T-Online Anti-Spam: … und diesmal wollten sie wirklich nur helfen!

31. März 2008 um 15:42 | boss | In Produkte / Hersteller, Technologie, Unternehmens-News | 10 Kommentare

schwein_gehabt.jpgOhne im Sinne einer journalistisch fundierten Arbeit hier auf konkrete Beispiele eingehen zu wollen steht wohl fest: T-Online hat in Sachen Service nicht den besten Ruf. Flexiebelität, Kundenorientiert etc. sind wohl noch die meistgenannten Elemente mit vorsichtig formuliert “Optimierungspotential”. Aber manchmal geht die Kritik auch wirklich über das Ziel hinaus. Da führt T-Online (endlich muss man schon fast sagen) ein zudem noch “RFC-konforme(s) [Verfahren zur] Abweisung von unerwünschten E-Mails” ein und muss sich promt massiver Kritik stellen.

Da das Verfahren natürlich im Zweifel auch “mal” “False Positives”, also fälschlicherweise als “Spam” kategorisierte E-Mails aussortiert, fürchten Kritiker den Verlust wichtiger Mails. Sehr gut finde ich darauf das schon die recht “agressive” Antwort der T-Online:

“Die Deutsche Telekom ist nicht irgendein Feld-, Wald- und Wiesen-Provider, der experimentelle Systeme einsetzt. Wir haben den Detektionsmechanismus vorher über mehrere Jahre hinweg untersucht, getestet, ausgewertet und verbessert” [...] “Im Ãœbrigen benutzt jeder größere Mailprovider solche Mechanismen, d.h. wenn Sie wirklich ALLES haben wollten, was auf Port 25/tcp hereinkommt, dann hätten Sie eigentlich nur eine Wahl: Sie müssten einen Rootserver mieten und diesen nach eigenem Gusto einrichten. Wenn Sie es dann erreichten, dessen Domain im Internet einigermaßen bekannt zu machen, würden Sie bald feststellen, dass Sie kaum noch Mails empfangen könnten, weil der Mailserver auf ein paar tausend Sockets versucht, die Mails der Spam- und Virenbots anzunehmen, dies aber von den technischen Ressourcen her nicht mehr schaffen kann.”

Gut gebrüllt – großer Löwe. Und wie gesagt, diese Initiative ist lange überfällig und bei den meisten “professionellen” Hostern sowieso schon an der Tagesordnung. Konstruktive Kritik ist immer gefragt, aber manchmal ist es auch nur rein frustrietes “Draufhauen” und das ist eben nicht wirklich hilfreich.

via: Golem.de


Sonntagmorgen.com – ein erstes Fazit

26. März 2008 um 12:40 | little.john | In Web 2.0 and Stuff | 9 Kommentare

kafee.jpg Letztens habe ich einfach mal Kaffee bei sonntagmorgen.com bestellt. Abwicklung war problemlos, Lieferung innerhalb weniger Tage pünktlich zu Ostern und der Kaffee schmeckt auch extrem gut. Nicht nur die nicht-aromatisierten Kaffeesorten bieten einige geschmackliche Highlights, auch die aromatisierten Päckchen schmecken interessant. Himbeer-Vanille ist ein heimlicher Favorit von mir.

Also: sonntagmorgen.com kann ich jedem nur wärmstes empfehlen!


Starbucks goes 2.0

25. März 2008 um 12:14 | little.john | In Web 2.0 and Stuff | Kommentieren

starbucks.jpg Starbucks ist für mich sowas wie McDonald’s – entweder man liebt es oder man hasst es. Als begeisterter Kaffeetrinker mag ich Starbucks schon ganz gerne, auch wenn die mir zuviel Killefiz in die braune Brühe mischen. Aber das ist ein anderes Thema.

Starbucks hat jetzt auch das Web 2.0 für sich entdeckt. Und zwar in Form von “My Starbucks Idea” – ein eigenes Social Network für Kunden, in dem die Kunden ihre Ideen für eine Verbesserung von Starbucks hinterlassen und diskutieren können. Das ist von der Idee schon mal sehr interessant und gut, wenn auch nicht unbedingt so superinnovativ.

Spannend wird die ganze Geschichte durch die “Ideas in Action“: Alle Ideen und Anregungen, die durch die Community entwickelt wurden und als umsetzbar und umsetzungswürdig bewertet wurden und sich bereits in der Realisierung befinden, können dort nachvollzogen werden.

Darüber hinaus rundet Starbucks den Web 2.0-Gedanken noch mit einem Gossip-Blog ab.

via adage


Bundesregierung fehlen 500 Rechner: “Schwund is immer”

25. März 2008 um 10:45 | boss | In Allgemein, Unternehmens-News | Kommentieren

rip.jpgUmfragen zufolge ist das Vertrauen von Menschen auch und insbesondere in den zivilisierten Ländern gegenüber ihren Regierungen (und der Kaste der Politiker im allgemeinen) nicht das besten. Das hat sicher unterschiedlichste Gründe. Die aktuellen Veröffentlichungen, die besagen, dass auch in Deutschland ca. 500 Computer/Laptops “entweder gestohlen, verloren oder schlicht nicht auffindbar” sind.

Wow das ist doch mal eine Aussage. Und wir reden hier nicht von einem Zeitraum seit Erfindung der Computertechnologie. Das Innenministerium bestätigte unlängst, dass diese schier unglaubliche Zahl in den letzten 3 Jahren verlustig gegangen ist. Datensicherheit? Zugangskontrolle? Mehraugenprinzip? Scheinbar alles Dinge, die die Mauern einiger Behörden in Berlin bislang nicht durchdringen konnten. Evtl. funktioniert ja zumindest in dieser Hinsicht der Zugangsschutz. Was ich zudem besonders bedauerlich und schon fast resignierend finde ist, dass das in Deutschland nur als Randnotiz wahrgenommen wird. Kavaliersdelikt – wenn man überhauft von einem Delikt spricht.

Aber evtl. habe ich da auch nur etwas nicht richtig verstanden. War es nicht kürzlich gerade der Chef des Innenministeriums, der für reichlich Schlagzeilen mit “SEINEM” doch sehr eigenen Verständnis von Datenhaltung sorgte? Evtl. ist diese schleichende Methode des Schwunds auch nur ein strategischer Ansatz, um die dann doch verabschiedeten weniger offene Vorratsdatenhaltungsregeln intelligent zu umgehen!? Getreu dem alten Bundeswehrmotto: TTV – Täuschen, tarnen und verp***en ;-) Aber PSSSST – ich sags nicht weiter.

via: Silicon.de


IT-Auftragsmanagement: Kommunikation ist alles

18. März 2008 um 12:48 | boss | In Technologie, Vertriebs Know-how | 3 Kommentare

deadend.jpgLaut einer aktuellen Befragung unter 300 Mittelstands- und Großunternehmen, ist das interne IT-Auftragsmanagement mehr als unzureichend. Große Probleme gibt es demnach schon bei der Ãœbergabe von der Fachabteilung an das IT-Management. Primär werden hier aber für mich eher zweitrangige Themen dafür verantwortlich gemacht, wie z.B. “nicht ausreichend automatisierte Prozesse”. Das ist aus meiner Sicht des Pudels Kern. Prozesse und deren Automatisierung sind sicher ein notwendiger Bestandteil eines reibungslos funktionierenden Auftragsmanagement. Wenn bestimmte Formen und Verfahren nicht eingehalten werden, oder schlimmer noch, diese nicht bestehen, kann es nicht funktionieren. Aber aus meiner Erfahrung kommt ein anderer Aspekt weit schlimmer zum Tragen. Mangelnde oder auf unterschiedlichem (fachlich/technischem) Niveau stattfindende Kommunikation.

Noch immer trifft man nämlich gerade als IT-Dienstleister, der sich sowohl an die Business Units als auch an die umsetzende/betreibende IT wendet, auf völlig unterschiedliche Anforderungen. Dass ist sicher in der Natur der Sache und auch nicht grundsätzlich schlecht. Allerdings ist auch festzuhalten, dass IT-Abteilungen zunehmend nicht mehr als Selbstzweck zu den historisch bekannten “Ehda-Kosten” (… die sind ja eh da) existieren. Vielmehr müssen sie sich als Partner und Enabler für ihre Business Abteilungen verstehen und begreifen. Das bedingt aber auch ein Mindestmaß an Verständnis für die Potentiale und Herausforderungen des Business und das zunächst einmal ohne den Blick auf “Features & Functions” eines Produkts. Erst wenn dieses Grundverständnis da ist, gelingt es dem Business auch, die Anforderungen in einer für sie ausreichenden und verständlichen Weise zu kommunizieren. Die Aufgabe der IT ist dann die “Ãœbersetzung” in eine objektiv abprüfbare und quantifizierbare Form. Fehlt das eben genannten Grundverständnis auf Seiten der IT, kann es nur zu Mißverständnissen und Fehlinterpretationen kommen.

Dieser Umstand ist aber auch gerade ein Ansatz und ein Potential für uns Hersteller und Dienstleister. Wir müssen, soweit dieses Verständnis im Unternehmen eines Kunden oder Potentials nicht vorhanden ist, einen Teil dieser Aufgabe übernehmen. Das beginnt schon im Salesprozess und gewinnt mit dessen Fortschreiten zunehmend an Bedeutung. Wenn keine Lastenhefte existieren, müssen diese durch uns hergeleitet und abgestimmt fixiert werden. Das ist eine große Chance der Differenzierung von seinen Wettbewerbern. Wenn wiederum die eigene interne Struktur das zuläßt ;-)

via: Silicon.de


Just like heaven

16. März 2008 um 15:04 | little.john | In Off-Topic | 8 Kommentare

In ca. 4 Stunden geht es los – das “The Cure”-Konzert in Oberhausen. Mit dem Boss, der Frau vom Boss, dem Little John und der Freundin vom Little John.

Wir freuen uns…


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