Die Antwortmaschine

23. August 2010 um 09:37 | little.john | In Produkte / Hersteller, Search, Web 2.0 and Stuff | 74 Kommentare

Und mal wieder schickt sich jemand an, die Macht von Google und Bing durch eine intelligente Suchmaschine zu brechen. Um Wolfram Alpha ist es ja ganz still geworden, jetzt heißt der neue Herausforderer Swingly. In dem kürzlich gestarteten Projekt sind aktuell ca. 90 Mrd. Fragen und Antworten eingebaut.

Swingly basiert auf linguistischen Technologien und soll angeblich nur Fakten liefern.

Im Moment läuft eine Closed Beta, für die ich mich registriert habe. So, wie es aussieht, läuft Swingly derzeit nur in Englisch.

via pressetext


iPad: Positiv bewertet, Kauflust verbesserungsfähig

25. Februar 2010 um 13:28 | little.john | In Apple/Mac, Produkte / Hersteller, Search, Technologie, Unternehmens-News, Web 2.0 and Stuff | 47 Kommentare

Die Attensity Group hat mit dem Produkt Attensity Analyze eine Lösung zum Real-Time-Monitoring sozialer Netzwerke und zur semantischen Analyse unstrukturierter Daten auf dem Markt.

Mit dieser Lösung wurde untersucht, wie das iPad im Twitter-Universum aufgenommen wurde.

Vor der Ankündigung ließ sich das Stimmungsbild als eher positiv charakterisieren: 37% mochten das iPad, 30% mochten es nicht und 17% waren neutral eingestellt. 2% offenbarten starke positive und 13% starke negative Gefühle bezüglich des iPads.

Kurz nach der Ankündigung wurde das Stimmungsbild deutlich positiver: 63% mochten das iPad, 24% mochten es nicht und 4% waren neutral. 8% zeigten starke positive und nur 1% starke negative Gefühle bezüglich des iPads. Vier Tage nach der Ankündigung hatte sich die Stimmung kaum verändert: 60% mochten das iPad, 25% mochten es nicht und 4% waren neutral. 9% zeigten starke positive und 2% starke negative Gefühle.

Zusätzlich wurde untersucht, über welche Themen sich die User, die das iPad mögen, unterhielten: 48% über Applikationen, 38% über den Vergleich zum iPhone, 8% über die Bildschirm-Qualität, 4% über die Tastatur und 2% über die Rolle des iPads als möglicher „Killer“ des Amazon Kindle™.

Für diejenigen User, die sich dem iPad gegenüber negativ eingestellt zeigten, waren folgende Themen vorrangig: „Fehlender Adobe® Flash Support“ (41%), „Ich besitze bereits ein iPhone“ (28%), „Ich liebe mein Kindle“ (26%), „Batterie nicht austauschbar“ (3%) und „keine Kamera“ (3%).

Abschließend wurden die Kaufabsichten der User genauer beleuchtet. Während sich vor der iPad-Ankündigung die Zahl der möglichen iPad-Käufer und der „iPad-Verweigerer“ auf niedrigem Niveau etwa die Waage hielten, schnellte die Zahl der möglichen iPad-Käufer am 27. Januar – dem Tag der iPad-Ankündigung – auf fast 30% hoch. Doch schon einen Tag später konnten nur noch etwa 5% möglicher iPad-Käufer identifiziert werden. Dieser Wert nahm bis zum 31. Januar weiter ab und lag seit dem 29. Januar konstant unter der Zahl derer, die das iPad nicht kaufen wollten.

Nicht nur das Ergebnis ist äusserst interessant, auch die Lösung an sich verspricht einiges für Unternehmen: Informationen aus unstruktierten Daten und besonders aus dem Social Web zu extrahieren, wird immer mehr zur absoluten Notwendigkeit für Unternehmen – und diese Notwendigkeit lässt sich kaum noch manuell bewerkstelligen.

Die komplette Analyse findet sich auf der Website von Attensity.


Gesichtserkennung – Scan in Social Networks

24. Februar 2010 um 13:06 | boss | In Search, Technologie | 96 Kommentare

Ein immer wieder interessanter Aspekt in unserer Arbeit als Sales im Bereich Enterprise Search ist das Thema Bildsuche. Hier sind die Ergebnisse noch sehr unterschiedlich und qualitativ eher mager. Aber es gibt immer wieder neue oder erweiternde Ansätze.

Aktuell macht das Unternehmen The Astonishing Tribe von sich reden, denn es will auf Basis der Software Polar Rose eine neue Qualität bei der Erkennung nicht nur von Bildern sondern speziell von Gesichtern mit ihrem Produkt Recognizr erreicht haben. Grundlage bildet dabei eine zentral zur Verfügung gestellte Datenbank mit bereist gescannten Gesichtern aus den verschiedensten Networks wie etwa Facebook oder Flickr – gern auch mit technischen Hilfsmitteln wie dem Poken.

Ansprechen soll man diese Datenbank z.B. durch das Versenden mit Bildern aus dem eigenen Handy. Als Rückantwort sollen dann Zusatzdaten über den Nutzer wie Mailadresse oder Namen erhalten. Hier kommen sicher auch diverse Sicherheitsbedenken auf, denen man aber durch das hinlänglich bekannte Opt-In Verfahren begegnen will (ob das reicht?). Sowohl über das iPhone als auch das Google Android soll der Zugang möglich werden. Klingt spannend, aber ob das wirklich ein Produkt wird, hängt noch von der Nachfrage ab – let´s see!

via: Golem.de


Bing holt auf gegen Google

27. Juli 2009 um 10:09 | boss | In Allgemein, Search, Technologie | 144 Kommentare

Ich bin mir ja nicht sicher wie die offizellen Statistiken aussehen (weltweit meine ich) aber rein subjektiv muss ich schon sagen, dass Bing sich deutlich bemerkbar macht. Wo? Na in den Auswertungen zu unserem Blog. Ein meiner Lieblingsfunktionen (nein das hat nichts mit persönlicher Eitelkeit zu tun ;-) ) im Auswertungs-Tool für unser Blog (e-Tracker überigens) gibt es eine tolle Funktion. Die gibt sehr guten Aufschluss darüber, wie welche Nutzer (wenn über eine Suchmaschine kommend) mit welchem Suchbegriff(en) auf diese Seite gekommen sind. Diese Auswertung tendiert in den vergangenen Wochen sehr stark in Richtung Bing.

Wobei auch hier gleich einschränkend gesagt werden muss, dass die meisten Zugriffe von Bing.com kommen also direkt aus den Staaten. Hier ist die Suchmaschine von Microsoft schon deutlich weiter mit dem “Wissen” über das Web sowie der Relevanz der Ergebinsse in Bezug auf die Anfrage. In Deutschland gibt es hier aus meiner Sicht noch einigen Nachholbedarf. Aber ich bin sicher das wird werden. Gibt es Erfahrungen der Leser, die unseren zugegeben sehr subjektiven Eindruck bestätigen können?


123people.de – Social Footprint/Digitalte Identiät verfolgen

4. Februar 2009 um 10:27 | boss | In Allgemein, Search, Web 2.0 and Stuff | 2 Kommentare

Passend zum Posting von little.john http://tinyurl.com/b7684w zum Thema Suchen im Netz fand ich gestern mehr durch Zufall auch das Projekt www.123people.de. Ich denke das ist ein guten Ansatz. Sowohl von der verwendeten Suchtechnologie sowie auch der der Aufbereitung der Ergebnisse. Gerade in den vergangenen Wochen war ja in den verschiedensten seriösen Medien wie z.B. der Zeitung Die Welt zu lesen, dass der digitale Identität (oder auch Social Footprint) im Rahmen der Karriereplanung nicht außer Acht gelassen werden sollte. Richtig, wie ich finde.

Allzu häufig sind sich – gerade Berufsanfänger aber auch mit dem Internet immer noch nicht wirklich erfahrene Professionals – nicht bewußt, wie das Netz mit einmal veröffentlichten Informationen umgeht. Dabei spielt es ja keine Rolle, ob diese Infos von einem selbst oder anderen veröffentlicht wurden. Dabei wird es ja immer einfacher Bilder oder gar ganze Videos von allen möglichen (und unmöglichen!) Events (z.B. private oder gar geschäftliche Feiern wie Karneval oder Weihnachten) im Netz zu veröffentlichen. Auch die Tools für die Aufzeichnung dieser multimedialen Wunderwerke mit Oscar-Qualität sind immer am Mann (Handy, Mini-Digitalkamera).

Aber vorsicht. Gerade moderne Headhunter und Personalmanger von Firmen nutzen das Netz ebenfalls, um sich über potentielle Bewerber ihrerseits zu informieren. Dabei sind solche Suchmaschinen wie 123people.de sehr hilfreich. Meine Empfehlung daher: wenn man schon nicht mehr den kompletten Einfluss auf die Infos über sich selbst im Netz hat, bieten Dienste wie diese Personensuchmaschine ein gutes Tool um sich zumindest einen Überblick über seine digitale Identität zu verschaffen. Manchmal kann man hier auch noch etwas gegensteuern (z.B. durch Austaus von Bildern oder direkte Ansprache der veröffentlichenden Stelle). Aber wirklich los wird man diese Makel in der digitalen Welt nur noch selten.


Shmoogeln und googeln

4. Februar 2009 um 09:33 | little.john | In Search, Web 2.0 and Stuff | Kommentieren

Hab eine interessante, aber etwas ältere Pressemeldung gefunden:

Suchmaschine bietet Plattform für unbekannte Internetseiten

Shmoogle, so heißt die “neue” Suchmaschine, ist ursprünglich ein Kunstprojekt, welches jetzt aber auch durchaus online gefallen kann.

Wie funktioniert Shmoogle? Sucht man bei Shmoogle nach einem Begriff, wird im Hintergrund eine Anfrage an Google gestellt. Das ist noch nicht weiter spannend. Spannend wird jetzt, dass Shmoogle die Ergebnislisten durcheinander wirft, denn:

Bei Google-Suchanfragen entsteht die Reihung dadurch, dass Anzahl und Relevanz der eingehenden Links einer Webseite bewertet werden, um ihren Platz in den Suchergebnissen festzulegen. Je mehr Seiten also auf einen Treffer verweisen, desto höher klettert dieser in der Ergebnis-Hierarchie nach oben. Das führt jedoch dazu, dass genau jene Seiten ganz oben landen, die ohnehin schon sehr vielen Leuten bekannt sind. Neues lässt sich dadurch also kaum entdecken.

Ich habe mir das mal ein bisschen angeschaut und muss sagen, dass ich den Ansatz ganz interessant finde – zumindest, wenn man sich privat im Internet mal treiben lassen will und nicht so unbedingt auf die schnelle etwas finden muss.

via pressetext


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