Business in Second Life

5. März 2010 um 09:46 | little.john | In Unternehmens-News, Web 2.0 and Stuff | 55 Kommentare

Der Hype um Second Life ist ja schon lange vorbei und es ist verdammt ruhig geworden um Second Life – fast hätte man den Eindruck gewinnen können, dass es die virtuelle Welt schon nicht mehr gibt. Aber weit gefehlt.

Nachdem es ruhig geworden ist, haben sich die ersten Unternehmen Gedanken gemacht, wie man SL nun doch sinnvoll nutzen kann. Die Kommunikation mit den Endkunden hat ja scheinbar nicht so funktioniert wie geplant. Also kommt jetzt der nächste Ansatz, diesmal mit dem vielbeschworenen Business-Nutzen. Und siehe da, es scheint zu funktionieren. Schreibt zumindest Heise:

Seit 2007 nutzt beispielsweise der TÜV Nord seinen geschlossenen Second-Life-Bereich für interne Schulungen. Statt alle Sachverständigen, die über die ganze Welt verteilt sitzen, zu einer Schulung nach Deutschland zusammenzuholen, tauschen sie sich in der virtuellen Welt über Neuigkeiten in der Dampfdruckkesseltechnik aus oder knüpfen Kontakte zu neuen Kollegen. Nach Firmenangaben spart der TÜV Nord je nach Anzahl der Teilnehmer bei jedem Treffen vier- bis fünfstellige Euro-Beträge.

Das Einsparpotential ist wirklich enorm. Fraglich bleibt natürlich, ob auch der Informationstransfer so läuft, wie gewünscht.


iPad: Positiv bewertet, Kauflust verbesserungsfähig

25. Februar 2010 um 13:28 | little.john | In Apple/Mac, Produkte / Hersteller, Search, Technologie, Unternehmens-News, Web 2.0 and Stuff | 46 Kommentare

Die Attensity Group hat mit dem Produkt Attensity Analyze eine Lösung zum Real-Time-Monitoring sozialer Netzwerke und zur semantischen Analyse unstrukturierter Daten auf dem Markt.

Mit dieser Lösung wurde untersucht, wie das iPad im Twitter-Universum aufgenommen wurde.

Vor der Ankündigung ließ sich das Stimmungsbild als eher positiv charakterisieren: 37% mochten das iPad, 30% mochten es nicht und 17% waren neutral eingestellt. 2% offenbarten starke positive und 13% starke negative Gefühle bezüglich des iPads.

Kurz nach der Ankündigung wurde das Stimmungsbild deutlich positiver: 63% mochten das iPad, 24% mochten es nicht und 4% waren neutral. 8% zeigten starke positive und nur 1% starke negative Gefühle bezüglich des iPads. Vier Tage nach der Ankündigung hatte sich die Stimmung kaum verändert: 60% mochten das iPad, 25% mochten es nicht und 4% waren neutral. 9% zeigten starke positive und 2% starke negative Gefühle.

Zusätzlich wurde untersucht, über welche Themen sich die User, die das iPad mögen, unterhielten: 48% über Applikationen, 38% über den Vergleich zum iPhone, 8% über die Bildschirm-Qualität, 4% über die Tastatur und 2% über die Rolle des iPads als möglicher „Killer“ des Amazon Kindle™.

Für diejenigen User, die sich dem iPad gegenüber negativ eingestellt zeigten, waren folgende Themen vorrangig: „Fehlender Adobe® Flash Support“ (41%), „Ich besitze bereits ein iPhone“ (28%), „Ich liebe mein Kindle“ (26%), „Batterie nicht austauschbar“ (3%) und „keine Kamera“ (3%).

Abschließend wurden die Kaufabsichten der User genauer beleuchtet. Während sich vor der iPad-Ankündigung die Zahl der möglichen iPad-Käufer und der „iPad-Verweigerer“ auf niedrigem Niveau etwa die Waage hielten, schnellte die Zahl der möglichen iPad-Käufer am 27. Januar – dem Tag der iPad-Ankündigung – auf fast 30% hoch. Doch schon einen Tag später konnten nur noch etwa 5% möglicher iPad-Käufer identifiziert werden. Dieser Wert nahm bis zum 31. Januar weiter ab und lag seit dem 29. Januar konstant unter der Zahl derer, die das iPad nicht kaufen wollten.

Nicht nur das Ergebnis ist äusserst interessant, auch die Lösung an sich verspricht einiges für Unternehmen: Informationen aus unstruktierten Daten und besonders aus dem Social Web zu extrahieren, wird immer mehr zur absoluten Notwendigkeit für Unternehmen – und diese Notwendigkeit lässt sich kaum noch manuell bewerkstelligen.

Die komplette Analyse findet sich auf der Website von Attensity.


Xing startet Partner Ecosystem für Entwickler

23. Juli 2009 um 17:06 | boss | In Allgemein, Unternehmens-News, Web 2.0 and Stuff | 7 Kommentare

Hat man in den vergangenen Wochen eher negative Schlagzeilen vom Marktführer der kommerziellen sozialen Netzwerke in Deutschland Xing gehört, so bemüht man sich nun um Besserung. Wer sich selbst aktiv mit Xing auseinander setzt (und der Autor zählt sich durchaus dazu) hat in den vergangenen Wochen tolle neue Kleinigkeiten als Applikationen entdecken können. Dazu zählen Dinge wie TwitterBuzz oder Slideshare, die sich als Widgets einfach in die personalisierte Startseite integrieren lassen.

Wie ich das aus meinem eigenen Netzwerk erkennen kann werden gerade diese neuen Appplikationen zumindest von vielen Kollegen getestet (ob auch aktiv genutzt kann ich natürlich nicht bestätigen). Um diesen Schwung weiter zu nutzen und auch die Anzahl der Applikationen deutlich zu erhöhen hat Xing nun offiziell die Entwicklerplattform freigegeben. Dadurch sollen vermehrt neuen Applikationen entstehen, mehr Nutzer diese Nutzen und somit auch direkten Zugang zu den Anbietern der Applikationen erhalten. Win Win Situation also. Wenn das weiter so reibungslos und unspektakulär erfolgt wie bisher kann ich das nur begrüßen. Xing wird erwachsen im Nutzwert und erhält sich den Social Networking Stil durch Nutzung der OpenSocial Schnittstelle.

via: Golem.de


LinkedIn vs. Xing: Kampf der Systeme

4. Februar 2009 um 11:40 | boss | In Allgemein, Unternehmens-News, Vertriebs Know-how | 63 Kommentare

Na das ist doch mal eine Meldung. Das in den USA sehr erfolgreiche Social Network auf Business-Ebene LinkedIn hat nun angekündigt, den deutschen Markt auch mit einer eigenen Sprachversion zu bereichern! Das sollte dem hier etablierten Platzhirsch Xing (ehemals OpenBC) schon Sorgen machen.

Besonders spannend finde ich diesen Ansatz, weil LinkedIn bereits tatsächlich auch außerhalb der USA eine nicht unwesentliche Nutzerschaft erreicht hatte. Im Golem-Interview heißt es dazu:

LinkedIn-Gründer Reid Hoffman betonte Anfang 2008 in einem Interview mit Golem.de, dass das Social Network auch ohne neue Sprachversionen viele Nutzer von außerhalb der USA anzog, insbesondere aus englischsprachigen Ländern und aus den Niederlanden, Frankreich, Italien und Skandinavien. Dennoch müsse das Sprachenspektrum erweitert werden.

Ich selbst bin bei beiden Netzwerken angemeldet und kann nur sagen, dass das gerade für den Bereich Sales sehr interessante Plattformen für den B2B Austausch sind. Nicht nur um mit Kollegen und ehemaligen Kollegen in Kontakt zu bleiben. Auch Recherche z.B. als Kundenterminvorbereitung oder auch für die Karriereplanung sind diese meiner Erfahrung nach sehr hilfreich. Also dieser Move am Markt ist wirklich sehr spannend und kann in Sachen Qualität sicher nur von Vorteil sein.

via – Golem.de


Microhoo – geht doch wieder was? Das unendliche Lied

26. Juni 2008 um 13:45 | little.john | In Search, Unternehmens-News, Web 2.0 and Stuff | Kommentieren

Geht jetzt doch wieder was zwischen Microsoft und Yahoo?

In einem offenen Brief an die Aktionäre hat Yahoo von einem Microsoft-Angebot in Höhe von 1 Mrd. Dollar berichtet. Allerdings nicht für Komplett-Yahoo, sondern lediglich für den Suchbereich.

Darüber hinaus ist noch von einem 8 Mrd. Dollar Investment in Yahoo die Rede, welches allerdings eine Exklusiv-Vereinbarung für 10 Jahre zwischen beiden Unternehmen erfordert. Pikant ist, dass sich Microsoft dadurch ein Veto-Recht in der zukünftigen Unternehmensstrategie von Yahoo sichern will. Also eine Übernahme auf Umwegen?

Ein paar Auszüge des Briefes:

“Rather than acquire our whole company as it had been proposing for months, Microsoft now proposed to acquire only our search business for $1 billion and a share of future search advertising revenue.”

“This proposal also included an $8 billion investment in Yahoo but required Yahoo! to commit to a 10-year exclusive arrangement that would have made us dependent on Microsoft for all of our search business.”

“It would also have given Microsoft veto rights on certain future Yahoo! actions, including a sale of Yahoo.”

via paidcontent.org


Sag mir Deine Mailadresse, ich sag Dir, wie Du bezahlst

10. Juni 2008 um 16:24 | little.john | In Unternehmens-News, Web 2.0 and Stuff, eCommerce | Kommentieren

Sehr interessant: lt. einer Studie von mediafinanz – einem Inkassounternehmen aus Osnabrück – erkennt man an der Mailadresse, wie “zahlungsbereit” jemand ist.

So sollen User, die eine Mailadresse “@hotmailde”, “@alicedsl.de” oder “@msn.com” das größte Ausfallrisiko darstellen. Wow.

via handelskraft


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