Urinstinkte prägen Social Networks

20. Dezember 2007 um 12:28 | little.john | In Web 2.0 and Stuff | Kommentieren

Sehr interessante Feststellung:

Traditionale Stammeskulturen könnten die unbewussten Vorbilder für moderne Social Networks wie MySpace oder Facebook sein, meinen Wissenschaftler. In den Mustern der Network-Kommunikation wie dem Durchstöbern von Profilen, dem Hinterlassen von Nachrichten und dem Schließen neuer Freundschaften zeigen sich alte Muster der oralen Kommunikation und diese sei die Basis jeder menschlichen Erfahrung, meint Lance Strate, Professor an der Fordham University.

Nun gut, da hat also wieder jemand geforscht, ich frage mich allerdings, ob es nicht interessantere und wichtigere Forschungsfelder, auch im Internet gibt, als die Rückleitung von Social Networks hin zu Urinstinkten.

Doch auch fundamentale Unterschiede lassen sich zwischen Social Networks und traditionalen Gesellschaften feststellen. Während diese Kulturen höchst formelle und ritualisierte Kontakte pflegen, ist der Umgang im Internet von auffälliger Zwanglosigkeit geprägt. Auch die Bedeutung sozialer Kontakte ist im Internet wesentlich geringer als in Stammeskulturen, wo diese eine Überlebensnotwendigkeit darstellen.

Wenigstens hat das mal jemand festgestellt.

via pressetext


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