Enterprise Web 2.0 – Von “Selbstläufern” bis “Rohrkrepierern”

16. Februar 2010 um 14:59 | boss | In Web 2.0 and Stuff | Kommentieren

Aus meiner eigenen Berufserfahrung kann ich leidlich berichten, dass das Thema Enterprise Web 2.0 vorsichtig formuliert – ambivalent – betrachtet wird (insbesondere in dt. Unternehmen). Bei diversen Kundenbesuchen wurde mir sowohl von der IT als auch von unterschiedlichen Fachabteilungen mitgeteilt, dass man sich auf eine neue Generation von Mitarbeitern einstellen müsse. Diejenigen, die direkt von der Uni kommen sind es gewohnt einen Großteil ihres Lebens quasi virtuell im Netz zu verbringen. Dementsprechend nutzen die Social Networks wie z.B. Facebook oder Dienste wie Twitter nicht nur privat, sondern auch im Rahmen ihres bisherigen Arbeitslebens.

Bei einer ersten Anstellung in einem Unternehmen ist der Einsatz dieser oder vergleichbarer Elemente im Unternehmen daher nicht nur hilfreich sondern in Bezug auf die optimale Nutzung des Potentials der Young Professionals enorm wichtig. Soweit so gut. Wie aber geht ein Unternehmen mit diesem Wandel in der Unternehmenskultur um? Einige interessante Einblicke gaben hierzu u.a. die CIO´s von Lufthansa und und Rheinmetall.

„Web 2.0 läuft dann nicht, wenn man im Unternehmen Facebook einsetzt” sagt Markus Bentele, CIO der Rheinmetall AG

Anders sieht das allerdings Thomas Endres, CIO von Deutsche Lufthansa AG – seine Einschätzung:

„Das hat sich nur über Mundpropaganda verbreitet, und mittlerweile haben wir fast 20.000 User“

Beide Einstellungen sind sicher die jeweiligen Extrempunkte aber sie machen deutlich, dass hier noch viel Arbeit zu tun ist. Ganz verständlich, bedenkt man, dass wir hier von einer Veränderung der Unternehmenskultur sprechen und so etwas geht natürlich nicht von heute auf morgen.

via: CIO.de


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