Social Recommendations – Antrieb für eCommerce

24. Juni 2008 um 09:04 | boss | In Web 2.0 and Stuff, eCommerce | Kommentieren

Was als ein weiterer Tick der Internetgemeinde begann, gewinnt nun zunehmend Einfluss auf ökonomisch relevante Bereiche. Sogenannte nutzergenerierte Inhalte (insbesondere Produktbewertungen) beeinflussen demnach (aktuelle Studie von Fittkau & Maaß) mehr als 40% der Nutzer in Bezug auf die Auswahl des Produkts, dass sie kaufen wollen. Dabei gilt dies nicht nur für einfache Standardartikel sondern zunehmend auch für Hotels, Reisen oder ganze Shops. Das ist natürlich auch nachvollziehbar, denn schließlich geht es hier um Vertrauen. Und je hochwertiger Produkte oder Leistungen werden, desto mehr lohnt sich die aktive Recherche im Internet (zur Schaffung von Transparenz) in Verbindung mit passenden Empfehlungen anderer Nutzer.

Besonders spannend finde ich aber zudem die Tatsache, dass diesen Bewertungen offensichtlich nicht blind vertraut wird (ein große Gefahr). Demnach unterstellen bis zu 45% der Befragten in Teilen eine bewußt beeinflusste Darstellung durch den Nutzer (positiv oder negativ). Sehr gut. Wenn dann noch durch den Einsatz von moderner Technologie und somit durch Nutzung von sich dynamisch anpassenden User-Profilen die Qualität von Angebot und Empfehlungen aus der relevanten Zielgruppe verbessert werden, ist das ein mächtiges Tool für den Verkauf.

via: Golem.de


Sag mir Deine Mailadresse, ich sag Dir, wie Du bezahlst

10. Juni 2008 um 16:24 | little.john | In Unternehmens-News, Web 2.0 and Stuff, eCommerce | Kommentieren

Sehr interessant: lt. einer Studie von mediafinanz – einem Inkassounternehmen aus Osnabrück – erkennt man an der Mailadresse, wie “zahlungsbereit” jemand ist.

So sollen User, die eine Mailadresse “@hotmailde”, “@alicedsl.de” oder “@msn.com” das größte Ausfallrisiko darstellen. Wow.

via handelskraft


Virtual Roundtable Web Analytics

10. Juni 2008 um 13:53 | little.john | In Technologie, Web 2.0 and Stuff | Kommentieren

Geballte Kompetenz zum Thema Web Analytics oder Web Controlling ist auf der Competence Site zu finden. Auch einer der Pimps.

Viel Spaß beim Lesen des Virtual Roundtables. Gerne stelle ich das PDF auch so elektronisch zur Verfügung.


Was machen mit Leads?

10. Juni 2008 um 13:32 | little.john | In Vertriebs Know-how | Kommentieren

Als gute Verkäufer wissen wir ja, dass jeder Lead mit Hochdruck bearbeitet werden sollte. Die Realität sieht ein wenig anders aus: so wird jeder Lead erst einmal nach Priorität einsortiert und entsprechend dann auch entsprechend behandelt. Die Priorisierung sieht dabei von Unternehmen zu Unternehmen anders aus. Als Parameter sind meistens die Abschlußwahrscheinlichkeit und die Umsatzgröße zu finden.

Im Marketing-Blog habe ich aber gerade eine sehr nette Abhandlung gefunden, wie man mit “lauwarmen” Leads umgeht (okay, der Beitrag ist etwas älter, aber dadurch nicht weniger interessant).

Lauwarme Leads sind laut Frank Herold diejenigen, die von selber auf ein Unternehmen aufmerksam werden und den Kontakt suchen. Oft werden diese (fälschlicherweise) auf die leichte Schulter genommen, was dazu führt, dass…

a) vielversprechende Interessenten schlecht bedient werden und abspringen und b) unfruchtbare Leads in den Verkaufs-Prozess geschoben werden und dort Ressourcen fressen, die besser in fruchtbare Projekte investiert worden wären.

Interessant sind Herolds Vorschläge in Bezug auf die weitere Qualifizierung dieser Mails:

Grundsätzlich gibt es zwei Werkzeuge fürs Qualifizieren: Telefon oder e-Mail. Und wer mit e-Mail den Qualifizierungsprozess startet muss darauf vorbereitet sein, sehr schnell aufs Telefon umzusteigen.
Entscheiden Sie sich also vorab für Telefon oder e-Mail. Nach meiner Erfahrung funktioniert beides gleich gut. Wer wenige lauwarme Leads hat und gern sofort auf Tuchfühlung geht nimmt das Telefon, wenn viele solcher Leads reinkommen ist vielleicht e-Mail das ökonomischere Werkzeug.

Auch der restliche Artikel ist äusserst lesenswert, geht es doch darum, wie man Leads gut qualifiziert.

Die drei wichtigen Punkte in Kürze:

Gut ist, wenn man offen, freundlich und konkret ist

Schlecht ist, wenn man staub-trocken und diffus ist:

Gut ist, wenn man vorher nachgedacht hat, woran man erkennt, ob einer in die Sales Pipeline gehört oder in den Papierkorb.

Schlecht ist, wenn man den Verkäufer anschaltet und eine Verkaufsshow startet, ohne zu wissen, ob der Interessent überhaupt qualifiziert ist.

Gut ist, wenn man ein Drehbuch (Script) hat.

Schlecht ist, wenn man das “Leads qualifizieren” freifliegend angeht.

Weiteres bei Frank Herold im Marketing-Blog.


David Weinberger am 15. Juni im Livestream und Chat

10. Juni 2008 um 10:28 | blob.sing | In Veranstaltungen, Web 2.0 and Stuff | Kommentieren

Dieser Artikel wurde bereits bei My-Media-Mirror veröffentlicht. Da ich der Meinung bin, dass dieser Livestream viele Leute interessieren könnte, hier auch nochmal der Post:

Für alle die sich für die Entwicklung des Internet und des Zukunft interessiert bietet sich am kommendenSonntag, 15. Juni eine einmalige Gelegenheit. David Weinberger wird in einer Live-Session, die vom “WE-Magazine” live präsentiert wird, sein neues Buch “Everything is Miscellaneous” vorstellen. Darüberhinaus können die Teilnehmer Fragen stellen und sich an der Diskussion beteiligen.

Die Session startet 17 Uhr und kann über die Seite des WE-Magazins live verfolgt werden. Im Chat (Registrierung erforderlich) können dann alle Fragen gestellt werden, die euch auf der Internet-Seele liegen.

Weitere Informationen zur Live-Session bekommt ihr einerseits auf der Webseite des WE-Magazins und auf Media-Ocean, der Webseite von Steffen Büffel, einem der Moderatoren der Live-Session. Dort erklärt er auch was es mit dem WE-Magazin auf sich hat und wann man die erste Print-on-Demand-Ausgabe voraussichtlich erhalten kann.

Über David Weinberger und sein Buch

Zitat Media Ocean:

David wird in der Session auch über sein aktuelles Buch “Everything is Miscellaneous” sprechen, in dem er auf seine gewohnt anschauliche und präzise Weise beschreibt, wie in der neuen vernetzten digitalen Welt ein Beleg nach dem anderen geliefert wird, dass unser bisheriges Denken in starren hierarchischen Kategorien mindestens hinterfragenswert, wenn nicht sogar gänzlich obsolet werden wird.

Ich denke das wird eine sehr interessante Veranstaltung an der man unbedingt teilnehmen sollte. Also bitte merken: Sonntag, 15 Juni, 17 Uhr auf WE-Magazine.


Und Corporate Blogs funktionieren doch…

5. Juni 2008 um 16:21 | little.john | In Web 2.0 and Stuff | Kommentieren

Durchaus interessante Meldung aus der aquisa:

Immerhin 28 Prozent aller Weblog-Nutzer geben an, Internet-Tagebücher von Firmen und Unternehmen zu besuchen. Hochgerechnet bedeutet das: 13 Prozent aller deutschsprachigen Internet-Nutzer lesen Corporate Blogs.

Heißt das, dass Corporate Blogs doch mittlerweile eine gewisse Relevanz haben? Aber selbstverständlich, denn:

30 Prozent der Weblog-Besucher geben an, dass ihrer Meinung nach Internet-Tagebücher von Firmen dazu beitragen können, den Dialog mit dem Kunden zu verbessern. Jeder fünfte Besucher von Weblogs findet, dass sie einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen.

Es gibt zwar auch kritische Stimmen, die besagen, dass der Informationsgehalt von Corporate Blogs nicht relevant ist, aber das liegt immer in den Augen des Betrachters.

Heißt aber auch, liebe Marketer bei Unternehmen: Corporate Blogs lohnen sich und sollten definitiv im Kommunikations-Mix nicht fehlen.


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