Studie zu Effizienzsteigerungen in Rechenzentren

2. Mai 2008 um 16:27 | blob.sing | In Hosting/Outsourcing, Produkte / Hersteller, Technologie | 2 Kommentare

McKinsey&Company und die Spezialisten vom Uptime Institute haben einen neue Studie zum Thema “Revolutionizing Data Center Energy Efficiency” veröffentlicht.

Darin liest sich, dass die Emmission von Treibhausgasen weltweit bis 2020 gegenüber heute viermal so groß sein wird, wenn keine geeigneten Gegenmaßnahmen zur Effizienzsteigerung der bisherigen Rechenzentren ergriffen werden. Momentan wächst der jährliche Energiebedarf um ca. 30 Prozent, was dazu führen würde, dass im Jahr 2010 zehn und bis 2015 30 neue Kraftwerke gebaut werden müssten, um den Energiebedarf zu decken.

Rat ist also teuer, wenn man dagegen die Bestrebungen der meisten Länder hält, die Treibhausemmissionen zu senken. Ansonsten ist wohl langfristig auch mit noch höheren Auflagen für Rechenzentrenbetreibern zu rechnen.

In der Studie werden desweiteren Maßnahmen vorgeschlagen, um die angesprochene Effizienz zu steigern und eine positivere Corporate Average Data Efficiency (CADE) zu erreichen. Den größten Faktor und Effekt könnte die Einführung von Virtualisierungstechniken in den Unternehmen bewirken. ALs Grundlage für Emmissionsmessungen dient der CADE-Wert, der sich aus den Faktoren “Facility Energy Efficiency”, “Facility Utilization”, “IT Energy Efficiency” und “IT Utilization” berechnet. Virtualisierungstechniken könnten den CADE-Wert um bis zu 30 Prozent senken. Die Abschaltung von toten Servern (ca. bis zu 25 Prozent geringerer CADE_Wert) und die Installation aktueller Hardware , sowie die Nutzung von Servern mit Stromsparfunktionen (beide bis zu 20 Prozent), können weitere Prozentpunkte einsparen. Immerhin noch ca. 15 Prozent können durch die Einführung verbesserter Kühltechniken gespart werden. Dagegen stehen natürlich die Kosten für diese Maßnahmen und der Energieeinsatz der bei der Herstellung von neuen Serverkomponenten eingesetzt werden muss.

Das Unternehmensmanagement soo außerdem – so die Studie – soll die finanzielle Verantwortung für die Rechenzentren in den Bereich der Chief Information Officer (CIO) legen. Getrente Verantwortungsbereiche für das Anlagen-Management und IT-Fragen wären demnach nicht zielführen. Die Ãœberwachung des Energieverbrauchs und der Energieeffizienz soll von einem speziellen Energieverantwortlichen wahrgenommen werden, dessen Position in den meisten Rechenzentren erst noch geschaffen werden müsste.

via: heise


Third-Party-Management: Outsourcing der Outsourcer?

18. Oktober 2007 um 14:30 | boss | In Hosting/Outsourcing | 169 Kommentare

bullshitbingo.gifAlso nicht genug, dass von verschiedensten Seiten behauptet wird, Outsourcing sein in Deutschland/deutschen Unternehmen unterrepräsentiert. Glaubt man einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmen Lünendonk im Auftrag des Eschborner Third-Party-Management-Anbieters Emagine, dann kommt jetzt sogar “Outsourcing2.0 oder Hoch2″. Was damit gemeint ist? Nun wenn denn Unternehmen sich entschließen, Leistungen extern an Dienstleister zu vergeben und das langfristig mit entsprechender Eigenverantwortung ist das Outourcing (exakter beschrieben hier). Gibt es davon nun zuviele und wird der Aufwand der Koordination und Kontrolle zu komplex, vergibt man eben diese Aufgaben – na an wen? – natürlich an einen externen Dienstleister, genannt Third-Party-Manager. Und da schließt sich der Kreis dann nach dieser Theorie wieder mit dem Outsourcing an einen Outsourcer. Also einmal abgesehen davon, dass diese Studie im Auftrag eines solchen Third-Party-Managment Anbieters erfolgt ist, ist diese Theorie doch arg gewagt. Zudem – um das “Bullshit Bingo” dann noch zu vervollständigen, wird behauptet, dass 2/3 der Befragten dies zur Optimierung des “Sourcing-Management” täten. Ich bin sprachlos!

via: Computerwoche.de


IT-Sicherheit: Branchenbuch für IT-Security

1. August 2007 um 12:45 | boss | In Hosting/Outsourcing, Produkte / Hersteller, Unternehmens-News | 1 Kommentar

branchenbuch-security.gifIT-Sicherheit ist aufgrund der permanent steigenden Anzahl von IT-Anwendungen im täglichen Geschäftsleben zu einem unternehmenskritischen Faktor geworden. Viele Unternehmen können aber mit eigenem Personal der permanenten Entwicklung sowie den wachsenden Anforderungen an die IT-Sicherheit nicht mehr nachkommen. Das ist auch verständlich, da nahezu jedes Einzelthema wie z.B. Firewall, Spam-Filter, Netzwerksicherheit etc. je nach Anforderungen im Unternehmen Ausmaße annehmen kann, die eine oder mehrere Personen vollständig beanspruchen können. Aus diesem Grunde hat sich in den vergangenen Jahren ein breiter Markt von Dienstleistern entwickelt, der Unternehmen hier mit externen Ressourcen unterstützt oder die Arbeiten im Sinne von Outsourcing vollständig übernimmt. Aber gerade die Auswahl eines geeigneten und vertrauenswürdigen Partners wird aufgrund der Vielzahl der Angebote nicht einfacher.

Evtl. kann hier das neu gelaunchte Angebot www.branchenbuch-it-sicherheit.de weiter helfen.

“Ãœber vielfältige Suchfunktionen finden Anwender bundesweit nicht nur Unternehmensprofile, sondern – jeweils nach Lösungsbedarf – passende Produkte, Dienstleistungen, Anwenderberichte und Referenzen”, erklärt ifis-Leiter Professor Norbert Pohlmann.”

Interessant ist und wichtig die “Herausgeberschaft” dieses Portals. Es handelt sich dabei um einen Gemeinschaftsdienst von secure-it.nrw und dem Institut für Internet-Sicherheit (ifis) an der Fachhochschule Gelsenkirchen, also renommierten Einrichtungen. Allerdings befinden sich aktuell nur rund 500 Dienstleister in diesem Portal. Bis Ende des Jahres werden 1.000 angestrebt.

via: Förderland.de


Der “Mittelstand” öffnet das Portemonnaie für die IT

18. Juni 2007 um 11:45 | little.john | In Allgemein, Hosting/Outsourcing, eCommerce | 2 Kommentare

0102042757400.jpgEs ist scheinbar wieder die Zeit der Studien – diesmal gibt es eine Studie von der Informationweek und von Steria Mummert. Thema diesmal: “IT-Budget 2007″. Die Meldung ist an sich zwar schon etwas älter, aber durchaus lohnt sich ein Blick darauf, werden doch einige interessante Punkte angesprochen, die den IT-Vertrieb in den kommenden Wochen und Monaten sicherlich in der einen oder anderen Art beeinflußen werden. Wetten?

Fast 40 Prozent der deutschen Mittelständler beabsichtigen, ihr Budget für Informationstechnik (IT) zu erhöhen.

Und wenn der Mittelstand bereit ist, in die IT zu investieren, dann muss es den Unternehmen schon gut gehen – das zeigt die Erfahrung. Oder sie haben erkannt, dass es wieder an der Zeit ist, die IT zu stärken. Sowohl im Hardware- und Software-Bereich als auch im Marketing und Vertrieb.

Auch dieses hier ist äusserst interessant:

Vorrangige Ziele der IT-Planungen seien höhere Kundenzufriedenheit und Umsatzsteigerungen: “Ob große oder kleine Unternehmen: Knapp 90 Prozent aller befragten Fach- und Führungskräfte wollen mit dem Einsatz von IT vor allem Geschäftsabläufe optimieren”, so die Studie. “Mehr als die Hälfte habe Kosteneinsparungen im Fokus”, berichtet der Onlinedienst MittelstandDirekt

Es geht also weiter voran!

via pressetext 


Microsoft vs. Google: Webservice vs. Desktop?

30. Mai 2007 um 16:28 | boss | In Hosting/Outsourcing, Produkte / Hersteller | Kommentieren

microsoftgooglefaceoff-1.jpgWir hatten ja schon mehrfach (vgl. 1 + 2) über die kleinen und großen Scharmützel von Google und Microsoft berichtet. Beide wildern ja nach Kräften in den jeweiligen “Brot und Butter” Märkten des jeweils anderen. Hat Google klar den Weg in Richtung Desktop angetreten, scheint Microsoft nun seinerseits die Webservices und hier speziell die Office-Anwendungen zu attackieren. Anders sind die Andeutungen, die als Auszuüge aus dem Microsoft/Novell Verträgen nicht zu deuten. Keiner diese beiden Anbieter verfügt aktuell über Office-Applikationen die im Outsourcing-Verfahren über Webservices erreichbar wären. Mit einer solchen Entwicklung würde man sich wieder klar gegen die aktuellen Aktivitäten von Google mit seinen Google Apps positionieren. Eingedenk der Tatsache, dass auf Basis eines breit gefächerten Microsoft Partner Netzwerks bereits das Hosting/Outsourcing von Sharepoint und Exchange Anwendungen angeboten wird, sollten sich hier Vorteile ergeben. Fragen nach Preisen, Flexibilität im Lizenzmodell etc. sowie Kannibalisierung mit den klassischen Offlineprodukten lassen wir hier mal beflissentlich außer Acht ;-)

via: Tecchannel.ch.


IT-Demand-Management effizient gestalten

7. Mai 2007 um 20:50 | blob.sing | In Hosting/Outsourcing, Technologie | Kommentieren

Unternehmen richten ihre Informationstechnologie nicht effizient genug an den eigenen Unternehmensstrategien aus. Dieses Dilemma ist allerdings in den meisten Unternehmen bekannt. Damit die IT nachhaltig einen positiven Wertbeitrag im Unternehmen bieten kann, muss ein effizientes On-Demand-Management eingerichtet werden. Dabei spielt die Diskrepanz zwischen Unternehmensstrategie und Ausrichtung des IT-Managements die größte Rolle, wenn es um Missstände im IT-Management geht. Sowohl prozessbezogene Aspekte, die benutzen Methoden und Werkzeuge sowie auch verwendete Pricing-/Incentive-Mechanismen und Steuerungsstrukturen sind stark verbesserungswürdig. Als Verbesserungsmöglichkeit wird daher vor allem die unternehmensweite Kommunikation des IT-Demand-Management-Prozesses angesehen. Hilfreich sei in diesem Zusammenhang die Etablierung einer Demand-Management-Funktion im Unternehmen.
Interessant ist auch, dass Outsourcing von IT nicht wirklich eine Verbesserung des IT-Demand-Managements verursachen konnte.

Via: Ecin


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