Third-Party-Management: Outsourcing der Outsourcer?

18. Oktober 2007 um 14:30 | boss | In Hosting/Outsourcing | 3 Kommentare

bullshitbingo.gifAlso nicht genug, dass von verschiedensten Seiten behauptet wird, Outsourcing sein in Deutschland/deutschen Unternehmen unterrepräsentiert. Glaubt man einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmen Lünendonk im Auftrag des Eschborner Third-Party-Management-Anbieters Emagine, dann kommt jetzt sogar “Outsourcing2.0 oder Hoch2″. Was damit gemeint ist? Nun wenn denn Unternehmen sich entschließen, Leistungen extern an Dienstleister zu vergeben und das langfristig mit entsprechender Eigenverantwortung ist das Outourcing (exakter beschrieben hier). Gibt es davon nun zuviele und wird der Aufwand der Koordination und Kontrolle zu komplex, vergibt man eben diese Aufgaben – na an wen? – natürlich an einen externen Dienstleister, genannt Third-Party-Manager. Und da schließt sich der Kreis dann nach dieser Theorie wieder mit dem Outsourcing an einen Outsourcer. Also einmal abgesehen davon, dass diese Studie im Auftrag eines solchen Third-Party-Managment Anbieters erfolgt ist, ist diese Theorie doch arg gewagt. Zudem – um das “Bullshit Bingo” dann noch zu vervollständigen, wird behauptet, dass 2/3 der Befragten dies zur Optimierung des “Sourcing-Management” täten. Ich bin sprachlos!

via: Computerwoche.de


3 Kommentare »

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  1. Bingo

    Kommentar von little.john — 19. Oktober 2007 #

  2. Sehr geehrter Herr Gert Paczynski,

    ich freue mich, dass Sie unsere, gemeinsam mit der Lünendonk Gmbh veröffentlichte, Trend-Studie “Sourcing Management” offensichtlich mit Interesse gelesen haben.
    Tatsächlich verwundert mich Ihre Aussage, dass Sie bezweifeln, dass Unternehmen sich eines Third Party Managers bedienen, um sich der Aufgabe “Steuerung und Koordination externer Partner” zu entledigen. Sie nennen es ferner „Bullshit Bingo“, dass dies zur Optimierung des Sourcings erfolgt.

    In diesem Zusammenhang ist es für Sie sicherlich wissenswert, dass die emagine gmbh bereits im 12. Jahr erfolgreich als Third Party Manager in Deutschland agiert. Durch die Bündelung und Beauftragung der Lieferanten für unsere Kunden, können sich diese auf ihre Kernkompetenzen fokussieren.
    emagine verantwortet die Suche und Bereitstellung von geeigneten IT-Spezialisten und vergütet diese auf Basis der angefragten Leistung und nicht anhand des bereitgestellten Profils. Allein diese Vorgehensweise führt zu einer erheblichen Kosteneinsparung bei unseren Kunden und stellt damit eine Optimierung des Sourcing Prozesses dar. Mit der Schaffung von Transparenz über Kosten und Einsatz externer IT-Partner liefert emagine einen erheblichen Mehrwert und spart für ihre Kunden jedes Jahr einige Millionen Euro ein.
    Ich würde mich freuen, wenn ich mit dieser Information Aufklärungsarbeit leisten und Sie zum Überdenken Ihrer Aussage bewegen kann.
    Zur Beantwortung weiterer Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Thomas Hoppe
    Geschäftsführer emagine gmbh

    Kommentar von Thomas Hoppe — 3. Januar 2008 #

  3. Hallo Herr Hoppe,

    um das “Bingo” zu erklären: dies war von meinem Mitblogger nicht auf die Aussage an sich bezogen, sondern eher auf die ganzen hochtrabenden denglischen Bezeichnungen. Dies nur am Rande.

    Kommentar von little.john — 8. Januar 2008 #

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