Zum dritten Advent – uns scheint bald die Sonne aus dem Arsch.

16. Dezember 2007 um 09:23 | little.john | In Off-Topic | Kommentieren

Solche bösen Worte am dritten Advent? Ja. Diesen Clip von Greenpeace habe ich unter der Woche über den Werbeblogger gefunden und irgendwie passt es auch zur Adventszeit. Es werden halt diesmal Lichtlein angezündet – zwar nicht am Kranz sondern im… naja, verlängerten Rückgrat.

via werbeblogger


Kunden zu Entscheidungen bringen…

14. Dezember 2007 um 16:53 | little.john | In Vertriebs Know-how | Kommentieren

Ein Interessent hat ein Angebot vorliegen, hat und kann sich aber noch nicht zu einer Entscheidung durchringen – was ist also zu tun?

Ein Artikel bei business-wissen beschäftigt sich mit diesem Thema. Lesenswert und hilfreich zugleich.

➡Weiterlesen [...]


StudiVZ: Nutzerdaten als Handelsware!?

14. Dezember 2007 um 15:45 | boss | In Unternehmens-News, Web 2.0 and Stuff | 4 Kommentare

studivz.jpgViele Vertreter der “Old Economy” fragen sich ja ständig, womit die neue “New Economy” eigentlich ihr Geld verdienen. Zumeist lautet die Antwort (wenn überhaupt qualifiziert) Werbung. Aber es geht auch anders. Gerade die Web2.0lligen Schlagworte “User Targeting” und “Social Networking” können offensichtlich auch zur Refinanzierung von Online-Diensten beitragen. So wird aktuell heftig diskutiert, wie sich die Plattform StudiVZ durch die offensichtlich angestrebte Veräußerung des Adressdatenbestands der User verändern wird.

Voraussetzung ist dafür allerdings die Änderung der AGB des Dienstes, die das bisher nicht vorgesehen und abgedeckt habe. Und damit kommen wieder einmal die weithin bekannten Sicherheitsbedenken in Bezug auf den Datenschutz ins Spiel. Zwar hat StudieVZ zugesichert, dass alle Nutzer individuell der Änderung der AGB zustimmen müssen. Aber ob sich die Nutzer wirklich der Konsequenzen bewußt sind und sein können bleibt zumindest fragwürdig. Der Betreiber vertritt verständlicher Weise den Standpunkt, dass damit nur eine Verbesserung des Dienstes durch personalisierte Werbung verbunden ist. Leider haben wir wohl alle in den vergangenen Jahren leidig erfahren müssen, dass das nur allzuoft tatsächlich in die gewohnten “SPAM-Belästigungen” ausufert.

Zudem befürchten Datenschützer, dass die kommerzielle Weitergabe der Userdaten nicht nur für Werbezwecke sondern auch noch für die schleichende Abschaffung der Privatsphäre der Nutzer führt. Wer kann hat denn noch einen Überblick darüber, was er  in den letzen Wochen und Monaten innerhalb eines Dienstes wie StudieVZ oder z.B. angeklickt, bewertet oder markiert hat? Aus diesem Grund sind die Bedenke wohl nicht ganz unberechtigt. Sicher ist aber auch, dass dieser Schritt durch (wahrscheinlich nicht wenige Nutzer) zu Diskussionen in der Nutzerschaft führen wird. Aus Sicht von StudieVZ muss man hoffen, dass dieser Schritt wohl überlegt und noch besser kommuniziert wurde, damit man nicht die bei diesen Diensten absolut notwendige “Street Credibility” im “Relevant Set” also der “Community” verliert – (Bullshit)BINGO!

via: w&v.de


Ich suche…

13. Dezember 2007 um 18:06 | little.john | In Off-Topic | 3 Kommentare

… einen Soundfile.

Vor einiger Zeit (ein paar Jahren) kursierte im Netz mal ein Hoax-Anruf bei der Agentur JungvonMatt, wo nach dem Chief of Outgoing Incomes und dem Head of Junk and Trash gefragt wurde. Weiß einer der hier Mitlesenden, wo ich das Teil finden kann?

Danke im voraus!


Glück gehabt, Arcor…

13. Dezember 2007 um 16:06 | little.john | In Unternehmens-News, Web 2.0 and Stuff | 1 Kommentar

Da wurde Arcor doch verklagt, weil sie Google nicht aussperren würden (Hintergründe hier) – nun hat das Gericht entschieden: gegen den Kläger und damit für Arcor.

Die 3. Zivilkammer des Landgerichts Frankfurt am Main begründete die Ablehnung damit, dass Arcor “selbst keine pornografischen Schriften und/oder Bilder im Internet” bereit stelle. Arcor biete lediglich den Zugang ins Internet und “macht die dort öffentlich angebotenen Leistungen nicht selbst zugänglich”.

Klingt ja logisch, beißt sich aber ein wenig mit dem Urteil der 6. Zivilkammer des Frankfurter Landgericht, welches in der Sache mit der Youporn-Aussperrung folgendes entschieden hatte:

Mit einer einstweiligen Verfügung wurde Arcor dazu verpflichtet, den Zugang zum Porno-Angebot von YouPorn zu blockieren. Auch in diesem Fall bot Arcor lediglich den Zugang ins Internet, hielt aber die Daten von YouPorn nicht selbst vor.

Kann mir irgendjemand erklären, wo da der Unterschied in den beiden Fällen ist? Verstehe ich nämlich alles nicht so ganz.

So ganz ist dieses Thema aber noch nicht vom Tisch, denn die Klägerin will gegen das Urteil Berufung einlegen.

via golem


DuMont Venture gegründet

13. Dezember 2007 um 15:47 | little.john | In Unternehmens-News, Web 2.0 and Stuff | Kommentieren

Was Holtzbrinck und Burda können, das können wir schon lang. So oder so ähnlich müssen die beiden DuMonts Konstantin (Neven DuMont) und Christian (DuMont Schütte) gedacht haben. Das Ergebnis? DuMont Venture. Frisch gegründet, um im großen Stil in der digitalen Welt zu investieren.

Langsam aber sicher übernehmen im Web 2.0 scheinbar die Medienunternehmen die Kontrolle. Holtzbrinck und Burda sind die “alten Hasen”, DuMont und die Süddeutsche wollen jetzt nachziehen.

Da alle vier Häuser über eine recht gut gefüllte Portokasse verfügen sollten, heißt es wohl, dass für viele Gründer “goldene Zeiten” anbrechen könnten, wenn vier recht solvente Beteiligungsgesellschaft um einen Business Case konkurrieren.

Mal schauen, was wirklich daraus wird – schön ist aber zu sehen, dass mit DuMont Venture ein weiterer Player den Markt betritt und das Internet als relevanten Kanal für die Zukunft anerkennt.

via deutsche-startups


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