Shopping im Internet

11. Juli 2008 um 12:01 | little.john | In eCommerce | 2 Kommentare

Im Web:manual werden im Rahmen einer Blog-Parade 5 Fragen zum Thema “Wie ich im Internet einkaufe” gestellt und auch wir waren wurden um Antworten gebeten. Here they are:

1. Wie findest Du ein geeignetes Produkt?
Das kommt eigentlich darauf an, was ich suche und was ich shoppen will. Für Bücher ist Amazon das Maß aller Dinge – direkt auf die Seite, Produkt suchen, einkaufen.

Alle anderen Produkten – auch da habe ich zum Teil Anbieter, bei denen ich schon seit Jahren direkt bestelle und wo ich weiß, dass ich einen guten Preis bekomme.

Den Rest recherchiere ich entweder über Google oder über Preisvergleichsplattformen.

2. Bei welchem Anbieter kaufst Du ein?

Kommt drauf an. Bücher und die meisten DVDs bei Amazon, CD’s bei Spezialanbietern (öfters mal bei Infrarot), den Rest verteile ich dahin, wo ich den besten Preis bekomme.

3. Du suchst ein Geburtstagsgeschenk und hast noch kein bestimmtes Produkt und Anbieter im Sinn: Was tust du?

Da bin ich persönlich sehr konservativ und lasse mich durch einen Bummel durch Einkaufsmeilen inspirieren. Wenn ich dann ungefähr weiß, was ich suche, dann geht’s ins Internet. Und dann? Siehe Antworten 1 und 2.

4. Wie bezahlst Du im Internet?

Lastschrift oder Kreditkarte. Vorkasse nur in absoluten Ausnahmefällen, Nachnahme auch nur in Sonderfällen, wenn es gar nicht anders geht, Rechnung bei größeren Anschaffungen – das ist aber eher die Ausnahme.

5. Was denkst Du, wie eCommerce sich entwickeln wird?

Gute Frage. Ich denke, dass der Trend weiter in Richtung “longtail” gehen wird – sprich, kleine Spezialanbieter, die sich auf Nischenprodukte spezialisiert haben. Die Mainstream-Waren werden über die wenigen Big Player vertrieben. Allerdings glaube ich schon, dass die Zusammenfassung der verschiedenen kleinen Shops auf großen Plattformen kommen wird. Amazon macht es ja bereits vor. Vieles läuft über das eigene Sortiment, der Rest wird durch unabhängige Anbieter über den Marketplace abgewickelt.

Ein weiterer Trend werden Einkaufsclubs (oder -gruppen) sein – also sowas wie brands4friends oder vente privee. Das hat es ja vor Jahren mit letsbuyit schon einmal gegeben, hat damals nicht funktioniert, jetzt denke ich, wäre ein solcher Ansatz durchaus wieder erfolgsversprechend.


Social Recommendations – Antrieb für eCommerce

24. Juni 2008 um 09:04 | boss | In Web 2.0 and Stuff, eCommerce | Kommentieren

Was als ein weiterer Tick der Internetgemeinde begann, gewinnt nun zunehmend Einfluss auf ökonomisch relevante Bereiche. Sogenannte nutzergenerierte Inhalte (insbesondere Produktbewertungen) beeinflussen demnach (aktuelle Studie von Fittkau & Maaß) mehr als 40% der Nutzer in Bezug auf die Auswahl des Produkts, dass sie kaufen wollen. Dabei gilt dies nicht nur für einfache Standardartikel sondern zunehmend auch für Hotels, Reisen oder ganze Shops. Das ist natürlich auch nachvollziehbar, denn schließlich geht es hier um Vertrauen. Und je hochwertiger Produkte oder Leistungen werden, desto mehr lohnt sich die aktive Recherche im Internet (zur Schaffung von Transparenz) in Verbindung mit passenden Empfehlungen anderer Nutzer.

Besonders spannend finde ich aber zudem die Tatsache, dass diesen Bewertungen offensichtlich nicht blind vertraut wird (ein große Gefahr). Demnach unterstellen bis zu 45% der Befragten in Teilen eine bewußt beeinflusste Darstellung durch den Nutzer (positiv oder negativ). Sehr gut. Wenn dann noch durch den Einsatz von moderner Technologie und somit durch Nutzung von sich dynamisch anpassenden User-Profilen die Qualität von Angebot und Empfehlungen aus der relevanten Zielgruppe verbessert werden, ist das ein mächtiges Tool für den Verkauf.

via: Golem.de


Sag mir Deine Mailadresse, ich sag Dir, wie Du bezahlst

10. Juni 2008 um 16:24 | little.john | In Unternehmens-News, Web 2.0 and Stuff, eCommerce | Kommentieren

Sehr interessant: lt. einer Studie von mediafinanz – einem Inkassounternehmen aus Osnabrück – erkennt man an der Mailadresse, wie “zahlungsbereit” jemand ist.

So sollen User, die eine Mailadresse “@hotmailde”, “@alicedsl.de” oder “@msn.com” das größte Ausfallrisiko darstellen. Wow.

via handelskraft


Ryanair spart an der falschen Ecke?!

18. Februar 2008 um 13:46 | little.john | In eCommerce | 7 Kommentare

“Geiz ist geil” war jahrelang der durchaus erfolgreiche Claim von Saturn. Und auch Ryanair ist für seine Sparsamkeit berühmt (und berüchtigt) – nur so können die überaus attraktiven Preise angeboten werden.

Nichts desto trotz hat Kollege O’Leary den Spartrieb überzogen. Und zwar wird zwischen dem 22. und 25. Februar die Website der Ryanair abgeschaltet. Warum? Das erklärt die FTD:

Viele Flugreisen waren auf der Homepage nämlich deutlich preiswerter ausgezeichnet, als sie die Kunden letztlich bekamen. Das monierte jedenfalls die britische Verbraucheraufsicht OFT, die Ryanair daraufhin verpflichtete, die Angebote auf der Website klarer anzuzeigen. Glaubt man Angaben aus der Branche, dann ist genau das der Grund, warum die Fluggesellschaft ihre Internetseite nun für drei Tage dichtmachen muss. Ryanair bestreitet diese Version allerdings. Doch so oder so, der dreitägige Blackout könnte das Unternehmen teuer zu stehen kommen, schließlich buchen rund 90 Prozent der Ryanair-Passagiere ihre Flüge online. 20 Mio. Pfund Umsatzverlust drohen der Airline, rechnet man den Jahresumsatz auf drei Tage herunter.

Das hätte man sich sparen können (tut mir leid für das Wortspiel).


Kostenloser Sonderdruck bei der Marketing-Börse

13. Februar 2008 um 17:30 | little.john | In Online-Marketing, eCommerce | Kommentieren

Torsten Schwarz von der marketing-BOERSE rockt mal wieder…

In einem kostenfreien Sonderdruck gibt es Tips und Tricks rund um den Onlinedialog.

Gedruckte Werbebriefe sind heute nur noch eine von vielen Komponenten des Kundendialogs. Diesen Eindruck gewinnt man bei der Lektüre der neuen “Praxistipps Dialogmarketing” des Fachautors Dr. Torsten Schwarz. Nur drei von 29 Praxisbeispielen beschäftigen sich mit herkömmlichen Mailings. Der Rest behandelt Themen wie E-Mail-Integration, Multichannel-Marketing und Relevanz. Unternehmen wie Air Berlin, Coca-Cola, IKEA, Pelikan und Samsung berichten aus der Praxis. Sie zeigen, dass klassische Mailings in der Kundenansprache nicht mehr ausreichen. Im digitalen Zeitalter wird der Online-Dialog immer wichtiger. Letztendlich ist der richtige Medienmix von entscheidender Bedeutung. “Statt undifferenziert teure Werbebriefe zu versenden, setzen Unternehmen verstärkt auf integrierte Konzepte” meint Schwarz.

Die insgesamt 70 Seiten mit insgesamt 29 Best Practices gibt es unter  www.marketing-boerse.de/Info/details/Sonderdruck

Werde mir das Werk mal zu Gemüte führen und dann entsprechend hier meine Wertung abgeben.


eBay mit Änderungen im Angebot

11. Februar 2008 um 15:59 | blob.sing | In Produkte / Hersteller, Unternehmens-News, eCommerce | 2 Kommentare

eBay galt lange Zeit als Vorreiter im Online-Auktionshandel. Dies ist zwar immer noch so, doch dürfte sich mitlerweile herumgesprochen haben, dass auch bei eBay das Geldverdienen nicht mehr von alleine geht. Zu groß ist die Konkurrenz, zu groß die immer mal wieder aufgedeckten Probleme bei der Plattform.

eBay muss attraktiver werden

Damit die Nutzer wieder in Scharen bei eBay Angebote erstellen, kaufen und verkaufen muss das Angebot attraktiver gestaltet werden. Um dies zu erreichen hat eBay nun teilweise die Gebühren für private Verkäufer abgeschafft und ein eigenes Gebührenmodell für gewerbliche Verkäufer geschaffen.

Darüber hinaus wurden Verbesserungen in der Angebotssortierung – die zugegebenermaßen mehr als verbesserungswürdig war – und im Bereich der Sicherheit umgesetzt.

Was die kostenlose Angebotspreise für private Verkäufer angeht, können sich allerdings nur diejenigen Nutzer freuen, die ihre geliebten Gebrauchtgegenstände zu einem Startpreis von 1 Euro anbieten. Dies sind freilich die attraktivsten Angebote im eBay-Portfolie, denn nur da lassen sich noch wirkliche Schnäppchen machen für die eBay früher berühmt war.

Denn seien wir doch einmal ehrlich: Die Zeiten in denen bei eBay Toastscheiben und Wurstbrötchen zu Traumpreisen über den virtuellen Grabbeltisch gingen, sind wohl endgültig vorbei. Die Zeiten in denen eBay Traumumsätze Jahr für Jahr einfahren konnte etwa auch? Die Zukunft wird zeigen, wie die Veränderungen aufgenommen werden und wie sich die Unternehmensumsätze entwickeln. Weitere Infos, u.a. auch zur eBay-Kreditkarte und zu den neuen Sicherheitseinrichtungen gibt der Artikel bei Golem.

via: Golem


Nächste Seite »

Impressum

Powered by WordPress with Pool theme design by Borja Fernandez.
Entries and comments feeds. Valid XHTML and CSS. ^Top^

 RSS-Feed abonnieren