An der Sekretärin vorbei
7. September 2009 um 10:30 | little.john | In Vertriebs Know-how |
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Vor etwas mehr als zwei Jahren haben wir schon mal etwas zu dem Thema geschrieben, wie man am Vorzimmer vorbei kommt. Und vorige Woche gab es einen Artikel dazu, wie man erfolgreich telefonisch akquiriert. Wieder unter Berücksichtigung der speziellen Spezies “Vorzimmer”.
Und heute gibt es nun ein paar Ergänzungen zu den beiden oben verlinkten Artikeln – wieder mal von Mein Geschäftserfolg (irgendwie mag ich die Seite ganz gern).
Tipp 1: Nutzen Sie das magische Wort
Das magische Wort im Umgang mit der Sekretärin heißt: Hilfe. Statt: “Kann ich bitte Herrn Müller sprechen?” versuchen Sie es einmal mit: “Sie können mir bestimmt helfen: Wann kann ich Herrn Müller erreichen?” Wer nach Hilfe fragt, bekommt Hilfe!
Tipp 2: Die Sekretärin wichtiger machen
Normalerweise lassen Sie sich beim Anruf von der Zentrale zu Ihrem Ansprechpartner verbinden und landen dann in seinem Vorzimmer. Machen Sie es einmal anders: Lassen Sie sich mit der Sekretärin verbinden und lassen den Entscheider erst einmal außen vor.
Sagen Sie dann zur Sekretärin etwas wie: “Ich habe gehört, dass Sie meine Ansprechpartnerin sind …” Damit nehmen Sie die Position der Sekretärin ernst und wichtig. Sie sagen ihr, dass sie eine ernst zu nehmende Gesprächspartnerin ist. Das erhöht die Chance, dass sie Ihnen hilft und Sie zum Chef durchstellt.
Tipp 3: Termin mit der Sekretärin absprechen
Will oder kann die Sekretärin Sie nicht mit dem Chef verbinden: Versuchen Sie, mit ihr einen Termin für den nächsten Anruf auszumachen. Ihr Ziel: Sie hält im Terminplan des Chefs eine Viertelstunde für das Gespräch mit Ihnen frei.
Tipp 4: An den Vornamen denken!
Ein kleiner, aber wichtiger Unterschied: Beschaffen Sie sich den Vornamen des Entscheiders, den Sie erreichen wollen, und sagen Sie dann in einem freundlich bestimmten Ton sofort zur Sekretärin: “Ich möchte mit Peter Müller sprechen.” Das erzeugt das Gefühl, Ihr Anruf würde erwartet oder Sie würden Peter Müller gut kennen.
Doch Vorsicht: Lassen Sie sich nicht zu einer echten Lüge hinreißen und sagen der Sekretärin, es ginge um etwas Privates. Das geht meist nach hinten los und verbaut Ihre Chance, jemals wieder mit diesem Kunden in Kontakt zu treten.
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