Webinar: Trends im Online-Marketing

6. Februar 2009 um 16:55 | little.john | In Online-Marketing | Kommentieren

Vorige Woche gab es bei der Marketing-Börse eine “kleine” Premiere: das Webinar “Trends im Online-Marketing 2009“. War sehr spannend und interessant, nicht nur der Inhalt, sondern auch die Präsentationsform.

Großes Lob hierfür an Torsten Schwarz. Ich werde immer wieder gerne an den Webinaren teilnehmen, weil er eben nicht nur präsentiert hat, sondern auch sehr ausführlich auf die verschiedenen Fragen des “Telefonplenums” eingegangen ist.

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Microsoft – Facebook & Youporn: was für eine Kombination

9. Mai 2008 um 13:44 | boss | In Online-Marketing, Produkte / Hersteller, Unternehmens-News | 9 Kommentare

Nachdem wir nun in den vergangenen Wochen eingehend die Aktivitäten von Microsoft in der angestrebten (und nun zumindest vorläufig gescheiterten) Übernahme von Yahoo beobachte und kommentiert hatten, gibt es einen interessanten neuen Fokus. Verschiedene Zeitungen (Handelsblatt, Die Welt) berichten über Aktivitäten von Microsoft bei dem Social Network Facebook. Dieser Dienst, der quasi als moderne Form der altbackenen Verbindungen gelten könnte, richtet sich an Studenten und deren Austausch. Soweit so gut. Es handelt sich um eine etablierte und wachsende Plattform von (wiederkehrenden) Usern mit Affinität für das Medium sowie Potential für die Zukunft (auch ökonomisch).

Spannend wird das Ganze aber durch einen Blogeintrag (meinungs-blog.de), den ich gerade gefunden habe und der besagt, dass der nicht ganz so seriöse Dienst YouPorn nun mit Facebook kooperiert.  Da ich davon ausgehe, dass die Leserschaft unseres Blogs bisher natürlich noch keine Berührung mit YouPorn hatte (wer kauft eigentlich die ganzen Bild-Zeitungen ;-) ) hier der Hinweis, dass es sich dort um eine Plattform handelt, die durch User eingestellte Videos mit eindeutigem pornographischen Hintergrund kostenlos zur Verfügung stellt. Natürlich verbietet auch meine persönliche Ethik in diesem speziellen Fall die eigene Recherche dieses Dienstes ;-)

Wie dem auch sei, laut meinungs-blog.de bietet der Dienst nun die Möglichkeit ein Video direkt über einen angebotenen Link in seine Facebook Seite einzubinden. Zunächst einmal sicherlich im “relevant set” der Studenten, die ja aufgrund ihrer (zumindestens meist) Jugend an dem Thema Sexualität besonders interssiert sind. Unzweifelhaft dürfte auch die Steigerung der Zugriffe des Portals sein, die ja auch zur Refinanzierung zumindestens nicht ganz uninteressant sind. Aber ob dort nun immer eine “streng wissenschaftlicher” Hintergrund unterstellt werden kann ist mehr als zu bezweifeln. Und abschließend dürfte das Microsoft in seinen Aktivitäten nicht gerade bestärken, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass der größte Software Konzern der Welt sich damit in Verbindung bringen lassen will.

via: meinungs-blog.de 


Google implementiert Adsense in Feedburner

30. April 2008 um 09:16 | blob.sing | In Online-Marketing, Produkte / Hersteller, Web 2.0 and Stuff | Kommentieren

Lange wurde bereits darüber diskutiert ohne dass von Googles Seite etwas passiert wäre. Doch nun können auch RSS Feeds bald mit der schönen, neuen Werbewelt “verschönert” werden.

Dieses neue Vorgehen trägt sicherlich auch der Tatsache Rechnung, dass immer mehr Blogs und Onlinemagazine nicht mehr auf direkten Wege, sondern über deren RSS-Feeds konsumiert werden. Die Vermutung liegt außerdem nahe, dass gerade kaufkräftige Zielgruppen, wie etwa Management-Entscheider oder Web 2.0-Enthusiasten, auf Feeds setzen. Damit diese in Zukunft nicht unbeschallt von Werbung durchs Leben gehen müssen.

Nachdem Google den RSS-Dienstleister Feedburner gekauft hatte – was nicht bei allen Bloggern auf Gegenliebe gestoßen war – wurde bereits heftigst über die Liason auch im Bereich der Online-Werbung spekuliert – ohne dass zunächst etwas passierte. In Zukunft ist es aber wohl so, dass Feedburner Nutzer sich direkt über ihre bestehenden Google Accounts einloggen können. Im Feedburner Blog wurde außerdem veröffentlicht, dass Feedburner in Zukunft noch näher an die bestehenden Google Services angegliedert werden soll und dass dazu auch die Integration von Google Adsense gehört.

via: Mashable


Yahoo/Google/AOL: Die Braut ziert sich weiterhin

10. April 2008 um 10:54 | boss | In Online-Marketing, Search, Unternehmens-News | 17 Kommentare

yahoo.jpgDas alle Dinge mindestens zwei Seiten haben ist ein unumstößliche Weisheit des Lebens. Dass das auch für das Geschäftsleben zutrifft verdeutlicht der aktuelle Kampf um Yahoo. Der Vorstand und das Management von Yahoo hält das vorliegenden Angebot von Microsoft für undiskutabel zu niedrig. Nicht wenige Analysten und Shareholder sehen dass vollständig anders. Eine Ãœbernahme durch Microsoft kommt für das Yahoo Management nicht in Frage, durch andere Unternehmen – scheinbar fast durch JEDES anderes Unternehmen. Diese Tendenz wird nicht nur mit klaren Worten kommuniziert – was allein ja noch nicht viel bedeuten muss. Es sind viel mehr die Aktion, die Yahoo aktuell lanciert.

Gestern wurde vermeldet, dass Yahoo IndexTool übernommen hat, einen Anbieter von Webanalysesoftware (wenn auch in diesem Markt keinen wirklich bedeutenden). Dies dient nichts desto trotz sicher der Steigerung des Services für die Yahoo Werbetreibenden. Heute meldet Golem.de

“Yahoo testet Googles Anzeigensystem AdSense auf seinen Suchergebnisseiten. Der Test soll zwei Wochen dauern; was daraus wird, ist offen, aber Yahoo betont wieder einmal, man suche nach Alternativen zu einer Ãœbernahme durch Microsoft. Zudem soll Yahoo kurz vor der Ãœbernahme von AOL stehen”

Besonders witzig finde ich dabei, wie die beiden Quasi-Monopolisten Microsoft und Google sich immer wieder gegenseitig im moralischen Sinne den Ausbau der jeweilingen Monopolstellung vorwerfen. Aktuell kommt die Kritik von Microsoft an Google, dass diese ja schon den Werbemark zu 90% dominieren würden und eine Ãœbernahme den Wettbewerb weiter behindern würde. Gleiches wirft Google Microsoft seit Jahren im Bereich von Office-Software, Browsernutzung und Bindung an das Betriebssystem vor. Irgendwie ist das für mich schon etwas lächerlich – aber es gehört wohl dazu, wenn man es beiden ehrlich gesagt nicht richtig abnehmen kann. Wie dem auch sei, gerade diese Ãœbernahmeschlacht schein eine der interessantesten in den vergangenen Jahren zu werden – also stay tuned ;-)

via: Golem.de


Yahoo AMP Ads: Jetzt heißts – ran ans Buffet

7. April 2008 um 09:54 | boss | In Allgemein, Online-Marketing, Unternehmens-News | Kommentieren

yahoo.jpgEiner der wohl am heissesten umkämpften Märkte im Online Bereich ist der der Online Werbevermarktung. Schwindende Umsätze in den klassischen Medien und Anzeigemärkten bei gleichbleibendem bzw. steigendem Werbebudget – das sind die treibenden Argumente im der Szene. Hier geht es bereits aktuell um Milliarden und die jährlichen Steigerungsraten lassen andere Branchen nur träumen. Kein Wunder also, dass andere Bereiche wie DSL, UMTS etc. z.T. hier deutlich das Nachsehen haben, auch wenn diese ebenfalls nicht von schlechten Eltern sind.

Aktuell unangefochtener Platzhirsch ist – wie fast überall im Internet, wo sie ihre Finger drin haben – Google. Mit Google Ads bietet Google das marktführende System für Werbeschaltung aller Art im Internet. Allerdings ist aufgrund der schier unendlichen Größe des Markts der ein oder andere der Meinung, dass man zumindest einem etwas größeren Teil von diesem Kuchen Google abnagen könnte. Die wirklich relevanten Player kann man dabei weltweit beinahe an einer Hand abzählen. Yahoo zählt sich sicher selbst dazu und hat daher nicht unwesentlichen Aufwand betrieben, um den Anschluss zumindest nicht zu verlieren. Der neueste Ansatz soll dabei das Projekt/Produkt AMP sein.

Neben einer verbesserten graphischen Oberfläche sollen dabei besonders die Verwaltung von Aufträgen im Fokus stehen.  Man will dabei dem wachsenden Bedarf in alle Richtungen des Geschäfts bedienen. Gemeint ist damit, dass zunehmend Werbeschaltende auch Werbeflächenanbieter sind – also Anbieter und Käufer im gleichen Segment und in einer Person. Zudem differenzieren diese mit zunehmender Erfahrung ihre Aktivitäten auch mehr aus. Ob nun marken- und/oder bekanntheitsbezogene Werbung (breitgestreut) oder fach-/produktspezifisch (fokussiert und zielgruppenorientiert) bedeutet aus professioneller Sicht völlig unterschiedliche Ansätze. Das gilt sowohl für die Auswahl der virutellen Marktplätze als auch ggf. für die Auswahl der Werbemittel (Suchmaschinenwerbung über Banner oder lokale Werbung bis hin zu mobilen Anzeigen und Videowerbung). Da kann man schnell schon mal die Ãœbersicht verlieren. Und nicht jeder kann oder möchte sich direkt in die Hände eine Agentur begeben, die diese Arbeiten für einen übernehmen.

Golem weist zudem auch auf mögliche Auswirkungen dieser Aktivitäten für die immer noch schwebende Ãœbernahme von Yahoo durch Microsoft hin. Wenn Yahoo sich damit nicht deutlicher am Markt positionieren will, dann doch zumindesten die “Braut aufwerten”. Mit einem solchen – wenn denn dann in der Zukunft funktionierenden – Dienst könnte man zumindestens den Angebotspreis deutlich “Phantasie” verleihen, wie es wohl in Börsenkreisen heißt. Also abwarten und staunen.

via: Golem.de


Social Networks: Gefährden Social die Real Networks?

18. Februar 2008 um 17:44 | boss | In Allgemein, Online-Marketing | Kommentieren

security.jpgDie Vorteile von modernen Social Networks sind ja hinlänglich bekannt und werden zunehmend auch von Unternehmen entdeckt und genutzt. Doch wo Licht ist ist auch Schatten. Gemeint ist hier die Gefahr, die sich insbesondere bei Nutzung solcher Netzwerke am Arbeitsplatz ergibt. Denn hier hat man i.d.R. direkten Zugriff auf sensible bis hin zu unternehmeskritischen Daten aus dem Firmennetzwerk. Wenn Kriminelle diesen Zugang geschickt nutzen – und eine steigende Zahl von solchen Fällen ist aufgrund des kriminiellen Potentials nur eine Frage der Zeit – potenzieren sich die Gefahren des Datenklaus.

Nun fragt man sich, was kann man dageben tun? ECO der Verband der deutschen Internetwirtschaft hat dazu – nach eigener Auffassung – offensichtlich DIE Lösung. Ein Verhaltenskodx soll helfen. Haben wir sowas nicht kürzlich erst seitens der Post AG gehört. Ich erinnere mich in der Weltkompakt 10 Regeln gelesen zu haben, die direkt von Herrn Zumwinkel herausgegeben wurden, um einen Verhaltenskodex für die Rechtmäßigkeit von Entscheidungen und Handlungen im Unternehmenssinn zu prüfen. Und was hat es gebracht? Das Urteil dürfte wenig überraschen und umsomehr schockieren.

Ein Verhaltenskodex allein, ist das Papier – respektive die Bits und Bytes – nicht wert. Das aktive Leben solcher Vorgaben ist entscheidend. Und einen verantwortungsvollen Umgang mit derartigen Zugängen bei “leitenden” kann man ja eigentlich immer voraus setzen ;-)

Also dieser Ansatz wird nach meiner Meinung in der Realität nicht wirklich weiter helfen. Leider werden wir hier wohl nicht um erweiterte Sicherheits- und Überwachungsmechanismen herum kommen, damit der Zugang zum Datenklau im Unternehmensnetzwerk über soziale Netzwerke nicht zu leicht gemacht wird.

via: Silicon.de


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