Steaks on plane

11. November 2009 um 15:02 | little.john | In Off-Topic, Unterwegs | 5 Kommentare

Ein herrlicher Artikel, gefunden bei Capital.

Ziemlich vielen von uns geht das Flugzeugessen auf den Nerv (zumindest denen, die Holzklasse fliegen).

Kennen wir das nicht alle?

Es ist entwürdigend. Da presst man sich in einen zu engen Sitz, weiß nicht, wohin mit den Knien, der Idiot von Vordermann kippt seine Rückenlehne extra weit zurück. Und dann bringt die Stewardess auch noch drei Näpfe, aus denen man mit einer Plastikgabel heiße Pappnudeln kratzen muss. Oder ein labberiges Sandwich mit Analogkäse und Billigputenwurst. Oder zehn Gramm Chips oder sechs Gummibärchen.

Muss aber nicht sein, sagt die Capital. Lösungsvorschläge? Gibt es. Und wenn man sich an ein paar Regeln hält, kann man sich mit wenig Aufwand ein sehens- und schmeckenswertes Mahl zubereiten.

Du sollst die Sicherheitsbestimmungen beachten

Zum Glück dürfen Sie immerhin feste Nahrung mit an Bord nehmen. Am besten verstaut man diese ganz altmodisch in einer Tupperdose. Die ist zwar nicht besonders ansehnlich, aber für diesen Zweck durchaus nützlich. Schämen müssen Sie sich nicht, denn Glubschaugen bekommen sowieso alle neidischen Mitreisenden spätestens dann, wenn Ihr persönliches Bordmenü ausgepackt auf dem Klapptisch liegt: etwa ein paar Scheiben graved Lachs, dazu ein Minidöschen Kräutersoße.

Obacht: Letzteres darf nicht mehr fassen als 100 Milliliter und muss in einer durchsichtigen Tüte stecken, genau wie Ihr Nasenspray und Ihr Mundwasser. Möglich wäre übrigens auch ein Scheibchen Gänseleberpastete. Zu viel davon sollten Sie aber nicht mitnehmen – am Ende halten die Kollegen bei der Gepäckdurchleuchtung Ihre Foie gras für Semtex oder Schlimmeres.

Du sollst nicht miefen

Erlaubt ist selbstverständlich das Mitführen von Broten aller Art, selbst von Baguette (obwohl man damit theoretisch den Piloten bedrohen könnte). Zum mitgebrachten Backwerk würde zum Beispiel Rohmilchkäse passen – wenn Sie sich aber Ihre Sitznachbarn nicht zu Todfeinden machen möchten, sollten Sie auf delikate Stinker wie Reblochon, Epoisses und Münster verzichten. Echte No-gos sind aus aromatechnischen Gründen außerdem Leberwurststullen, Frikadellen, alles mit Schwarz- und Vollkornbrot sowie hart gekochte Eier, wie sie von Senioren gern im IC-Großraumwagen gepellt werden. Sie selbst würden schließlich auch nicht wollen, dass Ihre Mitreisenden das essen.

Besser geeignet sind gereifter Ziegenkäse oder ein Stück Schweizer Bergkäse. Wunderbar schmeckt auch ein spanischer Manchego- Käse mit etwas Früchtebrot, dazu ein paar rote Weintrauben im Plastikdöschen. Etwas Butter und ein paar Walnüsse (bitte zu Hause vorknacken!) ergänzen den Käsegenuss.

Du sollst Tiere essen

Hauchdünn geschnittener San-Daniele- oder Pata-Negra- Schinken verträgt sich gut mit Käse, ebenso luftgetrocknete Salami. Obacht: Die Wurst müssen Sie natürlich zu Hause schneiden, an Bord gibt’s kein scharfes Messer! Ein schönes Essen über den Wolken kann auch blutig gebratenes Roastbeef sein – schön dünn geschnitten, dazu etwas Brot mit Butter und eine Minimenge Remouladensoße, die wir (siehe „Du sollst die Sicherheitsbestimmungen beachten“) entsprechend verpackt durch die Security kriegen. Ganz lecker ist geschnittene, geräucherte Gänsebrust oder Bündnerfleisch. Der Megahit an Bord aber dürfte Sushi sein: Das ist einerseits äußerst mager, chic und schmeckt wunderbar. Und andererseits gibt es an fast allen Airports Sushi- Läden, wo man sich eine nette Packung selbst zusammenstellen kann. Auf die Idee, diese Fisch- Reis-Häppchen einfach mit an Bord zu nehmen, kommt erstaunlicherweise kaum mal jemand. Bis jetzt.

Mit dem Sushi hat der Autor (im übrigen Robert Lücke) tatsächlich Recht. Ich habe allerdings noch keinen Sushi-Laden im Security-Bereich eines Flughafens gefunden, was aber vielleicht daran liegt, dass ich einfach noch nicht darauf geachtet habe. Werde ich aber jetzt mal machen.

Den kompletten Artikel bei der Capital


5 Kommentare »

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