Uiuiui, Yahoo, was geht ab?

23. Mai 2008 um 16:50 | little.john | In Unternehmens-News | Kommentieren

Eigentlich sollte die Yahoo-Hauptversammlung am 03. Juli stattfinden. Statt dessen wird sie erst einmal verschoben. Und zusätzlich geht auch noch ein Mitglied aus dem Verwaltungsrat von Bord. Scheint ja fast so, als würde sich Yahoo gerade selber massakrieren, damit Microsoft den Laden doch noch übernehmen kann… Und so, wie ich vermute, wahrscheinlich nicht mal für das Geld, was sie mal ursprünglich geboten haben…

via Inquirer


Web 2.0 für Geschäftsanwendungen

23. Mai 2008 um 16:34 | little.john | In Web 2.0 and Stuff | Kommentieren

In der Zeitschrift IT-Director habe ich einen sehr netten Beitrag von Andreas Ahmann von Ceyoniq gelesen. Ahmann schreibt über das Thema “Web 2.0 für Geschäftsanwendungen”, also was kann Web 2.0 für die Geschäftswelt bedeuten.

Dabei gibt er einige interessante Anwendungsfälle für typische Web2.0-Anwendungen.

RSS-Feeds sieht er z.B. in Verbindung mit Dokumenten-Management-Systemen. Über die Feeds lassen sich Akten und Vorgänge beobachten, so dass man immer auf dem Laufenden ist, was es für Neuigkeiten bezüglich eines Vorganges gibt.

Der Anwender kann eine Akte abonnieren und bekommt den Feed zu der Akte angezeigt: Wann hat mein Kunde im Helpdesk angerufen? Wann wurde von der Logistik ausgeliefert? Wann wurde die letzte Rechnung bezahlt?

Zu Wikis schreibt Ahmann:

Sie leben stark durch die Bereitschaft der Anwender, diese zu pflegen. Das Problem ist dabei die “Unkontrollierbarkeit” des Inhalts. auf der anderen Seite bekommt man über die schiere Anzahl der beitragenenden Personen einen Umfang von Informationen, der aus Kraft einer IT-Abteilung ohne Wiki wohl niemals zu erreichen wäre.

Auf jeden Fall interessante Ansätze.


Die Social Network-Schnittstelle

23. Mai 2008 um 15:24 | little.john | In Allgemein | 2 Kommentare

John Donne schrieb irgendwann einmal “Niemand ist eine Insel” (nein, es war nicht Hemingway). In Zeiten von Social Networks stimmt das auch, aber die meisten Networks sind voneinander getrennte Inselgruppen. Hier und da gibt es mal eine Brücke, aber eine richtige, umfassende Verbindung gibt es (noch) nicht.


Die Social Network-Schnittstelle

23. Mai 2008 um 15:22 | little.john | In Web 2.0 and Stuff | Kommentieren

John Donne schrieb irgendwann einmal “Niemand ist eine Insel” (nein, es war nicht Hemingway). In Zeiten von Social Networks stimmt das auch, aber die meisten Networks sind voneinander getrennte Inselgruppen. Hier und da gibt es mal eine Brücke, aber eine richtige, umfassende Verbindung gibt es (noch) nicht.

Die Entwickler von Six Apart haben nun mit “Blog It” eine erste Applikation zur Vernetzung verschiedener Online-Dienste wie Blogs, Networking-Plattformen und Messaging-Services veröffentlich. Nutzer von Blog It können gleichzeitig bei verschiedenen Blog-Diensten posten, und Updates z.B. über Twitter kommunizieren.

Zwar gibt es die Applikation aktuell nur in Facebook, da aber nach dem OpenSocial-Standard entwickelt wurde, sollte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Blog It auch Netzwerk-übergreifend verfügbar ist und funktioniert.

via pressetext


Microsoft – Facebook & Youporn: was für eine Kombination

9. Mai 2008 um 13:44 | boss | In Online-Marketing, Produkte / Hersteller, Unternehmens-News | 9 Kommentare

Nachdem wir nun in den vergangenen Wochen eingehend die Aktivitäten von Microsoft in der angestrebten (und nun zumindest vorläufig gescheiterten) Übernahme von Yahoo beobachte und kommentiert hatten, gibt es einen interessanten neuen Fokus. Verschiedene Zeitungen (Handelsblatt, Die Welt) berichten über Aktivitäten von Microsoft bei dem Social Network Facebook. Dieser Dienst, der quasi als moderne Form der altbackenen Verbindungen gelten könnte, richtet sich an Studenten und deren Austausch. Soweit so gut. Es handelt sich um eine etablierte und wachsende Plattform von (wiederkehrenden) Usern mit Affinität für das Medium sowie Potential für die Zukunft (auch ökonomisch).

Spannend wird das Ganze aber durch einen Blogeintrag (meinungs-blog.de), den ich gerade gefunden habe und der besagt, dass der nicht ganz so seriöse Dienst YouPorn nun mit Facebook kooperiert.  Da ich davon ausgehe, dass die Leserschaft unseres Blogs bisher natürlich noch keine Berührung mit YouPorn hatte (wer kauft eigentlich die ganzen Bild-Zeitungen ;-) ) hier der Hinweis, dass es sich dort um eine Plattform handelt, die durch User eingestellte Videos mit eindeutigem pornographischen Hintergrund kostenlos zur Verfügung stellt. Natürlich verbietet auch meine persönliche Ethik in diesem speziellen Fall die eigene Recherche dieses Dienstes ;-)

Wie dem auch sei, laut meinungs-blog.de bietet der Dienst nun die Möglichkeit ein Video direkt über einen angebotenen Link in seine Facebook Seite einzubinden. Zunächst einmal sicherlich im “relevant set” der Studenten, die ja aufgrund ihrer (zumindestens meist) Jugend an dem Thema Sexualität besonders interssiert sind. Unzweifelhaft dürfte auch die Steigerung der Zugriffe des Portals sein, die ja auch zur Refinanzierung zumindestens nicht ganz uninteressant sind. Aber ob dort nun immer eine “streng wissenschaftlicher” Hintergrund unterstellt werden kann ist mehr als zu bezweifeln. Und abschließend dürfte das Microsoft in seinen Aktivitäten nicht gerade bestärken, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass der größte Software Konzern der Welt sich damit in Verbindung bringen lassen will.

via: meinungs-blog.de 


Microhoo – nun doch nicht?

7. Mai 2008 um 16:45 | little.john | In Unternehmens-News, Web 2.0 and Stuff | Kommentieren

Langsam wird es verwirrend. Erst will die Braut nicht (Yahoo), dann will der Bräutigam (Microsoft) auf jeden Fall und die Braut will immer noch nicht. Dann will der Bräutigam nicht mehr und die Braut überlegt es sich doch anders.

Und jetzt kommt (um in der Metapher zu bleiben), der Vater des Bräutigams und verbietet es ihm.

Im Wallstreet Journal steht geschrieben, dass

Der Mitbegründer, Chairman und wichtigste Anteilseigner des Softwareriesen hat nun gegenüber Associated Press in Tokio (!) einen Schlussstrich unter den Ballmerschen Aktivitäten gezogen: Öffentlich gab er die Order aus, dass nach dem Yahoo-Fiasko keine anderen Deals verfolgt werden (dürfen). “Nun ist der Punkt gekommen, an dem sich Microsoft auf eine unabhängige Strategie konzentriert”, gibt Bill Gates einen neuen Marschbefehl aus. Zurück zu den Wurzeln, denn Microsoft war früher sehr erfolgreich darin, immer nur Minifirmen, Technologien, Leute und Sparten für kleines Geld einzukaufen.

Mal sehen, ob der Bräutigam noch auf Pappa hört.

via theinquirer


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