Telefonakquise – leicht(er) gemacht

4. September 2009 um 14:50 | little.john | In Vertriebs Know-how | 3 Kommentare

Jaja, die gute, alte Telefonakquise. Wenig ist schwieriger als der erste, kalte Anruf. Dann gilt es, in kürzester Zeit den Gesprächspartner davon zu überzeugen, dass er nicht nur ein Problem hat, sondern dass man selber auch noch die Lösung bieten kann.

Da man sich meist auf einem Level bewegt, wo auf Kundenseite ein Vorzimmer an der Tagesordnung ist, gilt es erst einmal, dieses zu überwinden.

Bei mein-geschaeftserfolg werden einige wertvolle Tipps gegeben:

Leider sehen viele Sekretärinnen ihre Aufgabe darin, den Chef abzuschirmen. Die klassische Blockadefrage lautet: “Worum geht es?” Ohne überzeugende Antwort sind Sie jetzt verloren. Damit Sie nicht im Vorzimmer “verhungern”, nutzen Sie 2 bewährte Methoden:

Manchmal ist es sinnvoll, Formulierungen zu wählen, mit denen die Sekretärin nichts anfangen kann und die den Eindruck erwecken, dass Ihr Anruf ein aktuelles Ereignis betrifft. Das zeigt, dass Sie wegen eines konkreten Vorgangs anrufen.

Nennen Sie - sofern er Ihnen bekannt ist - den Vornamen des gewünschten Gesprächspartners. Das wirkt manchmal Wunder. Sie vermitteln dadurch den Eindruck, dass Sie Ihren gewünschten Gesprächspartner persönlich kennen. So steigt Ihre Chance, tatsächlich mit ihm verbunden zu werden.

Ersteres funktioniert tatsächlich recht gut. Zweiteres habe ich zumindest noch nicht ausprobiert, werde es aber auf jeden Fall mal testen, wobei das eigentlich nicht ganz meinem Stil entspricht. Aber wie sagt schon der Volksmund? Versuch macht kluch.

Auf ein gutes Gelingen.

Bevor ich es vergesse: den gesamten Text gibt es hier


3 Kommentare »

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  1. “…Formulierungen zu wählen, mit denen die Sekretärin nichts anfangen kann…”

    das hört sich an, als wären alles sekretärinnen blöd und hätte eh keine ahnung … find ich schon ziemlich hart ausgedrückt …

    gruß
    die gertrud

    Kommentar von Gertrud Pachschwöll — 17. September 2009 #

  2. Guten Morgen,
    ich kann diesen Artikel nicht unkommentiert lassen,
    deshalb hier meine Antwort dazu:
    http://www.akquiseblog.de/comm...er-sekretaerin-vorbei_0_1_0_C/

    Kommentar von Martina Bloch — 22. September 2009 #

  3. Vielleicht ist das “wertvoll” ein wenig unglücklich formuliert – zumindest mit dem Tipp, Formulierungen zu verwenden, die Sekretärinnen vielleicht überfordern. Eigentlich bezog sich das, was aus meiner Sicht wertvoll ist und funktioniert darauf, dass man sich auf aktuelle Ereignisse beziehen sollte – das klappt tatsächlich sehr häufig.

    “Wertvoll” bezog sich darüber hinaus nicht nur auf die zitierten Hinweise, sondern eigentlich auf den gesamten Text – hier bitte ich alle, die sich durch diese Formulierung auf den Schlips getreten fühlen um Entschuldigung.

    Darüber hinaus verweise ich hiermit auch gerne auf folgenden Beitrag, der sich wahrscheinlich etwas differenzierter mit der Thematik auseinander setzt und nicht so plakativ geschrieben ist:
    http://blog.pimp-my-sales.de/2...9/07/an-der-sekretarin-vorbei/

    Kommentar von little.john — 22. September 2009 #

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