SAP beteiligt sich an Endeca

24. Januar 2008 um 18:36 | little.john | In Search, Unternehmens-News | 1 Kommentar

Hat die geplante Ãœbernahme von FAST durch Microsoft den Enterprise Search-Markt jetzt erst richtig beschleunigt und die Konsolidierung des Marktes in Gang gesetzt?

Scheint fast so. Denn SAP hat sich nun an Endeca beteiligt. Endeca ist einer der kleineren Player im Search-Markt, aber durch die Finanzspritze von SAP Ventures kann daraus sicher was werden.

Was hat dies für Implikationen? Gute Frage. Obwohl SAP sehr eng mit TREX verbunden ist, ist die Suche hauptsächlich für SAP-Anwendungen tauglich, alle anderen Inhalte im Unternehmen lassen sich nur über Umwege in TREX abbilden. Dementsprechend kann man den Endeca-Deal durchaus strategisch sehen.

Ich wette darauf, dass innerhalb der nächste 12-18 Monate aus dem Venture Capital eine strategische Beteiligung und dann auch eine Übernahme wird.

via  centredaily


ebook: OpenSource-CMS im Ãœberblick

23. Januar 2008 um 14:59 | little.john | In Produkte / Hersteller, Technologie | 2 Kommentare

Open Source-CMS gibt es ja wie Sand am Meer – allerdings gibt es grad zwei oder drei Hand voll, die wirklich Ernst zu nehmen sind. 10 davon hat contentmanager.de in einem eBook verglichen. Das schöne an der Geschichte ist, dass dieses eBook kostenlos bei contentmanager.de zu bekommen ist. Dabei wird versucht, die Systeme einigermaßen vergleichbar zu machen, es gibt eine Vor- und Nachteilsliste sowie eine Bewertung der CMS für bestimmte Projekte und Anforderungen.

Ein erster Scan zeigt, dass das eBook recht interessant ist. Ich werde mir das die Tage mal genau zu Gemüte führen und dann noch einmal eine kurze Rezension schreiben. Versprochen.

Aufmerksam machte mich darauf ecin


Hornbach verklagt SAP: Mach sie fertig bervor sie dich fertig machen ;-)

22. Januar 2008 um 15:27 | boss | In Allgemein, Produkte / Hersteller, Unternehmens-News | 11 Kommentare

hornbach.jpgWenn man den Werbeslogan der Baumarktkette Hornbach, wie oben mit einen zugekniffenen Auge abwandelt, könnte man lachen. Allerdings ist das, was sich da gerade zwischen Hornbach und SAP abspielt für beide Parteien wohl eher weniger zum lachen. Immerhin hat Hornbach bestätigten Aussagen zu Folge, Klage im Streitwert von 700.000 Euro beim Landgericht Düsseldorf gegen SAP eingereicht. Gegenstand ist das zunächst angelaufene Implementierungsprojekt von SAP in über 120 Märkten. Dieses Projekt wurde nach dem Start 2005 dann aber bereits wenige Monate später (und nach nur 45 installierten Märkten) seitens Hornbach abgebrochen. Der genaue Grund ist nicht wirklich bekannt.

Auch wenn man diese Klage wirklich nur isoliert betrachten sollte (und wir hier nicht die Fähigkeiten und Vorzüge von SAP anzweifeln wollen) wiegt der Imageschaden wohl deutlich schwerer als die zur Diskussion stehenden 700.000 Euro. Denn auch SAP hatte in den vergangenen Monaten mit bundesweiten Fernsehspots versucht (durchaus selbstironisch), das eigene Image gerade im Mittelstand positiv zu beeinflussen.  Laut der betreuenden Agentur Ogilvy zielt die Kampagne mit der Kernidee “Mythbusting / Ãœberholte Vorurteile” (Mythbusting – Aha!) auf den Abbau von Vorurteilen gegenüber SAP insbesondere im Mittelstand (zu teuer, zu unflexiebel oder zu hoher Implementierungsaufwand). Eine solche Klage, wie sie gerade Hornbach anstrebt (obwohl man hinter den Kulissen sicher um eine außergerichtliche Einigung bemüht ist), macht diesen Ansatz nicht nur schnell zu nichte sondern kehrt sich vielmehr direkt gegen den Werbenden. Es wird daher interessant sein zu beobachten, wie und ob die Kummunikationsstrategie darauf angepasst werden wird.

via: Silicon.de und Computerwoche.de


Office goes BlackBerry: Next Step in Richtung mobiles Büro?

22. Januar 2008 um 12:43 | boss | In Produkte / Hersteller | 5 Kommentare

blackberry.jpgOb das “mobile Büro” nun Last oder Segen ist, muss jeder für sich selbst bestimmen. Allerdings ist die Nutzung von Office Informationen auf mobilen Divices aus den meisten deutschen IT-Vertriebsjobs kaum noch wegzudenken. Um diese Funktion weiter auszubauen hat nun der BlackBerry-Hersteller Research In Motion (RIM) angekündigt, Office Dokumente bald auch auf dem BlackBerry bearbeitbar zu machen.

Bisher war man mit diesem Gerät nur in der Lage derartige Dokumente zu betrachten, nicht aber sie zu bearbeiten. Soweit so gut. Fraglich bleibt dabei nur, ob diese neue Funktion denn auch wirklich sinnvoll ist. Denn ganz offen gesprochen, wer schon einmal selbst versucht hat auf einem solchen Mobile Divice “handels-/büroübliche” Dokumente wie Word oder gar Powerpoint Dateien auch nur anzusehen, dürfte an der alltäglichen Praktikabilität zweifeln. Allein die Größe des Bildschimrs (eingedenk der heute üblichen Größenverhältnisse von Computermonitoren und Fernsehern darf man wohl gar nicht davon sprechen) dieser Geräte macht den Umgang nahezu unmöglich. Ich selbst benutze zwar kein BlackBerry aber ein durchaus vergleichbares Gerät nämlich das HTC S620 aber auch hiermit ist die Navigation (horizontales und vertikales Scrollen) derart umständlich, dass allein die visuelle Erfassung von Zusammenhängen zur Herausforderung wird. Ãœber eine Bearbeitung (die btw mit diesem Gerät bereits jetzt möglich wäre) möchte ich erst gar nicht nachdenken.

Bleibt also die Frage wie weit es die Hersteller mit diesen angeblich noch so fortschrittlichen Entwicklungen in Richtung Mobile Office noch treiben wollen. Unstrittig ist, dass z.B. der Abruf von Mails aus dem Firmensystem von unterwegs signifikante Vorteile gerade in Sachen Kundenbetreuung gibt. Sicherlich man muss ja nicht jedem Trend folgen aber aus Sicht der Hersteller sollte man doch eher den Fokus auf die Steigerung des Service solcher Geräte legen als auf die technische Machbarkeit. Aber das ist ja nur meine bescheidene Meinung.

via: Golem.de


Microsoft´s Formant Offensive: Öffnung des Empires?

21. Januar 2008 um 08:12 | boss | In Produkte / Hersteller, Technologie | 37 Kommentare

xml.jpgWer kennt das nicht? Beim Austausch von Daten in den bekannten Office Formaten wie XLS, DOC oder PPT gibts für gewöhnlich mehr Probleme als einem lieb ist. Nicht selten gehen genau die wichtigen Formatierungen verloren und machen somit das Dokument nahezu unbrauchbar. Bisher war das eine klare Strategie von Microsoft um Kunden klar an ihr proprietäres Produktformat zu binden. Die einzig wirklich halbwegs formatberücksichtigende Lösung war der Austausch per PDF, der allerdings die erneute Bearbeitung mehr als umständlich (wenn überhaupt) möglich machte. Hier scheint sich Mircrosoft nun allerdings etwas bewegen zu wollen. So hat man aktuell das Open Specification Promise aufgenommen und somit eine echte Öffnung in Richtung eines freien Zugangs zu den Dokumentspezifikationen angekündigt.

Bisher hatte man nur den “Big Playern” der Zunft, wie z.B. IBM, SUN oder einzelnen Regierungen Zugriff hierauf ermöglicht. Zudem wolle man auch einen eigenen Konverter entwickeln, der alte Binärformate in das neue XML-Format Office Open XML (OOXML) umwandel. Frage ist nur warum dieser Sinneswandel? Hängt es damit zusammen, dass Anbieter wie Google mit ihrem Docs and Spreadsheets (also einer kostenlosen Online-Version der bekannten Office Produkte) massiv auch in den Business Markt drängt? Sicherlich lässt Microsoft eine solche Entwicklung aber nicht ungerührt. Aus Sicht des Nutzers dürften die Gründe allerdings weniger interessant sein als die Auswirkungen. Sollte dies nämlich dazu führen, dass man zukünftig “einfach” und unter Berücksichtigung aller Spezifikationen Dokumente über Betriebssystem- und Programmgrenzen hinweg friktionsfrei austauschen kann, wäre das sicher eine nicht unwesentlicher Gewinn für uns Nutzer.

via: Golem.de


Freud’scher Fehler am laufenden Band

17. Januar 2008 um 17:20 | little.john | In Apple/Mac, Off-Topic | Kommentieren

Warum lese ich bei jedem Eintrag in meinem Feedreader, in dem es um das MacBook Air geht immer: “Das dümmste Notebook der Welt”?


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