Adobe & Yahoo: Online Werbung jetzt auch Offline!?

30. November 2007 um 08:17 | boss | In Online-Marketing, Produkte / Hersteller | 1 Kommentar

yahoo.jpgWenn man sich den überdimensionalen Erfolg insbesondere von Google in den vergangenen Jahren anschaut wird eines klar: Werbung is King! Keine andere Sparte von Leistungen und Services des Giganten macht auch nur annähernd soviel Umsatz aus wie die Schaltung von Online-Werbung. Allerdings ist das Google nicht alleine, auch der Anbieter Yahoo stellt seine Suchtechnologie nicht aus hedonistischen Gründen zur Verfügung sondern um Werbeeinnahmen zu erzielen.

Besonders bemerkenswert ist nun der aktuelle Coup der beiden Anbieter Yahoo und Adobe. Damit kommen nun in die eigentlich zunächst einmal eher im Offline-Bereich bekannte Systeme Acrobat &  Adobe Reader “Online-Werbungen, vermarktet durch Yahoo hinzu. Genannt wird diese Symbiose “Ads for Adobe PDF“. Allerdings braucht der Anwender nun nicht befürchten, dass Werbungen direkt in den Inhalt der Dateien eingebunden werden. Vielmehr wird der rechte Randbereich des Readers für die Einblendung genutzt. Damit wird auch klar, dass dieses Angebot sich primär an kommerzielle Anbieter richtet, weil auch hier nur eine sinnvolle Verknüpfung von PDF-Inhalten und den dazugehörigen Anzeigen Erfolg – sprich Klicks – verspricht. Daher will – und das scheint durchaus sinnvoll – der in diesen Dingen nicht unbewanderte Partner Yahoo – die Vermarktung und damit die Zusammenführung von Angebot und Nachfrage übernehmen.

Eine weitere Zusammenführung (oder auch neudeutsch Crossmedia)  von Online- und Offlinekomponenten stellt das Abrechnungssystem dieses Angebots dar. Es wird wie im Web üblich über Klicks als erfolgreiche Währung abgerechnet. Dieses Verfahren dürfte denjenigen entgegen kommen, die sich bereits einmal mit Online-Werbeschaltung beschäftigt haben und somit nicht viel Abstraktionsvermögen fordern. Eine wie ich finde gute und konsequente Entwicklung, wenn man weiter als Endanwender kostenlos funktionale und hochentwickelte Software nutzen will.

via: Golem.de


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  1. There is a critical shortage of iniaomrtfve articles like this.

    Kommentar von William — 15. März 2015 #

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