Microhoo – geht doch wieder was? Das unendliche Lied

26. Juni 2008 um 13:45 | little.john | In Search, Unternehmens-News, Web 2.0 and Stuff | Kommentieren

Geht jetzt doch wieder was zwischen Microsoft und Yahoo?

In einem offenen Brief an die Aktionäre hat Yahoo von einem Microsoft-Angebot in Höhe von 1 Mrd. Dollar berichtet. Allerdings nicht für Komplett-Yahoo, sondern lediglich für den Suchbereich.

Darüber hinaus ist noch von einem 8 Mrd. Dollar Investment in Yahoo die Rede, welches allerdings eine Exklusiv-Vereinbarung für 10 Jahre zwischen beiden Unternehmen erfordert. Pikant ist, dass sich Microsoft dadurch ein Veto-Recht in der zukünftigen Unternehmensstrategie von Yahoo sichern will. Also eine Übernahme auf Umwegen?

Ein paar Auszüge des Briefes:

“Rather than acquire our whole company as it had been proposing for months, Microsoft now proposed to acquire only our search business for $1 billion and a share of future search advertising revenue.”

“This proposal also included an $8 billion investment in Yahoo but required Yahoo! to commit to a 10-year exclusive arrangement that would have made us dependent on Microsoft for all of our search business.”

“It would also have given Microsoft veto rights on certain future Yahoo! actions, including a sale of Yahoo.”

via paidcontent.org


Unified Communication – EM Titel für den Mittelstand?

26. Juni 2008 um 12:15 | boss | In Search, Technologie | 52 Kommentare

Die Autoren von Silicon.de beschäftigen sich in einen längeren Artikel mit dem gezielten Einsatz von IT im Mittelstand. Ein zweifelsohne umkämpfter Markt und zunehmend umkämpfter. Bemerkenswert finde ich den Ansatz, dass hier nicht ein einzelnes System als Heilsbringer angeführt wird (getreu dem Motto: das ERP oder das CRM System beinhaltet alles). Offensichtlich ist die Erkenntnis gewachsen, dass verteile Informationshaltung und -verteilung Realität ist. Und das ist gut so. Denn schließlich können nur die Fachanwender wissen, welches Tool wofür hilfreich ist und wofür nicht. Aber das macht es nicht gerade einfacher. Hatte man früher eben nur zwei oder drei zentrale Anwendungen für Daten/Informationen sind es heute deutlich mehr.

Zudem sind sie nicht mehr zentral sondern oftmals dezentral (z.B. abteilungsweit) angesiedelt. Das bedeutet Herausforderungen sowohl im Betrieb als auch in der IT-Infrastruktur. Aber wichtiger ist wohl, dass diese oft kleinen Applikationen (z.B. Blogs, Wikis, Instant Messaging etc.) immer häufiger die aktuellsten und relevantesten Infos beinhalten. Wie stellt man also als CIO den gesicherten und Realtime Zugriff darauf sicher? Unified Communication ist hier eines der Zauberwörter. Theoretisch gut in dem Silicon.de Artikel erklärt. Aber mit welchen Tools? Mein Vorschlag hierzu: Enterprise Search! Die Topsysteme in diesem Markt ermöglichen genau die Abdeckung der Hauptanforderungen. Realtime Zugriff über alle erdenklichen Diposits, Berücksichtigung der Credentials sowie übergreifende Relevanzkriterien, die wiederum sehr unterschiedlich und individuell ausgestaltet werden können.  Also Augen auf in diesem Markt, denn hier liegt zweifelsohne ein enormes Potential sowohl für IT als auch für die Fachabteilungen und nicht zuletzt auch das Controlling.

via: Silicon.de


Google Interview: Geld spielt keine Rolle

2. Mai 2008 um 08:20 | boss | In Produkte / Hersteller, Search, Unternehmens-News | Kommentieren

In einem Interview mit den amerikanische Wirtschaftsmagazin BusinessWeek beschreibt Google-Chef Eric Schmidt sein Sicht der Dinge in Bezug auf die Erfolgsfaktoren des Online Primus Google. Spannende Ansätze sind dort zu finden. Bei Golem.de ist dazu folgendes zu lesen:

“Es sei die besondere Unternehmenskultur bei Google, die den Unterschied mache, beschrieb CEO Eric Schmidt im Interview mit dem amerikanischen Wirtschaftsmagazin “Business Week“. Innovation lasse sich nicht von oben lenken. Man brauche vielmehr die richtigen Rahmenbedingungen – und die sind bei Google offensichtlich anders als bei anderen Unternehmen: “Niemand arbeitet so wie wir.”

Wow, das ist doch mal Selbstbewustsein, wie wir es lieben. Kleine Teams, bis zu 20% Arbeitszeit frei verfügbar für eingene Projekte (so lange sie Google helfen und natürlich auch Google gehören - fair enought) sowie Zukauf von zusätzlichem frischem (gedanklichen) Blut durch die Übernahme kleinerer Firmen. Das klingt alles sehr gut und viel wichtiger als das, der Erfolg gibt Google Recht. Aber genau an dieser Stelle wirds dann etwas unglaubwürdig. Denn so wie es sich bei  Schmidt anhört, ist der einzige Erflog, den es zu erreichen gilt, der Fokus auf den Nutzer und seine Zufriedenheit.

“Es geht nur um den Nutzer.” Das Unternehmen entwickele nicht, um Inserenten, Zeitungen, Telekommunikationsanbieter oder die Wettbewerber glücklich zu machen. “Wir haben die klare Entscheidung getroffen, dass wir den Nutzer bevorzugen.” 

Aha. Glücklich soll also nur der User sein. Auch wenn die Formulierung nicht ausdrücklich “Werbung-Schaltende” ausnimmt, klingt das doch stark so, als wären die Interessen der Geldgeber (nämlich eben dieser Werbetreibenden) völlig außen vor. Tolle Sache, wenn man das so außer Acht lassen kann und seinen Umsatz auf  1,256 Milliarden US-Dollar, 93 Prozent mehr als im Vorjahr steigert! Ganz offen gesprochen: das halte ich für etwas zu optimistisch und bei allem Respekt etwas verlogen hedonistisch. Klar ist, dass Kundenorientierung direkt einher geht mit der Möglichkeit entsprechend seinem Geschäftsmodell optimierte Angebote für die Werbekunden zu vermarkten. Das ist gut so aber bitte schön auch Fakt.

via: Golem.de
 


Google-Featurette

10. April 2008 um 12:13 | little.john | In Search, Web 2.0 and Stuff | 2 Kommentare

Auf Internetmarketing-News habe ich eine interessante Sammlung an Neuerungen gefunden, die Google in den Suchergebnissen integriert hat (zumindest partiell) – einiges davon spannend und nützlich, anderes wird sich wohl eher nicht durchsetzen:

  • Bei der Suche nach Städten wird eine Google Map mit einer Suchbox für die Eingabe einer Startadresse angezeigt – wenn man diese betätigt, wird dann eine Wegbeschreibung ausgegeben. Ganz nett, aber noch nicht ganz ausgereizt, denn ich persönlich google selten nach einer kompletten Adresse – wenn ich eine Wegbeschreibung suche, gehe ich direkt auf die Google Maps. Aber mal schauen, was Google aus dem Feature noch macht.
  • Google sucht nun auch nach Ergebnissen im Quelltext von Websites – mir als Nicht-Programmierer fehlt der Hintergrund, ob das Feature Sinn machen kann oder nicht – wahrscheinlich schon, wenn man sehen will, wie andere diverse Klassen oder Abfragen entwickelt haben.
  • Wird für eine Suche in Anführungszeichen kein Ergebnis gefunden, werden alternativ Suchergebnisse ohne Anführungszeichen ausgespielt – finde ich jetzt nicht so spannend, denn wenn ich nach einem genauen Term suche, will ich auch diesen Term finden – oder ich muss meine Suche entsprechend anpassen. Aber dann einfach “ungefragt” eineverknüpfte Suche ohne Anführungszeichen? Ne, das finde ich nicht so gut.

via internetmarketing-news.de


Yahoo/Google/AOL: Die Braut ziert sich weiterhin

10. April 2008 um 10:54 | boss | In Online-Marketing, Search, Unternehmens-News | 17 Kommentare

yahoo.jpgDas alle Dinge mindestens zwei Seiten haben ist ein unumstößliche Weisheit des Lebens. Dass das auch für das Geschäftsleben zutrifft verdeutlicht der aktuelle Kampf um Yahoo. Der Vorstand und das Management von Yahoo hält das vorliegenden Angebot von Microsoft für undiskutabel zu niedrig. Nicht wenige Analysten und Shareholder sehen dass vollständig anders. Eine Ãœbernahme durch Microsoft kommt für das Yahoo Management nicht in Frage, durch andere Unternehmen – scheinbar fast durch JEDES anderes Unternehmen. Diese Tendenz wird nicht nur mit klaren Worten kommuniziert – was allein ja noch nicht viel bedeuten muss. Es sind viel mehr die Aktion, die Yahoo aktuell lanciert.

Gestern wurde vermeldet, dass Yahoo IndexTool übernommen hat, einen Anbieter von Webanalysesoftware (wenn auch in diesem Markt keinen wirklich bedeutenden). Dies dient nichts desto trotz sicher der Steigerung des Services für die Yahoo Werbetreibenden. Heute meldet Golem.de

“Yahoo testet Googles Anzeigensystem AdSense auf seinen Suchergebnisseiten. Der Test soll zwei Wochen dauern; was daraus wird, ist offen, aber Yahoo betont wieder einmal, man suche nach Alternativen zu einer Ãœbernahme durch Microsoft. Zudem soll Yahoo kurz vor der Ãœbernahme von AOL stehen”

Besonders witzig finde ich dabei, wie die beiden Quasi-Monopolisten Microsoft und Google sich immer wieder gegenseitig im moralischen Sinne den Ausbau der jeweilingen Monopolstellung vorwerfen. Aktuell kommt die Kritik von Microsoft an Google, dass diese ja schon den Werbemark zu 90% dominieren würden und eine Ãœbernahme den Wettbewerb weiter behindern würde. Gleiches wirft Google Microsoft seit Jahren im Bereich von Office-Software, Browsernutzung und Bindung an das Betriebssystem vor. Irgendwie ist das für mich schon etwas lächerlich – aber es gehört wohl dazu, wenn man es beiden ehrlich gesagt nicht richtig abnehmen kann. Wie dem auch sei, gerade diese Ãœbernahmeschlacht schein eine der interessantesten in den vergangenen Jahren zu werden – also stay tuned ;-)

via: Golem.de


Google App Engine: Sicherheit für geistiges Eigentum?

9. April 2008 um 09:18 | boss | In Produkte / Hersteller, Search, Technologie | 1 Kommentar

app_engine.jpgDas Google den ursprünglichen und eher anarchischen Gedanken des Internets immer noch weit mehr verinnerlicht hat als andere Unternehmen, steht wohl außer Frage. Das Prinzip Anwendungen tendenziell kostenlos an die Nutzer abzugeben und somit alle von den vermeintlichen Vorzügen profitieren zu lassen ist ungebrochen. Allerdings hat auch und gerade Google in letzter Zeit verstärkt mit signifikanten Abgängen im Managementbereich zu tun, die darauf hindeuten, dass der Kampf zwischen dem “anarchischen Flügel” und den “bedenkentragenden Managern”, die für den kommerziellen Erfolgt verantwortlich zeigen heftiger wird.

Eine scheinbare Entwicklung “back to the roots” ist dagegen wohl die neu anstehende App Engine von Google. Neben der nun schon seit geraumer Zeit existierenden Lösung Apps für Google selbst zu entwickeln, soll nun auch eine komplette Entwicklungs- und vor allen Dingen Livebetriebsumgebung für diese bereit gestellt werden.

“Die “App Engine” soll es Entwicklern erlauben, sich auf die Software-Entwicklung zu konzentrieren, Google sorgt dann dafür, dass die zum Betrieb notwendigen Computerressourcen zur Verfügung stehen. So will Google auch Lastspitzen den Schrecken nehmen und dank automatischer Replikation und Load-Balancing dafür sorgen, dass auch ein plötzlicher Besucheransturm bewältigt werden kann” so Golem.de.

Soweit so gut. Bemerkenswert und positiv ist hier sicher die Tatsache, dass Google weit weniger Aufhebens um die Einbindung der Entwickler (in Sachen SDK etc.) macht als z.B. Apple bei der aktuellen Entwicklung des iPhones. Dass das eigentlich nur von Vorteil sein kann sieht man daran, dass defacto durch die im sog. “Installer” vorliegenden Programme für das iPhone bereits sehr performant und ausgereift sind (allerdings nur, wenn das iPhone vorher “gejailbreaked” also unlocked wurde!). Da werden sich die nun über das offiziell herausgegebene SDK zu entwickelnden Programme sicherlich daran messen lassen müssen. Aber zurück zur Google App Engine. Etwas Bauchschmerzen würden mir als Entwickler schon kommen. Ich denke da nur an die unrühmliche Diskussion in Deutschland vor gar nicht so langer Zeit, in der plötzlich und einseitig die AGB für die Nutzung von Google Apps (Docs + Spreadsheets) seitens Google geändert wurden. Hier drohte ein Zugriff von Google auf Daten innerhalb der Applikation und somit zweifelsohne auf geistiges Eigentum des Erstellers. Auch wenn ich die AGB zur Google App Engine natürlich noch nicht gesehen habe, sehe ich hier ebenfalls einen potentiellen Konflikt. Ich denke nicht, dass Entwickler von Applikationen gerne in eine ähnliche Gefahr kommen möchten. Der Umgang damit wird also sicherlich spannend werden.

via: Golem.de


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