Die Antwortmaschine

23. August 2010 um 09:37 | little.john | In Produkte / Hersteller, Search, Web 2.0 and Stuff | 73 Kommentare

Und mal wieder schickt sich jemand an, die Macht von Google und Bing durch eine intelligente Suchmaschine zu brechen. Um Wolfram Alpha ist es ja ganz still geworden, jetzt heißt der neue Herausforderer Swingly. In dem kürzlich gestarteten Projekt sind aktuell ca. 90 Mrd. Fragen und Antworten eingebaut.

Swingly basiert auf linguistischen Technologien und soll angeblich nur Fakten liefern.

Im Moment läuft eine Closed Beta, für die ich mich registriert habe. So, wie es aussieht, läuft Swingly derzeit nur in Englisch.

via pressetext


Social Media-Werbung wird immer relevanter

10. Juni 2010 um 11:00 | little.john | In Web 2.0 and Stuff | 110 Kommentare

Dass das Social Web immer wichtiger wird, ist ja nicht sonderlich überraschend. Dass damit auch die Werbung über Social Media immer wichtiger wird, ist auch nicht besonders überraschend und auch nicht wirklich neu.

Die Studie “Trend in Prozent” des BVDW beschäftigt sich mit dem Thema Werbung im Social Web und dort wird klar, dass das Social Web von Unternehmen hauptsächlich für die Markenkommunikation, für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verwendet wird.

Interessant ist, dass auch das Thema CRM im Social Web eine immer größere Rolle spielt (in diesem Rahmen ein kurzer Hinweis in eigener Sache: bitte mal auf www.attensity.com schauen – Social CRM).

Schauen wir mal, wie sich das Thema weiter entwickelt. Ich bin gespannt…


Business in Second Life

5. März 2010 um 09:46 | little.john | In Unternehmens-News, Web 2.0 and Stuff | 55 Kommentare

Der Hype um Second Life ist ja schon lange vorbei und es ist verdammt ruhig geworden um Second Life – fast hätte man den Eindruck gewinnen können, dass es die virtuelle Welt schon nicht mehr gibt. Aber weit gefehlt.

Nachdem es ruhig geworden ist, haben sich die ersten Unternehmen Gedanken gemacht, wie man SL nun doch sinnvoll nutzen kann. Die Kommunikation mit den Endkunden hat ja scheinbar nicht so funktioniert wie geplant. Also kommt jetzt der nächste Ansatz, diesmal mit dem vielbeschworenen Business-Nutzen. Und siehe da, es scheint zu funktionieren. Schreibt zumindest Heise:

Seit 2007 nutzt beispielsweise der TÜV Nord seinen geschlossenen Second-Life-Bereich für interne Schulungen. Statt alle Sachverständigen, die über die ganze Welt verteilt sitzen, zu einer Schulung nach Deutschland zusammenzuholen, tauschen sie sich in der virtuellen Welt über Neuigkeiten in der Dampfdruckkesseltechnik aus oder knüpfen Kontakte zu neuen Kollegen. Nach Firmenangaben spart der TÜV Nord je nach Anzahl der Teilnehmer bei jedem Treffen vier- bis fünfstellige Euro-Beträge.

Das Einsparpotential ist wirklich enorm. Fraglich bleibt natürlich, ob auch der Informationstransfer so läuft, wie gewünscht.


iPad: Positiv bewertet, Kauflust verbesserungsfähig

25. Februar 2010 um 13:28 | little.john | In Apple/Mac, Produkte / Hersteller, Search, Technologie, Unternehmens-News, Web 2.0 and Stuff | 46 Kommentare

Die Attensity Group hat mit dem Produkt Attensity Analyze eine Lösung zum Real-Time-Monitoring sozialer Netzwerke und zur semantischen Analyse unstrukturierter Daten auf dem Markt.

Mit dieser Lösung wurde untersucht, wie das iPad im Twitter-Universum aufgenommen wurde.

Vor der Ankündigung ließ sich das Stimmungsbild als eher positiv charakterisieren: 37% mochten das iPad, 30% mochten es nicht und 17% waren neutral eingestellt. 2% offenbarten starke positive und 13% starke negative Gefühle bezüglich des iPads.

Kurz nach der Ankündigung wurde das Stimmungsbild deutlich positiver: 63% mochten das iPad, 24% mochten es nicht und 4% waren neutral. 8% zeigten starke positive und nur 1% starke negative Gefühle bezüglich des iPads. Vier Tage nach der Ankündigung hatte sich die Stimmung kaum verändert: 60% mochten das iPad, 25% mochten es nicht und 4% waren neutral. 9% zeigten starke positive und 2% starke negative Gefühle.

Zusätzlich wurde untersucht, über welche Themen sich die User, die das iPad mögen, unterhielten: 48% über Applikationen, 38% über den Vergleich zum iPhone, 8% über die Bildschirm-Qualität, 4% über die Tastatur und 2% über die Rolle des iPads als möglicher „Killer“ des Amazon Kindle™.

Für diejenigen User, die sich dem iPad gegenüber negativ eingestellt zeigten, waren folgende Themen vorrangig: „Fehlender Adobe® Flash Support“ (41%), „Ich besitze bereits ein iPhone“ (28%), „Ich liebe mein Kindle“ (26%), „Batterie nicht austauschbar“ (3%) und „keine Kamera“ (3%).

Abschließend wurden die Kaufabsichten der User genauer beleuchtet. Während sich vor der iPad-Ankündigung die Zahl der möglichen iPad-Käufer und der „iPad-Verweigerer“ auf niedrigem Niveau etwa die Waage hielten, schnellte die Zahl der möglichen iPad-Käufer am 27. Januar – dem Tag der iPad-Ankündigung – auf fast 30% hoch. Doch schon einen Tag später konnten nur noch etwa 5% möglicher iPad-Käufer identifiziert werden. Dieser Wert nahm bis zum 31. Januar weiter ab und lag seit dem 29. Januar konstant unter der Zahl derer, die das iPad nicht kaufen wollten.

Nicht nur das Ergebnis ist äusserst interessant, auch die Lösung an sich verspricht einiges für Unternehmen: Informationen aus unstruktierten Daten und besonders aus dem Social Web zu extrahieren, wird immer mehr zur absoluten Notwendigkeit für Unternehmen – und diese Notwendigkeit lässt sich kaum noch manuell bewerkstelligen.

Die komplette Analyse findet sich auf der Website von Attensity.


Enterprise Web 2.0 – Von “Selbstläufern” bis “Rohrkrepierern”

16. Februar 2010 um 14:59 | boss | In Web 2.0 and Stuff | 5 Kommentare

Aus meiner eigenen Berufserfahrung kann ich leidlich berichten, dass das Thema Enterprise Web 2.0 vorsichtig formuliert – ambivalent – betrachtet wird (insbesondere in dt. Unternehmen). Bei diversen Kundenbesuchen wurde mir sowohl von der IT als auch von unterschiedlichen Fachabteilungen mitgeteilt, dass man sich auf eine neue Generation von Mitarbeitern einstellen müsse. Diejenigen, die direkt von der Uni kommen sind es gewohnt einen Großteil ihres Lebens quasi virtuell im Netz zu verbringen. Dementsprechend nutzen die Social Networks wie z.B. Facebook oder Dienste wie Twitter nicht nur privat, sondern auch im Rahmen ihres bisherigen Arbeitslebens.

Bei einer ersten Anstellung in einem Unternehmen ist der Einsatz dieser oder vergleichbarer Elemente im Unternehmen daher nicht nur hilfreich sondern in Bezug auf die optimale Nutzung des Potentials der Young Professionals enorm wichtig. Soweit so gut. Wie aber geht ein Unternehmen mit diesem Wandel in der Unternehmenskultur um? Einige interessante Einblicke gaben hierzu u.a. die CIO´s von Lufthansa und und Rheinmetall.

„Web 2.0 läuft dann nicht, wenn man im Unternehmen Facebook einsetzt” sagt Markus Bentele, CIO der Rheinmetall AG

Anders sieht das allerdings Thomas Endres, CIO von Deutsche Lufthansa AG – seine Einschätzung:

„Das hat sich nur über Mundpropaganda verbreitet, und mittlerweile haben wir fast 20.000 User“

Beide Einstellungen sind sicher die jeweiligen Extrempunkte aber sie machen deutlich, dass hier noch viel Arbeit zu tun ist. Ganz verständlich, bedenkt man, dass wir hier von einer Veränderung der Unternehmenskultur sprechen und so etwas geht natürlich nicht von heute auf morgen.

via: CIO.de


Xing startet Partner Ecosystem für Entwickler

23. Juli 2009 um 17:06 | boss | In Allgemein, Unternehmens-News, Web 2.0 and Stuff | 7 Kommentare

Hat man in den vergangenen Wochen eher negative Schlagzeilen vom Marktführer der kommerziellen sozialen Netzwerke in Deutschland Xing gehört, so bemüht man sich nun um Besserung. Wer sich selbst aktiv mit Xing auseinander setzt (und der Autor zählt sich durchaus dazu) hat in den vergangenen Wochen tolle neue Kleinigkeiten als Applikationen entdecken können. Dazu zählen Dinge wie TwitterBuzz oder Slideshare, die sich als Widgets einfach in die personalisierte Startseite integrieren lassen.

Wie ich das aus meinem eigenen Netzwerk erkennen kann werden gerade diese neuen Appplikationen zumindest von vielen Kollegen getestet (ob auch aktiv genutzt kann ich natürlich nicht bestätigen). Um diesen Schwung weiter zu nutzen und auch die Anzahl der Applikationen deutlich zu erhöhen hat Xing nun offiziell die Entwicklerplattform freigegeben. Dadurch sollen vermehrt neuen Applikationen entstehen, mehr Nutzer diese Nutzen und somit auch direkten Zugang zu den Anbietern der Applikationen erhalten. Win Win Situation also. Wenn das weiter so reibungslos und unspektakulär erfolgt wie bisher kann ich das nur begrüßen. Xing wird erwachsen im Nutzwert und erhält sich den Social Networking Stil durch Nutzung der OpenSocial Schnittstelle.

via: Golem.de


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