Yahoo AMP Ads: Jetzt heißts – ran ans Buffet

7. April 2008 um 09:54 | boss | In Allgemein, Online-Marketing, Unternehmens-News | Kommentieren

yahoo.jpgEiner der wohl am heissesten umkämpften Märkte im Online Bereich ist der der Online Werbevermarktung. Schwindende Umsätze in den klassischen Medien und Anzeigemärkten bei gleichbleibendem bzw. steigendem Werbebudget – das sind die treibenden Argumente im der Szene. Hier geht es bereits aktuell um Milliarden und die jährlichen Steigerungsraten lassen andere Branchen nur träumen. Kein Wunder also, dass andere Bereiche wie DSL, UMTS etc. z.T. hier deutlich das Nachsehen haben, auch wenn diese ebenfalls nicht von schlechten Eltern sind.

Aktuell unangefochtener Platzhirsch ist – wie fast überall im Internet, wo sie ihre Finger drin haben – Google. Mit Google Ads bietet Google das marktführende System für Werbeschaltung aller Art im Internet. Allerdings ist aufgrund der schier unendlichen Größe des Markts der ein oder andere der Meinung, dass man zumindest einem etwas größeren Teil von diesem Kuchen Google abnagen könnte. Die wirklich relevanten Player kann man dabei weltweit beinahe an einer Hand abzählen. Yahoo zählt sich sicher selbst dazu und hat daher nicht unwesentlichen Aufwand betrieben, um den Anschluss zumindest nicht zu verlieren. Der neueste Ansatz soll dabei das Projekt/Produkt AMP sein.

Neben einer verbesserten graphischen Oberfläche sollen dabei besonders die Verwaltung von Aufträgen im Fokus stehen.  Man will dabei dem wachsenden Bedarf in alle Richtungen des Geschäfts bedienen. Gemeint ist damit, dass zunehmend Werbeschaltende auch Werbeflächenanbieter sind – also Anbieter und Käufer im gleichen Segment und in einer Person. Zudem differenzieren diese mit zunehmender Erfahrung ihre Aktivitäten auch mehr aus. Ob nun marken- und/oder bekanntheitsbezogene Werbung (breitgestreut) oder fach-/produktspezifisch (fokussiert und zielgruppenorientiert) bedeutet aus professioneller Sicht völlig unterschiedliche Ansätze. Das gilt sowohl für die Auswahl der virutellen Marktplätze als auch ggf. für die Auswahl der Werbemittel (Suchmaschinenwerbung über Banner oder lokale Werbung bis hin zu mobilen Anzeigen und Videowerbung). Da kann man schnell schon mal die Ãœbersicht verlieren. Und nicht jeder kann oder möchte sich direkt in die Hände eine Agentur begeben, die diese Arbeiten für einen übernehmen.

Golem weist zudem auch auf mögliche Auswirkungen dieser Aktivitäten für die immer noch schwebende Ãœbernahme von Yahoo durch Microsoft hin. Wenn Yahoo sich damit nicht deutlicher am Markt positionieren will, dann doch zumindesten die “Braut aufwerten”. Mit einem solchen – wenn denn dann in der Zukunft funktionierenden – Dienst könnte man zumindestens den Angebotspreis deutlich “Phantasie” verleihen, wie es wohl in Börsenkreisen heißt. Also abwarten und staunen.

via: Golem.de


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