Warum das iPhone nicht geschäftstauglich ist…

17. Dezember 2007 um 11:37 | little.john | In Apple/Mac | Kommentieren

Schon im September gab es seitens Gartner Bedenken, ob das iPhone wirklich Business-tauglich ist. Damals ging es mangels echter Geräte eher um grundlegende Sicherheitsbedenken – nun hat die Computerwoche auf Basis einer Forrester-Studie nachgelegt und einzelne Features aufgelistet, die das iPhone nicht bietet, um wirklich im Business-Alltag bestehen zu können bzw. warum IT-Abteilungen das iPhone nicht unbedingt unterstützen und supporten sollen. Welche sind dies nun?

Mangelhafter Datenschutz

Lt. Forrester werden Sicherheitsrichtlinien vom iPhone einfach nicht unterstützt. Es gibt keine Möglichkeit, geschäftskritische Informationen zu sichern – das iPhone bietet weder eine Daten- noch eine Laufwerksverschlüsselung.

2. Keine native Push-Mail-Unterstützung

Auch hier offenbart das iPhone Schwächen:  Zwar kann das Gerät über Imap und SMTP zu synchrionieren, dazu ist aber eine Anpassung der IT-Infrastruktur oder der Einsatz eines separaten Gateway-Produktes notwendig. Darüber hinaus kann das Handy auch nicht drahtlos Daten zwischen sich und einem PC synchronisieren.

3. Fehlende Drittapplikationen

Da ein SDK erst für Februar angekündigt ist, können aktuell keine Drittapplikationen verwendet werden.

4. Keine Verwaltungs-Tools

Es gibt aktuell noch keine Verwaltungs-Applikationen, die nahe an die Apps von Blackberry oder anderen Smartphones herankommt.

5. Chronische Schreibschwäche

Was hip ist muss nicht immer gut sein. Das Touchscreen macht zwar ordentlich was her und ist für den Hausgebrauch auch mit Sicherheit ausreichend, für den Business-Anwender ist es aber nur teilweise brauchbar, da das “taktile” Feedback fehlt.

6. Carrier-Bindung

Eigentlich nur ein Satz: das iPhone gibt es nur bei T-Mobile.

7. Der Preis

Wie oben nur ein Satz: das Gerät ist im Vergleich zu anderen Smartphones verdammt teuer.

8. Das iPhone ist unausgereift

Die Überschrift sagt alles – es gibt noch viele Schwächen, die Apple beheben muss.

9.  Keine austauschbaren Akkus

Der Akku kann nicht mal eben gewechselt werden – dementsprechend ist der User darauf angewiesen, immer irgendwo aufzuladen – funktioniert in den meisten Fällen auch, aber eben nicht immer.

10. Keine Erfahrungen im Business-Einsatz

Laut Forrester-Informationen gibt es weltweit bislang nur ein einziges große Unternehmen, das iPhones derzeit voll unterstützt. Es handelt sich dabei – welch Überraschung – um Apple selbst. Der Hersteller hat jedoch bis dato noch keine Case Studies oder anderes Infomaterial publiziert. Unternehmen stützen ihre Kaufentscheidungen häufig auf die Erfahrungen von anderen Anwendern oder Empfehlungen von Analysten. Da es solche Informationen bislang noch nicht für das iPhone gibt, sieht Forrester nur geringe Chancen dafür, dass das Jesusphone schon bald in vielen Firmen systematisch eingesetzt wird.

via computerwoche


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