Stromversorgung “on Air” per WiTricity o. PowerBeam wird Realität

7. Januar 2009 um 09:10 | boss | In Nice to have, Technologie | 60 Kommentare

Ich persönlich gehöre zu den Menschen, die nahezu permanent darunter leiden, dass die genutzten mobilen Geräte (Laptops, Handys, Kameras etc.) den Dienst mangels Strom versagen. Was wäre, wenn das ständige Bereithalten von diversen Ladegeräten ein Ende hätte? Auf Basis des neuen Standards (die Geräte arbeiten mit der WiTricity-Technologie, die nach der Resonanzfrequenz-Methode arbeitet) können diese Geräte zukünftig z.B. durch Ablegen auf speziellen Tischen geladen werden.

Dieses Verfahren scheint also keine reine Science Fiction Vision mehr zu sein. Auf einer der bekanntesten Messen für Consumer Elektronik CES in Las Vegas wurden nun von mehreren Herstellern erste Geräte vorgestellt. Die WiTicity Technologie könnte zunächst, vergleichbar zur WLAN Entwicklung z.B. über sogenannte Hotspots verbreiten (z.B. Flughäfen, Bahnhöfe etc.). Als Zukunftsvision gilt allerdings immer noch die Übertragung von gezielter Elektrizität durch die Luft (z.B. innerhalb eines Raums) beim diesem Standard.

Ein anderes Verfahren, das sog. PowerBeam Verfahren, sendet im Testbetrieb bereits bis zu 1,5 Watt als unsichtbaren Laser Strahl durch die Luft. Weit zu wenig für die effiziente Versorgung aktueller Geräte aber immerhin. Allerdings geschieht hier eine Umwandlung von Strom im Wärme (Laser) an eine Solarzelle des Empfangsgeräts, das dann die Wärme wieder Rückumwandelt. Kompliziert und wahrscheinlich nur durch direkte Ausrichtung der Geräte möglich. Beide Verfahren würden uns aber sicherlich dem Begriff “Wireless” deutlich näher bringen.

via: Tecchannel.de


Schneechaos Рdie L̦sung: Winterfreundliche iPhone-Handschuhe

5. Januar 2009 um 15:24 | boss | In Apple/Mac, Nice to have | 7 Kommentare

Als wenn wir hier (insbesondere im Rheinland und Ruhrgebiet) nicht schon genug Probleme mit dem aktuellen Schneechaos hätten, werden uns nun die Probleme des Wintereinbruchs erst richtig bewußt. Wie benutzen wir eigentlich in diesen Tagen unser lieb gewonnenes iPhone? Mit Handschuhen, gar nicht. Und ohne frieren uns die werten Fingerchen ab. Aber Apple wäre nicht Apple wenn es nicht auch dafür eine Lösung gäbe (kennen die da eigentlich Schnee?).

Im Rahmen eines neu angemeldeten Patents geht Apple aber auch hier einen speziellen Weg. Nicht ein neues Touchscreen steht auf der Wunschliste sondern ein spezieller Handschuh, der die Benutzung auch in diesen ungemütlichen Tagen ermöglichen würde. Weltklasse – dieser Ansatz (man könnte fast glauben wir hätten nicht den ersten Januar sondern bereits den 1. April).

Wie dem auch sei, erlaubt ist ja bekanntlich was gefällt.

via: Golem.de


Multi-SIM Card: Nach Twin(SIM)Card kommt die UltraCard

19. Februar 2008 um 14:40 | boss | In Nice to have, Produkte / Hersteller | 6 Kommentare

Das man gerade im geschäftlichen Gebrauch mehr als nur ein Handy nutzt (oder benötigt!?) erfahren viel von uns je täglich. Da ist es schon interessant mehrere Nummern in einem Mobilfunkgerät zu vereinen, wie es die Twin-SIM anbietet. Ein weiteres Problem stellt die Nutzung der gleichen Nummer in verschiedenen Geräten (Autotelefon, Blackberry, Handy etc.) dar. Hinzu kommt, dass neben zwei Geräten (ggf. unterschiedliche Netzteile etc.) jeweils nur eines aktiv bei gleichzeitigem Betrieb angemeldet sein kann. Wie schnell vergisst man aber das Handy aus- und das Autotelefon einzuschalten.

Abhilfe dabei kann nun die auf der CeBit vorgestellt Lösung der UlraCard bieten.

“Eingehende Anrufe werden von allen einer UltraCard zugeordneten Endgeräten parallel signalisiert. Die Geräte können dabei auch parallel genutzt werden. SMS und MMS landen hingegen nur auf einem der drei Geräte. Auf welchem, sollen UltraCard-Nutzer flexibel festlegen können.”

Allerdings ist dieses Angebot anbieterabhängig (nur bei Vodafone) und kostet je genutzter Karte einmalig 30€. Wer nun gleich loslegen will muss sich voraussichtlich noch bis 01.08.2008 gedulden.

Via: Golem.de


Mini-Notebook für 300 Euro

7. November 2007 um 15:39 | blob.sing | In Nice to have, Produkte / Hersteller, Technologie, Web 2.0 and Stuff | 4 Kommentare

So stelle ich mir das nun schon seit geraumer Zeit vor: Ein Notebook das wirklich so klein ist, dass man es überall mit herumtragen kann, das so leicht ist, dass man sein gewicht kaum spürt und das so robust ist, dass es auch “Outdoor” gut verträgt. Das alles könnte nun mit den neuen Asus-Sub-Sub-Sub-Notebooks endlich in Erfüllung gehen.

Das kompakte aber dennoch komplett ausgestattete 7″ Notebook auf Linux Basis wir vorraussichtlich Ende Dezember den deutschen Markt erreichen und bei einem VK-Preis von 299,- EUR den Notebook Markt kräftig aufmischen.

Vor allem die Integration von Webcam, Lautsprechern, USB-Anschlüssen und eines Kartenlesers dürfte genügend Konnektivität zur Verfügung stellen, um alle Anforderungen auch unterwegs zu meistern.

Zwar ist der Flashspeicher der in den Geräten verbaut wird recht klein, doch inzwischen gibt es ja USB Sticks mit bis zu 32 GB Speicherkapazität. Wenn jetzt noch die Preise und Verfügbarkeit von schnellen mobilen Internetzugängen endlich Realität werden, dann kann das mobile Vergnügen endlich kommen.

Übrigens: Das Gerät hört auf die Artikelbezeichnung: Asus EEE PC

via: Synaxon Blog und Basicthinking


250.000 “gecrackte” iPhones: AnySIM 1.0 Alptraum für Apple?

29. Oktober 2007 um 09:09 | boss | In Nice to have, Produkte / Hersteller, Technologie | 7 Kommentare

iphone-2.jpgApple selbst hat jetzt veröffentlicht, dass aktuell ca. 250.000 “gehackte” iPhones auf dem Markt befindlich sind. Diese Zahl ergab sich durch die Differenz der insgesamt verkauften iPhones (1,4 Mio. zentral über AT&T) und der dort auch aktivierten Telefone. Da davon auszugehen ist, dass man das iPhone, das ja (bei der Menge an anderen Funktionen wie WLAN, Mp3-Player etc.) primär immer noch Mobiltelefon ist, nicht ohne diese Funktion nutzt, bleibt nur der Schluss, dass diese iPhones gehackt wurden. Mit dem “Hacken” ist das die Entfernung der SIM-Lock Sperre gemeint (das funktioniert durch Einspielen des Programms AnySIM 1.0, das bereits mehr als 500.000 mal im Internet herunter geladen wurde). Grundsätzlich ist diese Tatsache zwar zunächst gegen den Telefonanbieter gerichtet, der als Quasimonopolist die Preise diktieren kann.

Allerdings war man in der Vergangenheit doch eine schier “unbeirrbare” Folgschaft der Apple Anhänger gewöhnt. Auch die Tatsache, dass Apple durch die strikte und restriktive Kopplung von iTunes und iPod (oder auch iPhone) ebenfalls ein Quasimonopol aufbaut, führt nicht annähernd zu den Widerständen in der Apple-Gemeinde, wie man sie z.B. im Vergleich im Windowsbereich findet. Sollte das ein Indiz für die bröckelnde Loyalität in der Szene sein. Zumindest ist nicht erst seit Erscheinung des iPhones in den einschlägigen Internetforen verstärkt von steigenden Qualitätsproblemen bei diversen Apple Produkten die Rede. Gerade weil diese Marke (wieder) so stark von ihrem Image profitiert, sind solche Entwicklungen besonders bemerkenswert.

via: Tecchannel.de


Wie wir waren

19. Oktober 2007 um 14:08 | little.john | In Nice to have, Off-Topic, Web 2.0 and Stuff | Kommentieren

Anfang der Woche gekauft und schon fertig gelesen – endlich noch mal ein interessantes und amüsantes Buch: Constantin Gillies “Wie wir waren” – eine Sammlung von Anekdoten, die sehr gut erzählt, was damals die New Economy ausgemacht hat. Dabei sind es nicht irgendwelche abstrakten Geschichtchen, sondern Episoden aus der Zeit der Jahrtausendwende, die wirklich passiert sind – teilweise auch mit den tatsächlichen Protagonisten beschrieben.

Vom Beginn des Runs über die Hochphase bis hin zum Crash wird der ganze Lebenszyklus der neuen Wirtschaft nacherzählt – immer amüsant und oft kommen Sachen wieder zum Vorschein, die man entweder selbst irgendwo miterlebt hat oder von denen man gerüchteweise gehört oder gelesen hat. Für alle, die damals “irgendwas mit Internet” zu tun hatten und heute auch noch haben, ist dies eine schöne Erinnerung an die “Wildwirtschaft” (wie Gillies die Zeit so schön nennt), für alle anderen ein Stück Zeitgeschichte – denn historisch war die Zeit schon. Frei nach den Fehlfarben: “Keine Atempause, Geschichte wird gemacht – es eht voran”.

Uneingeschränkt empfehlenswert!


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