Google Ads: es git nichts, was man nicht “hacken” kann!

21. Dezember 2007 um 09:43 | boss | In Online-Marketing | 1 Kommentar

trojaner.jpgViren und Trojaner in eMails oder auf Websites (bevorzugt bei Banken) ist die Nutzerschaft im Internet ja schon gewohnt. Aber es gibt scheinbar immer noch Bereiche, von denen man bisher glaubte, dass sie halbwegs “safe” wären. Sicherlich zählten bisher für Werbetreibende im Internet die Google Ads dazu. Nun informiert Reuters.com allerdings darüber, dass auch das ein Trugschluss war.

“Advertisements placed by Google in Web pages are being hijacked by so-called trojan software that replaces the intended text with ads from a different provider, Romanian antivirus company BitDefender says.

The trojan redirects queries meant to be sent to Google servers to a rogue server, which displays ads from a third party instead of ads from Google, BitDefender said in a statement.”

Google hat hierzu nach eigenen Aussagen zwar bereits Maßnahmen eingeleitet und entsprechend bekannte Accounts, die derartige strafbare Weiterleitungen platzieren. Zudem sei man bemüht, aktiv derartige Maßnahmen zukünftig zu unterbinden. Dass das aber nahezu unmöglich ist, zeigen die Bemühungen verschiedenster Antiviren-Anbieter über die letzten Jahre. Ist er einmal solch eine “Lücke” im System bekannt, wird diese sicher schnell geschlossen. Allerdings ist mit solch einer Möglichkeit quasi ein Zeichen für kriminell veranlagte Hacker gesetzt, ihrerseits neue Möglichkeiten des Betrugs (oder Schadens) zu entwickeln. Es wird spannend zu beobachten sein, ob und wenn ja wie die Werbetreibenden auf diese Nachricht reagieren. Bisher hatte sich Google mit seinen Google Ads erfolgreich und nahezu ohne “Skandale” als Quasi-Standard der Online-Vermarktung platzieren können.

via: Reuters.com


1 Kommentar »

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  1. So neu ist das nun wirklich nicht. Es gab/gibt genug Malware die den Internet Explorer manipuliert.

    Kommentar von Daniel — 23. Dezember 2007 #

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