Microsoft Mind Reading Patent: Kommt die “Brainwire” Schnittstelle doch?
12. Februar 2008 um 16:17 | boss | In Search, Technologie |
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Ich denke mal jeder kennt das. Ein guter Kollege oder Freund (in meinem Fall oftmals mein Mitblogger Little.John) denk, tippt beim chatten oder hört zur gleichen Zeit das gleiche wie man selbst. Zufall? Schicksal? Seelenverwandschaft oder, wie Little.John immer zu sagen pflegt: “Mach mal die Brainwire Schnittstelle aus”. Bisher immer nur ein Scherz für Insider. Aber was ich da gestern in der Welt-Kompat gelesen habe, geht wohl in diese Richtung und nimmt damit ein wenig die Zukunft voraus.
“Die Messfühler – so ist dem Patentantrag mit der Nummer 20070185697 zu entnehmen – sollen nicht nur Körpertemperatur, Blutdruck und Herzfrequenz, sondern auch Mimik sowie Hirnaktivitäten registrieren und drahtlos an einen Zentralrechner übermitteln, wo eine Software den Datenwust auswertet. Auf diese Weise ließe sich nach Meinung der Wissenschaftler vieles über den aktuellen Gemütszustand eines Angestellten herausfinden. Ob jemand gestresst oder frustriert die Tastatur bearbeitet, ob er gut gelaunt oder erschöpft vor dem Bildschirm sitzt – all das könnte die Zukunftssoftware mühelos ermitteln. Dank dauerhafter Totalüberwachung am Arbeitsplatz sollen allerdings ebenso Rückschlüsse auf die Problemlösungskompetenz eines Mitarbeiters und damit auf seine Produktivität gezogen werden können.”
Hammer oder? Gut man kann alles wie immer auch für die totale Überwachung nutzen aber die Potentiale, die derartige Ansätze aufzeigen sind auch nicht zu verachten. Beispielsweise hatten wir schon vor einigen Monaten über Peripherigeräte berichtet, die Vitalfunktionen z.B. an behandelnde Ärzte übermitteln können. Das könnte sowohl für Langzeitbeobachtungen als auch für Akutüberwachungen wirklich nützlich sein. Es wird spannend sein zu sehen, was daraus wirklich in der Praxis (Wortwitz) wird und vor allen Dinge wann.
via: Welt.de
Herzlichen Glückwunsch
12. Februar 2008 um 08:51 | little.john | In Off-Topic |
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Einer unserer Mitblogger, blob.sing, hat heute Geburtstag. Dazu wünscht der Rest des Teams natürlich alles Gute, viel Glück, Gesundheit und Erfolg für das kommende Jahr – nicht nur für Dich, sondern auch für Deine Familie.
Stefan, bleib, wie Du bist und gehe Deinen Weg weiter!
eBay mit Änderungen im Angebot
11. Februar 2008 um 15:59 | blob.sing | In Produkte / Hersteller, Unternehmens-News, eCommerce |
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eBay galt lange Zeit als Vorreiter im Online-Auktionshandel. Dies ist zwar immer noch so, doch dürfte sich mitlerweile herumgesprochen haben, dass auch bei eBay das Geldverdienen nicht mehr von alleine geht. Zu groß ist die Konkurrenz, zu groß die immer mal wieder aufgedeckten Probleme bei der Plattform.
eBay muss attraktiver werden
Damit die Nutzer wieder in Scharen bei eBay Angebote erstellen, kaufen und verkaufen muss das Angebot attraktiver gestaltet werden. Um dies zu erreichen hat eBay nun teilweise die Gebühren für private Verkäufer abgeschafft und ein eigenes Gebührenmodell für gewerbliche Verkäufer geschaffen.
Darüber hinaus wurden Verbesserungen in der Angebotssortierung – die zugegebenermaßen mehr als verbesserungswürdig war – und im Bereich der Sicherheit umgesetzt.
Was die kostenlose Angebotspreise für private Verkäufer angeht, können sich allerdings nur diejenigen Nutzer freuen, die ihre geliebten Gebrauchtgegenstände zu einem Startpreis von 1 Euro anbieten. Dies sind freilich die attraktivsten Angebote im eBay-Portfolie, denn nur da lassen sich noch wirkliche Schnäppchen machen für die eBay früher berühmt war.
Denn seien wir doch einmal ehrlich: Die Zeiten in denen bei eBay Toastscheiben und Wurstbrötchen zu Traumpreisen über den virtuellen Grabbeltisch gingen, sind wohl endgültig vorbei. Die Zeiten in denen eBay Traumumsätze Jahr für Jahr einfahren konnte etwa auch? Die Zukunft wird zeigen, wie die Veränderungen aufgenommen werden und wie sich die Unternehmensumsätze entwickeln. Weitere Infos, u.a. auch zur eBay-Kreditkarte und zu den neuen Sicherheitseinrichtungen gibt der Artikel bei Golem.
via: Golem
Heimsieg für die OMD
8. Februar 2008 um 20:33 | little.john | In Veranstaltungen |
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Den Kampf der Online-Marketing-Messen hat die OMD gegen die Adtech zumindest in Deutschland klar gewonnen.
Mit viel Tammtamm, hohen Ansprüchen und guten internationalen Referenzen kam letztes Jahr die Adtech nach Hamburg. Aber da die offizielle Unterstützung durch den BVDW fehlte, verirrten sich nur 56 Aussteller auf der Veranstaltung – kein Vergleich zur immer weiter boomenden OMD in Düsseldorf.
Nun hat DMG Worldwide, der Veranstalter der Adtech, die Reißleine gezogen und stampft die Messe nach nur einer Auflage direkt wieder ein. Man will sich nun auf Paris und London als Veranstaltungsorte konzentrieren, heißt es von offizieller Seite.
So richtig überrascht bin ich nicht: die OMD hat sich in den letzten Jahren zu der Leitmesse im Bereich des Online-Marketings entwickelt und wenn ich mir die potentiellen Aussteller anschaue, die auf einer oder der anderen Messe ausstelle, dann war das Scheitern eigentlich vorherzusehen. Es handelt sich fast durchweg um Unternehmen, die es wahrscheinlich nicht gestemmt bekommen, zwei Messen innerhalb von nur 3 Monaten abzuwickeln. Weder finanziell noch von der Manpower her.
Und dann kommt eben noch der BVDW ins Spiel: wenn der Verband (der hier in Deutschland nun wirklich eine gewisse Macht hat) mit einer Messe schon strukturell verbunden ist, dann hat es ein Wettbewerber doppelt und dreifach schwer.
via internet world
Yahoogle oder Gohoo?
8. Februar 2008 um 19:39 | little.john | In Search, Unternehmens-News |
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Microsoft will mit Yahoo, Yahoo will aber nicht mit Microsoft – soviel steht wohl mittlerweile fest. Yahoo wartet nun händeringend auf einen weißen Ritter, der die drohenden Übernahme verhindern soll. Und nun? Jetzt prüft Yahoo wohl tatsächlich eine Kooperation mit Google – dem Unternehmen, welches (zumindest meiner Meinung nach) Yahoo eigentlich den Schubs in den Abgrund gegeben hat.
Eine Übernahme von Google wird es wohl nicht geben (Kartellrecht sei Dank), aber wenn demnächst auf der Yahoo-Website die Suche “powered by Google” ist, dann kann man Yahoo direkt totmachen.
Was soll man dazu sagen?
gefunden beim ORF und diepresse
Die politische Suchmaschine
8. Februar 2008 um 07:49 | little.john | In Search, Web 2.0 and Stuff |
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Obama? McCain? Oder doch Hillary? Wen der geneigte US-Wähler im November zum Präsidenten bestimmen soll und wird, steht noch lange nicht fest. Bei den ganzen Auftritten fragt sich dann sicher mancher auch noch, welche Aussage nun von welchem Kandidaten kommt.
Dem will Microsoft entgegen wirken und hat eine (meines Wissens gar erste) politische Suchmaschine unter dem Namen Left vs. Right ins Leben gerufen.
Angetrieben von der Live Search sollen hier Aussagen, Nachrichten und Bilder zu verschiedenen Themen den jeweiligen Lagern zugeordnet. Da ich (zugegebenermaßen) nicht so tief in den Wahlkämpfen drin bin, kann ich die Qualität nicht beurteilen, aber die Seite sieht schon sehr witzig und gut aus.
Einen anderen Ansatz verfolgt die Suchmaschine Wolfram Alpha, die über ein von Experten zusammengestelltes Wissensdossier zu den einzelnen Themen überzeugen will.
via pcwelt