber sicher steigt mein Nervpegel dann doch an. Ein weiterer Schub bringt die nächste Durchsage: “Dieser Zug fährt von Düsseldorf Hauptbahnhof ohne Halt weiter nach Neuss” – Mist, das ist zu weit.

Nach einer gefühlten Ewigkeit laufen wir doch endlich in den sicheren Hafen namens Düsseldorf Hauptbahnhof ein. Raus, nur raus hier – aber wie komme ich jetzt vom Hauptbahnhof zur Agentur? Reisezentrum? Ãœberfüllt. Servicepoint? Total überfüllt. Ersatzpersonal, welches die Massen an Unwissenden betreut? Nicht vorhanden.

Also der nächste Blitzeinfall: fahre ich doch mit Bus oder Strassenbahn. Und tatsächlich? Ich habe meinen Weg gefunden – hat zwar nur über eine halbe Stunde gedauert, die Straßenbahn war auch nur unwesentlich überfüllt, aber ich bin da.

Danke, Deutsche Bahn für soviel Service und soviel Zuverlässigkeit. Und streite Dich ruhig weiter mit dem VRR, ob die Leistungen wirklich solide und verlässlich gebracht werden. Du bist auf jeden Fall jeden Cent wert.


SAP On Demand: Livegang und Chance für Mittelstand?

20. September 2007 um 10:43 | boss | In Produkte / Hersteller, Unternehmens-News | 6 Kommentare

widerspruch.gifMit zum Teil ziemlich selbstironischen Fernsehspots und Anzeigen hat SAP sein erstest Software on Demand Paket vorgestellt. Der Titel “SAP Business ByDesign”. Wobei ja nun die Frage ist, ist es Software on Demand, ASP, Software as a Service oder war? Oder ist das alles sowieso das Gleiche? Allein dieser Begriffswirrwar fördert natürlich nicht die Transparenz im Markt, aber evtl. ist das ja auch so gewollt ;-)

Rein inhaltlich richtet sich dieses Angebot primär und nach SAP Aussagen an den Mittelstand. Bei einem Preis pro Lizenz/Anwender vom monatlich 133,-/Monat und einer “Mindestabnahmemenge” von 25 Lizenzen (also Rund 40.000 Euro/Jahr!) ist das allerdings sicher schon der gehobene Mittelstand. Allerdings müssen wir zugeben, dass wir über Umfang und Funktionen noch nicht wirklich handfeste Informationen haben (nur die Marketingunterlagen), um das abschließend einordnen zu können. Erwähnenswert ist aber sicherlich, dass es zusätzliche Gruppentarife geben soll, die dann bei 49,- Euro/Monat/Lizenz liegen (im Umfang begrenzte Nutzung). Zudem sind in beiden Kosten bereits Support und Service enthalten (auch hier noch keine Angaben über Art und Umfang).

Zusammenfassend ist dieses Angebot aber sicher technologisch richtungweisend, weil nun auch SAP vom reinen Client/Server Lizenzsystem hin zu Web-Mietsystemen als Alternative übergeht. Das wird den o.g. undurchsichtigen Markt sicherlich weiteren Reiz verleihen.

via: Golem.de


Kaffee 2.0: Das Lebenselixiert in der IT

19. September 2007 um 14:19 | boss | In Allgemein, Vertriebs Know-how | 9 Kommentare

java.jpgAuch wenn vereinzelt einige Ausreißer (z.B. Melonentee oder stilles Wasser) zu beobachten sind, ist Kaffee in deutschen IT-Büros doch noch immer das Lebenselixier. Allerdings kommen einem mit zunehmendem Alter und Kaffeekonsum im Büro doch diverse gesundheitliche Bedenken. Der hohe Koffeinanteil und sein Einfluss auf den Kreislauf (wer bitte trinkt schon koffeinfreien Kaffee?) und die angeblich entwässernde Wirkung des Heißgetränks sind hier die meistgenannten Negativeigenschaften. Aber nun scheint zumindest im letztgenannten Bereich Hoffnung für alle “IT-Kaffee-Junkies” in Sicht. Das Gesundheitsportal PhytoDoc hat sich wissenschaftlich mit der Frage beschäftigt und kam zu folgendem Schluss:

“Neue Studien zeigen, dass Kaffee den Körper nicht entwässert, er kann also in die Flüssigkeitsbilanz eingerechnet werden. Ein maßvoller Kaffeekonsum eignet sich sogar für viele Menschen, die sonst eher wenig trinken. Es stimmt zwar, dass Koffein einen harntreibenden Effekt hat, diese Wirkung ist jedoch nur vorübergehend und bei regelmäßigen Kaffeetrinkern nur gering ausgeprägt. Innerhalb von 24 Stunden gleicht sich der Flüssigkeitshaushalt wieder aus. Mein Tipp lautet trotzdem: Trinken Sie zu jeder Tasse Kaffee ein Glas Wasser, dann gewöhnt man sich an die empfohlene Aufnahme der Tages-Flüssigkeitsmenge von 1,5 Litern.”

Das klingt doch beruhigend. Und bedenkt man die “kommunikativen” Eigenschaften des Kaffees (wieviel Gespräche mit Kollegen finden bei einer Tasse Kaffee statt oder aber auf dem Weg zur Kaffeemaschine?), steht auch dem zukünftigen Siegeszug des Lieblings-Bürogetränks der Pimps nichts im Wege, oder?

via: Pressetext.de


D21 Jahreskongress in Dresden

18. September 2007 um 13:58 | little.john | In Veranstaltungen, Web 2.0 and Stuff | Kommentieren

jklogo2007-oben-72dpi_01.jpg Am 30. Oktober findet in Dresden der Jahreskongress der Initiative D21 statt. Diesmal steht die Veranstaltung ganz unter dem Motto “Web 2.0″.

Die Einführungsrede wird der allseits geschätzte “Bundesinnenschäuble” halten (vielleicht schafft er ja die Argumentationskette vom Mitmach-Internet hin zum Aushorch-Internet).

Das Programm liest sich ansonsten auf jeden Fall sehr interessant:

  • Die politische Realität in der digitalen Welt
  • Migration, Integration und neue Medien
  • Web 2.0 – neue Strategien für die Bildung
  • E-Health und Telemonitoring – Partizipation für Patienten
  • Partizipation nur mit Breitbandinternet?

Termin: 30.10.07

Ort: Internationales Congress Centrum Dresden

Preise: k.A. – vermutlich kostenfrei

Weitere Informationen, das komplette Programm und die Anmeldung direkt bei der Initiative D21


Googles Angriff auf die Präsentationshoheit

18. September 2007 um 12:36 | blob.sing | In Produkte / Hersteller, Unternehmens-News, Web 2.0 and Stuff | 5 Kommentare

Für den jahrelang als Platzhirsch unumstrittenen König Powerpoint zieht erhebliche Konkurrenz auf. Google hat im Rahmen seines Online-Editing Pakets Docs and Spreads einen Powerpoint-Ersatz vorgestellt, der die Erstellung und Darstellung von Präsentationen direkt im Browser ermöglicht. Außerdem können die Präsentationen wie gewohnt gemeinsam bearbeitet bzw. mit anderen Nutzern geteilt werden.

Weiterhin besteht die Möglichkeit bestehende Powerpoint-Präsentationen hochzuladen – die Unterstützung des Office-Open-XML-Formates bzw. OpenDocument-Formates fehlt allerdings.

Der Schwerpunkt im neuen Google-Dienst liegt in der Collaboration mehrer Nutzer mit- und untereinander. Damit erwächst Powerpoint ein echter Konkurrenz der dazu auch noch die Zusammenarbeit mehrer Menschen in einem Unternehmen ermöglicht.

Große Probleme gibt es allerdings mit der Datensicherheit, die von Google sehr merkwürdig gehandhabt wird.

via: Golem


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