Self-Marketing: Online Reputation schärfen

30. Oktober 2007 um 08:46 | boss | In Vertriebs Know-how | 2 Kommentare

eigenmarketing.jpgJeder kennt die alten Slogans des Marketing: “Tue Gutes und rede darüber” oder “Nur keine Nachrichten sind schlechte Nachrichten”. Allerdings hat sich die Art der Kommunikation durch den Siegeszug des Internet radikal geändert. Einhergehend mit den Web2.0 Errungenschaften wie Social Marketing/Networking (z.B. über Business Kontaktnetzwerke wie Xing) bedeutet das auch ein aktives Umdenken bei der “Eigenvermarktung” also der Darstellung der eigenen Person. Anscheinend hat sich dieses Tatsache sogar bis in die Chefetagen herumgesprochen:

Top-Manager werden zunehmend zur Marke. Es wäre daher grob fahrlässig, die Markenführung in eigener Sache zu vernachlässigen”, so Klaus Aden, Geschäftsführender Gesellschafter von LAB & Company (Herausgeber des in Kooperation mit der Wirtschaftswoche durchgeführte “LAB Managerpanel“)

Der Ergebnisse legen nahe, dass mal sich durchaus aktiv im Sinne der “Markenführung” also der Image-/Reputationsbildung um die Darstellung der eigenen Person im Internet sorgen sollte. Und wenn das für Topmanager gilt kann es dem geneigten Vertriebler im IT-Umfeld doch nur recht sein. Aber wie stellt man das am sinnvollsten an? Nun auch das greift man natürlich wieder auf die “Stellschrauben” des Web2.0 zurück also z.B. durch die Pflege eigener Blogs und Websites oder Einträge bei Online-Communities. Ein interessanter und auch mir weniger offensichtlicher Ansatz ist nach der Studie auch die Einleitung von Maßnahmen gegen Falschdarstellungen. Denn das ist eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Dinge die durch andere Personen das eigene Image oder die Reputation schaden können, sind genau so einfach und nahezu unwiderruflich über das Internet zu verbreiten.

Wer sich intensiver mit diesem Thema beschäftigen möchte, dem sei der umfangreiche Artikel der Wirtschaftswoche zu diesem Thema empfohlen. Zudem stellt LAB & Company die Ergebnispräsentation des “LABManagerpanel” zum Download zur Verfügung.

via: Labcompany und WiWo.de


2 Kommentare »

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel. TrackBack URI

  1. Der Artikel in der WiWo ist auf jeden Fall lesenswert.

    In einer englischen Zeitschrift habe ich zu diesem Thema einen Artikel mit einen schönen neuen Begriff gefunden, der beschreibt wie ein virtueller Doppelgänger im Internet neuerdings genannt wird: googleganger – setzt sich zusammen aus google (wer hätte es gedacht) und dem deutschen Wort Doppelgänger welches auch im englischen als doppelganger häufig verwendet wird.

    Kommentar von anonym — 16. November 2007 #

  2. Gibt es den Artikel der englischen Zeitschrift auch irgendwo online? Würde mich brennend interessieren.

    Kommentar von little.john — 16. November 2007 #

Einen Kommentar hinterlassen

XHTML: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Impressum

Powered by WordPress with Pool theme design by Borja Fernandez.
Entries and comments feeds. Valid XHTML and CSS. ^Top^

 RSS-Feed abonnieren